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Inhalte mit guter Reputation für 18.12.2023 in allen Bereichen

  1. schwinge
    Mit Motoren ausbauen und zerlegen hab ich schon einige Erfahrung sammeln dürfen. Nun das erste Mal erfolgreich einen Motor eingebaut. Vielleicht hilft jemandem der nachfolgende Beitrag. Motoreneinbau - das ist irgendwie ähnlich einer Wohnungsrenovierung. Erst geht alles schnell voran, die "letzten, kleinen Details" rauben einem aber jede Menge Zeit, Geld und Nerven. Als grobe Hausnummer seien hier 4 Wochen Arbeit (verteilt auf 3 Monate) und ca. 2500 Euro Materialkosten genannt. Motor raus - Motor rein und fertig funktioniert bei einem 10 Jahre alten Fahrzeug. Nicht beim XM. Definitiv nicht. Je nach Startbedingungen variieren diese Angaben sehr ordentlich nach oben oder unten. Der Antrieb meines Winterautos wird wesentlich kostenintensiver werden, dort zeigte sich nach Demontage des Zylinderkopfes ein Riß im Kolben, und auch das Automatikgetriebe wird ein entsprechendes Loch in die Kasse schlagen. Das lustigste dabei ist, eigentlich hab ich dort den Motor nur rausgeholt, um ihn vom Ölsiff zu befreien... Wer mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung an die Hand genommen werden muss, der kann hier gleich wieder abschalten. Dafür ist das Thema viel zu komplex, die Voraussetzungen und Erwartungen viel zu unterschiedlich. Letztlich muss von Fall zu Fall entschieden werden müssen, was gemacht werden soll oder muss. Nachfragen sehr gerne. Hier im Forum gibts ne Menge Erfahrung versammelt, die man anzapfen kann. Meine Philosophie ist es, zu reparieren, und zwar so daß es dann wieder 100tkm ohne viele Probleme zwischendrin läuft. Irgendwelche Kleinigkeiten sind ja immer. Ob man letztlich damit Erfolg hat, hat wohl auch immer was mit Glück zu tun. Einige Abkürzungen und Kompromisse wird man bei so einem Vorhaben immer mitnehmen müssen. Sonst wird man nie fertig und die Kosten steigern sich ins Unermeßliche. Genug der Einführung, los gehts mit der Frage: Wie kriege nen 2.1TD Motor fertig, und was muss ringsrum noch alles angeguckt werden. Das wichtigste: Hirn. Erfahrung hilft. Theoretisch reichts aber, wenn man vorher schon ein, zweimal ne Ratsche oder nen Schraubendreher in der Hand hatte. Idealerweise hat man schon Erfahrungen im Umgang mit Silikondichtmittel und der Installation von Wellendichtringen. Wenn nicht, sammelt man sie halt hier. "Angst" braucht man nicht haben. Ich kann mich noch gut erinnern, wie sehr ich Bammel vor meinem ersten Zahnriemenwechsel hatte. 'Stardust', meinen zweiten XM, hatte ich nach 2 Jahren wegen anstehenden Zahnriemenwechsels eingelagert. Ich hatte mich damals nicht getraut. Drei Jahre später hab ich dann meinen ersten Riemen an nem V6 gemacht. Da ist nix dabei. Das kann prinzipiell jeder. Benötigtes Werkzeug/Unterlagen: - Diesel-Motor XUD 11 A/ATE/BTE Instandsetzung (BRE 0427) - carnets de poche für XM oder die Werkstattordner - Schaltpläne - Werkzeugkoffer für XUD Motoren - halbwegs ordentlich ausgerüstete Werkstatt (Motorkran, Motorständer, Presse usw) Nochwas: Schlagschrauber mag ich nicht immer. Oftmals ist es besser, die Schrauben beim Ausbau zu "fühlen". Schrauben, die nicht wieder lose werden sollen, mit Loctite versehen. Alle anderen fette ich ein. Dann reißen die auch nicht ab, wenn