Nimmst Du nicht Deine Gene etwas zu wichtig? Wen interessiert es, wenn Deine Brühe nur noch mehr oder weniger stark vertreten in den Enkeln aktiv ist - schon dort wird prozentual von Dir recht wenig zu finden sein.
Und das dann noch alle deutschen Gene für humanistische Ideen eintreten oder das palästinensische Gen in dritter Generation in Deutschland noch dem Islam huldigt, das wage ich doch sehr in Frage zu stellen. Hier verbrennen wir ja auch nicht mehr Hexen oder hängen den Rebellen an den nächsten Baum. Selbst die 10 Kinder im Schnitt sind seit ein paar Jahren aus der Mode gekommen.
Jeder Afrikaner weiß das? Es mag ein gesellschaftlich kulturelles Gedächtnis geben, dass viele Kinder die Sicherheit des Überlebens im Alter erhöhen - war hier auch nie anders. Erst der Reichtum und die Rente waren der Anfang des Umdenkens und dazu haben die schlauen Europäer dann auch mal locker vier Generationen gebraucht.
Es erstaunt mich wirklich, wieso es besser sein soll, deutsch und mit ordentlich vielen Kindern dem Untergang und der Überbevölkerung entgegen zu rennen, als einfach den Menschen, die schlechte Lebensbedingungen haben, hier etwas Platz einzuräumen. Und diese sich dann gesellschaftlich so entwickeln zu lassen, wie wir es auch gemacht haben. Gerne ohne den Umweg Kaiser, Führer, Kriege und Untergang.
Und wieso wird mit so viel Akribie alles dafür getan, damit es möglichst unmöglich ist "Fremde" hier zu integrieren? Warum wird nicht die Chance gesehen und genutzt? Ein Blick in die Geschichte sollte uns doch zeigen, dass gerade die Phasen der Wanderungen befruchtend für gesellschaftliche Entwicklungen waren. Was dann ja auch der Grund dafür sein dürfte, dass hier die wenigsten den Ariernachweis mit Bravour bestehen würden.... Weg von den Genen wird es aber auch recht dünn. Da hat im Zweifel der Hamasanhänger mit dem AFDler mehr gemeinsam als mir lieb ist. Muss ich dann irgendetwas erfinden, damit ich dem AFD-Typen kulturell näher stehe?
Eine Art kollektiver Selbstmord.... schon etwas schräg. Wenn ich an Klimawandel oder Überbevölkerung denke, dann habe ich vielleicht den Gedanken an einen kollektiven Selbstmord - aber nicht, wenn ich an meine einsame Kröte im Kinderzimmer denke
Ich finde das Ganze nicht wirklich durchdacht und einen Lösungsansatz kann ich auch nicht sehen.
Und damit wären wir letztendlich wieder beim Thema Krieg und Frieden - ohne das Erste, würden kaum so viele Menschen Ihre Heimat verlassen