Doof für die Werkstatt, wenn sie vom Hersteller für einen Hungerlohn Garantiearbeiten abwickeln müssen (hab selber keine Ahnung, hab ich nur gehört).
Doof für den Kunden, wenn er sich die Hacken ablaufen muss, um sein fehlkonstruiertes und offensichtlich defektes Fahrzeug repariert zu bekommen.
Doof auch, wenn er darauf keinen Bock hat und dann mit Sack und Pack auf der Urlaubsreise mit klapperndem Motor auf dem Standstreifen steht.
Der Riemen ist nach Foto hinüber. Grund für Öldruckleuchte muss investigiert werden. Die darf im Betrieb niemalsnicht aufleuchten. Wenn die Riemenbreite wieso und warum auch immer als ausschlaggebendes Kriterium spezifiziert wurde und sonst nix zu machen ist, dann ist das vielleicht so, vielleicht aber auch nicht - in meinen Augen mindestens sehr merkelwürdig.
Ich hab selber mal im Kundendienst gearbeitet. Da hat der Hersteller natürlich an die Reparaturcenter Weisung gegeben, von vornherein erstmal dichtzumachen und dem Kunden für allerlei produktbezogene Unzulänglichkeiten die Rechnung zu präsentieren. Aber nicht mit mir. Jeder Kunde, der in einem ordentlichen Tonfall anspaziert kam, den hab ich durchgewunken. Unnötigerweise unfreundliche Leute haben leider auf Granit gebissen, da gabs viel zu lachen (für mich ).
Man muss nurmal auf die andere Seite des Teiches schauen, wie oft dort das Öl gewechselt wird.
Öle werden besser. Motoren aber anfälliger für Problemchen. N Motor aus den 80/90ern kannst mit Billigöl auf Kurzstrecke fahren, ist trotzdem kaum kaputtzukriegen. Das geht heute nicht mehr. Erst die Diesel, nun auch die Benziner.
Mich würde wirklich interessieren, wie die Fahrprofile dieser "unzähligen Fälle" aussehen. Ich bezweifle, dass da ausschließlich Autobahnlangstreckenbetrieb dabei ist. Bei Kurzstreckengeeier sollte man die Intervalle drastisch verkürzen. Riemen im Öl oder nicht.