man die ein paar Jahre später wieder lose kriegen will. Grundsätzlich sollte man bei allen Fragen auf sein persönliches Bauchgefühl hören, nicht auf das was andere Leute erzählen - erst recht nicht irgendwelche Leute aus dem Internet. Bevor man loslegt: Organisation ist wichtig. Fotos machen. Mehr, als man für nötig hält. Schrauben und Geraffel sortiere ich thematisch in geeignete Behälter und Pappkartons. Und mein rotes Papierband darf nicht fehlen - das bindet man überall dran, wo noch was zu tun, einzustellen, kontrollieren oder festzuziehen ist. Alle angezogenen Schrauben markiere ich mit Lackstift. So eine Geschichte zieht sich gerne mal hin, man macht mal nen paar Tage Pause usw. Da muss man dann auch gleich sehen können, wo man steht. Motor Angeblich der unkaputtbare Diesel. Headsup: Der 2.1TD ist nicht unkaputtbar. Eine Maschine mit 200tkm oder mehr würde ich ohne wenn und aber bis auf die letzte Schraube zerlegen. Der hier verbaute Motor sollte angeblich weniger runter haben, daher wurde nur geprüft soweit es geht, abgedichtet, eingebaut. Folgendes habe ich geprüft: - Druckverlustprüfung alle vier Zylinder (mit dem Endoskop kann man nicht in die Zylinder gucken) - Vorkammern endoskopiert, prüfen auf Risse und ob sie sich verdreht haben - Ölwanne runter, gucken ob viel Schlamm (vernachlässigte Ölwechsel) oder Glitzer (Lagerschaden) - Kühlwasseranschlüsse an Zylinderkopf, die wasserführenden Bauteile sollen sauber sein, ohne Ablagerungen oder Fraßspuren - Zylinderkopfdichtung MLS? Gut. Pappdichtung? Erneuern. Wenn irgendwas nicht passt, Motor komplett auseinander. Abdichten, dazu gibts nicht viel zu sagen, eigentlich selbsterklärend. Ein paar eingestreute Hinweise: - alle Dichtungen aus Papier sollten ausnahmslos erneuert werden. Die dünnen Blechdichtungen, die später verbaut wurden, sind haltbarer und können dran bleiben. - vorsichtig mit den Schrauben am kleinen Deckel vorn rechts am Zylinderkopf. Die sind sehr gerne hoffnungslos festkorrodiert und reißen beim Ausbauversuch ab. - für den Einbau der Dichtschnüre an der Hauptlagerhalterung habe ich das Werkzeug verwendet. Ob es auch anders geht, möglich. Aber wohl besser das Werkzeug haben. Ist keine Freude, das nochmal richtig zu machen wenn es leckt. - Ventildeckeldichtung - meine war irgendwie dicker. Also Schrauben mit wenig Drehmoment anziehen, sonst verzieht man sich den Ventildeckel. - Dichtstücke zwischen Luftverteiler und Ansaugkrümmer sind teuer, aber neu machen wenn älter als 10 Jahre oder merklich hart - Entlüftungsrohre, das gibts leider nix original+neu. Aftermarket wohl nur das kurze Teil hinter dem Anlasser. Da muss man also beten. Drehmomentstützen alles neu. Zahnriementrieb mit Wasserpumpe, Nebenantriebsriemen inkl Umlenkrolle und Spanner, Kurbelwellenriemenscheibe inkl. Schraube. Nebenaggregate prüfen. Bilder: - Lochfraß an Zylinderkopfabdeckplatte - Installation der Hauptlagerhalterung mit Werkzeug - Motor vor Einbau (dem Adlerauge fällt auf, dass ich vergessen hatte vorher das AGR-Wellrohr noch dranzubauen) Versorgung/Aufladung Abgasturbolader muss man sich angucken. Wenn Historie unbekannt, lieber überholen. Hier war Glück im Spiel, der Lader war schonmal überholt worden. Wurde also lediglich fix geprüft (Schaufelräder, Lagerspiel, Wastegatesteuerung) und mit neuem Anbausatz an