Ich lasse auch mit Knethaken vorkneten, aber irgendwann knetet die Maschine nicht mehr richtig, sondern stößt den Teig nur noch hin und her (bei 200g Mehl z.B. ist der Ballen zu klein). Ich nehme dann noch für zehn Minuten (!) das klassische Nudelholz: ich walze aus, lege wieder zusammen, walze wieder aus. So wird der Teig richtig schön dicht; und das ist gerade bei Ravioli wichtig.
Dann auf der Marcato Classic 150 mit Motoransatz Schritt für Schritt von 0 bis 7 (gesamte Skala 0–9) walzen; bei jeder Stärke den Teig noch einmal zusammenlegen und noch mal durchlaufen lassen.
Ich benutze Ausstecher verschiedener Größe, werde aber wohl auf so ein Raviolischneiderad umsteigen. Die Ausstecher sehen fancy aus, sind aber in der Handhabung nicht praktisch.
Kimchi ist nur pur sehr scharf. Sobald man das irgendwo reinmischt, wird es sehr angenehm pikant.
Ich empfehle einen regionalen Hersteller von Kimchi zu finden, der das nach authentischem Originialrezept zubereitet. In Brandenburg gibt es zum Glück mindestens zwei Hersteller. Aus Korea importiertes Kimchi zu kaufen, halte ich für keine gute Idee. Denn bei frischem Kimchi habe ich immer unterschiedlich lang fermentiertes / gezogenes vorrätig; junges Kimchi hat einen anderen Geschmack als länger gezogenes. Anders, nicht besser: das frische hat eine spitzere Schärfe, das ältere eine breitere. Tolle Erklärung, ich weiß …
Ich hab einen Koreanischen Kumpel, der hat mich ins Thema und die Geheimnisse eingeführt. Kimchi ist ein großes Feld, damit kann man so viel machen.
Kimchi auf Tofu … krass gegen laff. Oder einfach Stulle mit Frischkäse, darauf Kimchi … Rührei oder Bratkartoffel mit Kimchi; dabei das Kimchi in der Pfanne erst scharf anbraten bzw. bei den Kartoffeln das Kimchi die ganze Zeit mitbraten.
Zu Bratkartoffeln schrieb ich schon an anderer Stelle, dass man die ohne vorzukochen sehr gut in der Pfanne braun bekommt, wenn man die Kartoffeln nach dem Schneiden eine halbe Stunde lang wässert. So wird die Stärke rausgelöst und die Kartoffeln werden schnell braun.