Warum überrascht mich sowas nicht?
Zur Migrationsdebatte: Ja, wir (eigentlich ja ganz Europa) brauchen Zuwanderung. Allerdings lässt man die, die man braucht, ja nicht arbeiten. Weil man Abschlüsse nicht anerkennt oder dafür so lange braucht, dass eine nochmalige Lehre oder Studium schon fast der schnellere Weg wäre.
Stattdessen kommen ungesteuert, bzw. direkt und indirekt von Putin, Erdogan und Lukaschenko gesteuert hunderttausende, meist unqualifizierte. Das, bei gleichzeitigem Wohnraummangel.
Kann nicht gut gehen, bzw. muss das für Verwerfungen sorgen. Sonst würde es Putin ja nicht nach Kräften befeuern. Eigentlich alles lösbare Probleme, wenn man sich nicht selbst im Weg stände. Man könnte bei den explodierenden Mieten anfangen, und einfach mal als Staat Wohnungen bauen. Kann notfalls auch eine moderne Version der "Platte" sein. Ist immer noch besser als nichts, und nimmt Druck von den Preisen, so dass das Volk eine Sorge weniger hat. Wenn dann klar wird, dass die Probleme gelöst werden, kann man sich bei der Migration auch wieder hinstellen und glaubhaft verkünden: Wir schaffen das.
Wenn man aber natürlich in FDP-Manier allenfalls ungenügende oder untaugliche Lösungen favorisiert, wenn es überhaupt rechtzeitig welche gibt, ist man irgendwann überall nur noch damit beschäftigt, Sandsack um Sandsack auf berstende Dämme zu legen. Wenn man die Leute, die da sind, schon nicht bezahlbar unterbringen kann, ist logischerweise jeder, der noch dazu kommt, einer zuviel. Das ist Mathe, kein Rassismus. Also muss man nur schon deshalb die Grenzen dicht machen. - Statt endlich mal die Betonmischer anzuwerfen. Kann ja gern Klimafreundlicher Beton sein. Soviel ich weiss, auch eine deutsche Erfindung, aus der man bei weitem zu wenig macht... So aber hat man nicht nur Fachkräftemangel auf dem Bau, man hat auch noch keinen Platz für Zuwanderer, die das beheben könnten. Als nächstes fehlen dann Grenzwächter, die die Einwanderer an der Grenze wegschicken. Genau das, nebst einer dazu brauchbaren Gesetzgebung, bräuchte man aber, um es in der Hand zu haben, wen man haben möchte und wen nicht. Die Brauchbare Gesetzgebung kriegt man aber mit so Nieten wie Söder, Aiwanger und den Nieten ganz kopflosen Typs, also den Stiften von der AFD, nicht hin. Nicht nur, weil auch da Fachkräfte fehlen... wos schon nicht reicht, Richterstellen zu besetzen, von denen es aber auch dann zu wenige gäbe, wenn die vorhandenen alle besetzt werden könnten. Und so weiter...
Es hilft nur eins: Strategische Entwicklung: Erstmal: Legale Einwanderung ermöglichen, auch für die, die keine Flüchtlinge sind. Weil man sowieso Arbeitskräfte braucht. Dann hat man schon mal kein Rückschaffungsproblem, denn wer kommt, weil ihm eine Arbeitserlaubnis winkt, schmeisst seine Papiere an der Grenze nicht weg-
Dann: Wo Personal fehlt, da muss man es ausbilden. Seis durch machbare Umschulungsprogramme oder durch leichten Zugang zur Ausbildung, oder durch Anerkennung ausländischer Abschlüsse, da wo Deutschland ein Einwanderungspotential hat. Warum deutsche Harzer 20 Jahre vor sich hin dümpeln, während andere angeblich Ausbildungsplätze nicht besetzen können, leuchtet nicht ein. Und dann ist immer noch Personalnot, und es muss keiner mehr Angst vor Einwanderern haben. Weil, wer sich eine Existenz aufbaut, hat keinen Grund, kriminell zu werden. Also kann man auch so die Angst vor Ausländern abbauen. Auch, weil man dann einfach wegschickt, wer sich absolut daneben befindet. Geht leichter, wenn man nicht den Pass wegschmeissen muss, um nach D zu gelangen...