den Krümmer geschraubt. Ölversorgungsleitungen überprüfen. In der Zulaufleitung kann sich ein Sieb befinden (motorblockseitig). Krümmer blieb auch am Motor dran, die scheinen mir recht unproblematisch zu sein. Und wenn man sowas abbaut, dann ist eigentlich auch gleich planfräsen und neue Schrauben/Stehbolzen angesagt. Ladeluftkühler neu einplanen, scheint nicht mehr viel zu geben. Ladeluftverrohrung scheint mir haltbar. Lediglich zwei Dichtungen, jeweils am Lader. Eingangsseitig gibts nichtmehr, Ausgangsseitig hab ich nen passenden FKM-Ring verwendet. Kraftstoffpumpe, Düsen, dazu sag ich hier an der Stelle nix. Spritleitungen neu, klar. Handpumpe angucken. An die Ablaßschraube des Dieselfiltergehäuses muss ein Schlauchlein aufgesteckt werden, damit der darunterliegende Wasserschlauch beim Filterwechsel keinen Diesel abbekommt. Bilder: - Ladeluftrohrgeraffel - FKM-Dichtung Ladeluft - wenn es so im Filtergehäuse ausschaut dann ist die Einspritzpumpe tot (und dann darf man auch den Tank ausbauen und ausspülen) Kühlsystem Motorkühler neu, logisch. Schläuche kontrollieren auf: - Schäden durch Scheuern oder an den Schellen - Quellen durch Kontakt mit Diesel oder Motoröl - Korrosion an den Anschlüssen am Motorkühler Beschädigte Schläuche ersetzen. Aufpassen, dass man die Federklemmen keinesfalls durcheinanderbringt. Teilweise unterscheiden die sich nur sehr geringfügig in der Größe, da kann man schonmal was verwechseln. Wenn man Schraubschellen erneuern muss, empfehle ich Norma Breeze Aero Schellen (schön breit, schön rund, schön stabil, schön teuer). Lüftermotore kontrollieren. Die 200W Dinger bekommt man im Zubehör für billig Geld. Bilder: - Anschlußstück am Motorkühler entrostet, korrosionsgeschützt - Erneuerung defekten Scheuerschutzes mit neuem Schrumpfschlauch Getriebe Kupplung neu, klar. Dichtung Eingangswelle wenn undicht, dafür muss das Getriebe auseinander... Schwungscheibe auf Riefen, Hitzerisse kontrollieren. Knochen für Schaltbetätigung angucken. Welle für Ausrücklager ausbauen, alles saubermachen, fetten, Plastikbuchsen neu, sofern notwendig. Kupplungspedal hinterher nach Handbuch einstellen. Alles in Allem das Schaltgetriebe ne relativ schnelle und günstige Geschichte. Automatik, ne andere Nummer. Da würde ich wohl nur ein überholtes einbauen. Esd heißt zwar auch das 4HP18 wäre unkaputtbar, das ist aber ziemlicher Blödsinn. Bilder: - verschiedene Simmerringe, davon passte letztlich die Hälfte... - Führungshülse Ausrücklager auf Laufspuren und Welle auf Ölverlust kontrollieren - bereit zum Anstöpseln Antriebswellen Da die schonmal draußen sind, kann man sich da auch gleich drum kümmern. Zwischenlager erneuern. Bei erkennbarem Fettverlust unter die Manschetten gucken. Wenn Manschetten nicht original aussehen, lieber reingucken. Rissige Manschetten ersetzen. Verzahnungen beidseitig auf Abnutzungsspuren untersuchen. Gucken, dass der Simmerring keine Rille in die Dichtfläche gefräst hat. Idealerweise Wellen komplett zerlegen, angucken (es dürfen keine fühlbaren Laufspuren in den Gelenken sein - zur Kontrolle müssen diese gereinigt werden), mit neuem Fett und neuen Manschetten wieder zusammenbauen. Obacht, bei den Manschetten ist oft nur ne "Reparaturmenge" an Fett dabei. Das reicht nicht für eine komplette Neufüllung! Auf Nadeln puzzeln hatte ich keine Lust. Dazu gibt es auch keine Veranlassung, sofern kein Fettmangel/Kontamination des Schmierstoffes oder ähnliche Umstände existierten. Beim hantieren mit dem Tripodengelenk beim Zusammenbau aufpassen, dass man nicht aus Versehen die Feder "umwirft" oder die Druckscheibe verliert. Bilder: - Welle in Einzelteilen - Gleichlaufgelenk - Tripodengelenktopf mit installierter Feder und Druckscheibe - Getriebeseitige Verzahnung und Simmerringdichtfläche - Welle komplett Lenkung/Fahrwerk Wenn der Motor draußen ist, ist die beste Gelegenheit, an der Lenkung zu basteln. Ganz oben auf der Liste steht bei mir das glänzend Putzen des Hitzeschutzbleches. Manchmal sind die Nieten der Halteklammern locker oder gar gebrochen. Lenkmanschetten und die Gummimetallagerung des Unterstützungszylinders kontrollieren. Ganz genau hingucken, dreimal ist besser als zweimal. Besser kommt man nie wieder dran. Servicehinweis: nicht nur beim Xantia gibts defekte Kreuzgelenke. Da es sich bei der Lenkung um ein sicherheitsrelevantes Bauteil handelt, noch wichtiger als die Bremse, ist natürlich auch alles andere zu kontrollieren: Drehmoment der Befestigungsschrauben des Zahnstangengehäuses, der Halteschrauben und der Mutter des Lenkunterstützungszylinders. Zustand der Hardyscheibe und der Hochdruck-Versorgungsleitung. Drehmoment der inneren Spurstangengelenke und der Spurstangenköpfe. Kontermutter kontrollieren. Und, dass links und rechts die Spurstangenköpfe ungefähr gleich weit in die Spurstange reingeschraubt sind. Zum Fahrwerk: Lagerungen Querlenker angucken. Traggelenk ist ja raus, wegen der Antriebswellen. Die Lagerungen sehen selten noch wirklich gut aus. Stabilagerböcke auf Risse kontrollieren. Wenn man Langeweile hat ausbauen, saubermachen, konservieren. Siehe erster Beitrag im Keksfaden. Domlager haben zwar keine direkte arbeitsrelevante Verbindung mit dem Motortausch, sollen hier aber dennoch Erwähnung finden. Guckt die euch an, nachdem die Lager ein oder zwei Wochen ohne Last waren. Ich hab noch keine nicht erneuerten Lager gesehen, die dann kein ungutes Gefühl in der Magengegend verursacht hätten. Federbeine sind unproblematisch (außer Korrosion). Wenn Leckschläuche rissig, neue OE-Teile verbauen. Alle Manschetten der Kugelgelenke prüfen. Ich fette die Gelenke auch immer nach. Mehr Fett = hält mehr länger. -> Fett Injektornadel (AMZ) Profitipp: Manschetten von ausgenudelten Originalgelenken aufheben, der heutige Mist bröselt manchmal schon nach nem halben Jahr in Einzelteile auseinander. Ein neues Gelenk mit löchriger Manschette hält nicht lange... Bilder: - Installation Lenkmanschette rechts - Installation Lager Querlenker - Querlenker auf "Normalhöhe" festziehen - typisches Domlager nach einigen Wochen unbelastet (in dem Fall ein 2000er V6 mit 100tkm) Hydraulik/Bremsanlage Die Hydraulik fängt beim Behälter an. Dort ist fast immer die Dichtung des Einsatzes noch die erste und demzufolge zu erneuern. Bitte die Schläuche am Einsatz niemalsnicht demontieren. Dafür gibt es keinen Grund. Behälter+Siebe reinigen ist klar. Klammer am großen Sieb nicht verlieren. Schlauchkabelage kontrollieren. Es ist wahrscheinlich, dass Scheuerstellen zu finden sind, diese sollten repariert werden. Pumpe sollte dicht sein. Sonst lebt der darunterliegende Generator nicht lange. Pumpenabdichten leider nix für Anfänger. Druckregler sollte dicht sein. Wenn nicht, abdichten. Hauptdruckleitung und Lenkungsleitung müssen mit allen(!!) vorgesehen Haltern an Pumpe, Motorblock, Getriebe, Druckregler befestigt werden. Mit zwei Ausrufungszeichen. Hier musste ich zwei Haltebleche nachbauen. Bei der Verlegung ist auf die vorgeschriebenen Abstände zu achten, so dass es nicht scheuern kann. Leitungen müssen spannungsfrei verlegt werden, also wenn nötig zärtlich zurechtbiegen, die Geschichte. Fülldruck Hauptdruckspeicherkugel prüfen. GGf ersetzen falls außerhalb Toleranz: 62 bar (+5 ; – 32) (ich fülle diesen Druckspeicher nicht nach). Hydractiveleitungen kontrollieren. Auf Leckagen an den Verpressungsstellen der Schläuche, sowie auf Korrosion (Rost am ehesten rechts zu finden, wo die Biegung vom Hilfsrahmen nach oben geht). Bremse: Bremsschläuche kontrollieren. Auf Risse, und auf Kennzeichnung die mineralöltauglichkeit bestätigt (grüner Ring, grüner Streifen, Aufdruck "mineral"). Verschraubung Bremsschlauch im Radhaus reinigen und konservieren. Irgendwann kommt der Tag, an dem irgendwer dort die Schraube aufdrehen muss. Verlegung Bremsrohr auf Scheuerstellen prüfen, besonders rechte Fahrzeugseite. Verlegung und Zustand Kabel Belagverschleißanzeige und ABS-Sensorkabel überprüfen Handbremsbowdenzug prüfen auf: korrekte Velegung, Schäden an Ummantelung oder Staubkappe, korrekte Einstellung Bilder: - alte vs neue Dichtung Behältereinsatz (original nicht mehr erhältlich) - nur ein trockener Behälter ist ein guter Behälter - Scheuerstelle Druckregler Rücklauf (links im Bild der durchgescheuerte PE-Überzug, in der Hand: über dem Schlauch der durchgescheuerte Geflechtschlauch) - Schlauchschutz erneuert, mehrere Lagen Schrumpf- und Geflechtschlauch - Hauptdruck- und Lenkungsleitung mit allen Halterungen installiert (Version ab Orga 7658, davor flexible Leitungen) - untauglicher Bremsschlauch - tauglicher Bremsschlauch - korrekte Verlegung Kabel Verschleißanzeige und ABS-Sensorkabel (Foto beispielhaft am Riemen V6), Sensorkabel wird dann noch an Innenschale geklipst Elektrik Die ist eigentlich bis auf einige Punkte relativ robust. Worauf ich gucke: Kabelschutz kontrollieren, alles beschädigte oder bröselige muss erneuert werden. In jeden Stecker gucken. Kontrollieren, dass die Kontaktklammern nicht aufgebogen sind. Gucken, ob Kontakte korrodiert sind. Manchmal fallen die Dichtungen raus, also aufpassen. Verriegelung muss vorhanden sein. Besondere Problemstellen: Wellschläuche, die hohen Temperaturen ausgesetzt sind Teile der Kabelage, die Öl abbekommen haben Scheuerstellen Pluspolklemme Batterie Steckverbindung der Versorgungsleitung des Sicherungskastens Sicherung für Gebläsemotor und der zugehörige unterseitige Stecker (weiß) am Sicherungskasten im Motorraum ABS-Sicherheitsrelais (ausser ABS TEVES Mk20), Großsicherungen für Kühlerlüfter Relais und deren Sockel an Lüfterzarge, über den Scheinwerfern Stecker an Blinker/Nebelscheinwerfer lustige Basteleien Bei der Elektrik sind ordentlicher Kabelschutz, ordentliche Verlegung und ordentliche Kontakte wichtig. Sonst brennt einem schneller mal die Hütte ab, als einem lieb ist. Im Laufe der Jahre gehen manchmal auch Teile verloren. Halter zum Beispiel. Oder Schutzkappen über Gewinde, in deren Nähe Kabel verlaufen (zB am Motorlager, oder am Filtertrockner Klimaanlage). Das sollte alles wieder in Werkszustand (oder besser) versetzt werden. Zusätzliche Hinweise: Nach Möglichkeit Material bestmöglicher Qualität verwenden. Ich benutze Lötschrumpfverbinder, Schrumpfschlauch von Raychem. Crimpkontakte von TE oder anderen Markenherstellern, soweit möglich. Crimpzange tut es auch eine, die keine 200 Euro kostet. Aber nix total chinesiches. Billige Sicherungen taugen nix. Isolierband, Gewebeband von Tesa oder 3M. Billiges Band wickelt sich schneller von alleine wieder ab als man es drumwickeln kann. Einzige bis jetzt erfahrene Ausnahme: Vliesband aus China ist teilweise besser als das von Tesa. Aber Vliesband hat im Motorraum nix zu suchen, das ist für den Innenraum. Kontaktreiniger von Kontakt Chemie. Richtig vergammeltes Zeug muss erneuert werden. Glasfaserstift ist gut, um Kontaktstifte zu reinigen. Um angegammelte Kontaktzungenzu reinigen, nehm ich einen Kabelbinder. Nicht(!) dicker, als die Kontaktbreite um die Zungen nicht auseinanderzubiegen. Mit ner ordentlichen Zange kann man dort eine waffelförmige Struktur an den Kabelbinder zaubern, um damit schön Kontakte zu putzen. Gedichtete Stecker kriegen nen Spritzer Kontakt 61. Nicht gedichtete Stecker werden mit etwas Fett bepinselt. Bilder: - Motorkabelstrang Kontrolle und Instandsetzung - Pluspolkabelstrang Instandsetzung -> ich mag mein Dauerplus rot markiert - Kontakte Zuleitung Zündschloß (derart korrodierte Kontakte müssen(!) ersetzt werden) - Zuleitung zum Zündschloß instandgesetzt - Kabelage installiert - Relais zur Kontaktreinigung angetreten - schwinge-Modifikation Stromversorgung Innenraumgebläse/Klimaanlage Karosserie/Hilfsrahmen Wenn der Motor draußen ist, eine gute Gelegenheit, alles hübsch zu säubern und genau überall hinzugucken. Bei einem 30 Jahre alten Fahrzeug ist dieses Thema ziemlich komplex, daher beschränke ich mich auf das nötigste im thematischen Zusammenhang. Zu Rostkontrolle, üblichen Roststellen, Vorsorge und Behandlung soll es zu gegebener Zeit ein eigenes Thema geben welches der Wichtigkeit und Dringlichkeit gerecht wird. Übliche Rostherde am Vorderbau: Oben an den Domlagern, erst zu sehen wenn es zu spät ist - außer man weiß wo man hingucken muss Unterseite der Längsträger Haltestreben Stoßstange Vorderes Ende der Karosseriestruktur, unten, wo sie mit dem Hilfsrahmen verschraubt ist Hilfsrahmen, unter dem Kühlerpaket Hilfsrahmen, Doppelbleche im Bereich vordere Querlenkerlager - der Klassiker Bilder: - Hilfsrahmen im Bereich Kühlerpaket abgekekst, konserviert - Evidenz früherer Karosserie"instandsetzungs"arbeiten im linken Radhaus auch vom Motorraum aus ersichtlich - vorübergehend verarztet Kontrollen und Inbetriebnahme Rohre, Schläuche, Kabelage auf korrekte Verlegung (Befestigung, Abstände) überprüfen. Betriebsflüssigkeiten auffüllen. Kraftstoffsystem per Handpumpe mit Diesel vollpumpen. Motor per Hand ein paar Umdrehungen durchkurbeln. Druckablaßschraube am Druckregler muss locker sein. Batterie laden und anschließen. Fehlerabfrage mit Diagnosegerät. Sensorwerte auf Plausibität prüfen. Einspritzung außer Betrieb setzen (Pumpenstecker oder Doppelrelais abstecken) und den Anlasser ein Stückchen kurbeln lassen. Einspritzung aktivieren, Motor starten. Jetzt beginnt die hektische Phase: Auf ungewöhnliche Geräusche achten. Kühlsystem nach Herstelleranweisungen entlüften. Schauen ob es irgendwo leckt. Sensorwerte im Diagnosegerät angucken. Besonders: Kühlmitteltemperatur, vergleichen mit Cockpitanzeige und manuell per IR-Thermometer abgenommen Wert am Zylinderkopf. Nicht von hinter dem Motor aufsteigendem Qualm und Rauch irritieren lassen. Da verdünnisieren sich nur die flüchtigen/öligen Bestandteile von Kupferpaste/Antiseize/Auspuffdichtpaste. Lenkung entflüften. Druckreglerschraube schließen. Fahrzeug auf Räder stellen, Kniebeugen machen, LHM-Stand überprüfen/korrigieren. Probefahrt. Batterie/Ladesystem prüfen. Multimeter und Hirnschmalz oder billiger Batterietester - ich hab dafür nen Ancel BA101. Während der ersten Wochen/1000km häufig in den Motorraum gucken. Flüssigkeitsstände kontrollieren. Gröbere Leckagen erkennt man, wenn man das Fahrzeug auf einem Stückel Pappkarton abstellt. Teileliste Macht damit, was ihr wollt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.
  2. magoo
    Gerade deshalb ist ja nicht zu übersehen, dass auch die israelische Zivilbevölkerung ganz real durch Übergriffe bedroht ist und das nicht erst seit der Eskalation in diesem Jahr. Es ist also richtig, wenn HDI Junkie anmerkt, dass wir uns nicht vorstellen können, wie das ist. (Ich hab "Gut Bürger" hier mit "wir" übersetzt, Wut Bürger können bei der Gelegenheit mal nachdenken, über welchen Quark sie so wütend werden) Hier ein Interview mit dem israelischen Historiker Yuval Noah Harari, in dem er sehr anschaulich darlegt, dass beide Gesellschaften zu sehr verletzt sind um Empathie für die Leiden der Gegenseite zu entwickeln. Er sagt aber auch, dass ein Blick von aussen hilfreich sein kann. Eine Versöhnung nach den letzten Ereignissen erscheint auf lange Sicht unmöglich, aber wenn Deutsche und Israelis es geschafft haben, Freunde zu werden, dann ist alles möglich. Dazu braucht es den Willen - und die Zeit ... Intellektuell erkennt er die Unmöglichkeit, gleichzeitig den Krieg gegen die Hamas zu gewinnen und die Menschlichkeit zu bewahren. Man kann die Hamas aber auf keinen Fall gewähren lassen ... Ich glaube hier hat nur Steinkult diese Konstellation ähnlich dargestellt. Der Krieg jetzt ist unvermeidlich, führt zu immer mehr Leiden und wird in seinen Konsequenzen beide Seiten zu Verlierern machen. Um so mehr Gedanken sollten sich alle machen, die sich eine solche Situation nicht vorstellen können, welche Entwicklungen unvermeidlich auf leidvolle Konfrontation hinauslaufen. Und rechtzeitig gegensteuern.
  3. JK_aus_DU
    Was lediglich zeigt, wieviel Luft nach unten die Preise haben...
  4. Auto nom
    3 Punkte
    https://taz.de/Neue-Vermoegensstudie/!5976161/
  5. JörgTe
    Harari ist sicher einer der intelligentesten Menschen des Planeten. Er ist so schlau, dass er sich Hilfe von außen wünscht, weil selbst er momentan emotional zu aufgeheizt für pragmatische Lösungen ist. Der Beweis dafür ist, dass er die "bedingungslose" Freilassung der Geiseln fordert, was utopisch ist.
  6. ajkon1
    2 Punkte
    Wo ich wohne, sind die Traktoren,Schmalspurschlepper,Vollernter etc. immer auf der Strasse unterwegs und machen manchem PKW innerorts was die Geschwindigkeit betrifft schon Konkurrenz.Vom Lärm will ich gar nicht reden, es geht nur Vollgas auch Sonntags.Die sollen zahlen, das ist nicht mehr als recht.
  7. magoo
    Das unterstreiche ich. Yuval Harari hat das Dilemma sehr gut auf den Punkt gebracht. Die Gefühlslage, die er freimütig bekennt, ist doch nachvollziehbar. Und das bei gleichzeitig klarer Analyse. Bewundernswert. Er bittet auch nicht um Hilfe von aussen, sondern sagt, dass nur ein Blick von aussen beiden Seiten gerecht werden kann. Nehmen wir es als Appell an uns, nicht in blindem Hass auf die eine oder andere Seite zu verfallen. Und selber wachsam bleiben und vermeintlich harmlosen Spaltereien nicht auf den Leim gehen ...
  8. JK_aus_DU
    "Das tritt, nach meiner Kenntnis, ist das sofort" 🙂
  9. schwinge
    Genehmigt. Danke und Gruß, Michael
  10. M. Ferchaud
    Wie waren denn die Tarierdrücke? Ohne deren Angabe ist der Informationsgewinn Deines Beitrages eher dürftig. Den Zustand der Schwingenlager ermittelt man am zuverlässigsten bei hängenden Rädern, indem man das Seitenspiel prüft. Hoch und runter geht das Fahrwerk auch bei endfertigen Lagern, insofern ist das kein verlässliches Indiz. Inwiefern der die Unwilligkeit des Donnervogels, den Druck abzulassen, damit zusammenhängt, bliebe zu prüfen. Eventuell war das Fahrzeug mehrfach überladen, was entsprechende Folgeschäden nach sich gezogen haben könnte. Es ist eigentlich nicht so schwierig, trotz „geballter Erfahrung“ systematische Methodik anzuwenden. Nun wollen wir noch unseren Forenwart @schwinge urteilen lassen, ob dieser Beitrag überflüssig ist, oder nicht.
  11. Hartmut51
  12. XMbremi
    Sendung ist unterwegs zu mir. Ich glaube, es haben sogar schon alle überwiesen. Kann ich mich endlich absetzen und meinen Lebensabend genießen;)
  13. Der Schwedenkönig
    Bei mir geniesst das Gendern nicht die höchste Priorität unter all den anderen Weltproblemen. Berechtigt ist es aber doch und ich versteh die grosse Aufregung darüber nicht. Und ja, noch holperts bei der Umsetzung. Na und? Wird sich schon ein Weg finden.
  14. lupus2
    @yzx: Ja, stimmt, bei meinem C5-II aus 2006 war es genauso: Öllache hinten, Fzg. lag hinten unten, lange Leitung - über den Tank auch noch - wurde ersetzt. Nicht gerade ein Schnäppchen. Fahre ja schon lange die Zentralhydrauliker, angefangen mit dem GS 1220 anno 1976, aber solche geballten Hydraulikdefekte wie mit dem C5, gab es früher nicht. Da konnte man mit den Autos über Stock und Stein und allen klimatischen Bedingungen unterwegs sein - nie vergleichbare Vorfälle erlebt. -Lupus
  15. Gerd Kruse
    Respekt, Respekt. Und was den Simmering der Getriebeeingangswelle betrifft: Den kann man im Bedarfsfall später auch noch durch den Radkasten wechseln. Logisch, vorher muss man das Räderwerk des Schaltgetriebes auf gleichem Weg ausbauen. Herausforderung dabei: Die Sperrstifte dürfen nicht in den Tiefen des Gehäuses verschwinden. Gruß Gerd
  16. MatthiasM
    Urasache ist aber die die nicht verfassungsmaessige Finanzierung und nicht ein politischer Wille. Die einfachste Loesung waere, guenstige Autos sehr und teure Autos wenig zu foerdern. Eine 20 000 Euro Kiste bekommt 5000 EuroFoerderung und eine 50 000 teure nur 1000 Euro. Das wuerde Firmen auch motivieren den preisguenstigen Sektor mehr zu beachten. Die bisheriger Foerderung ist doch nur Wirtschaftsfoerderung und fuehrt weiter zu immer groesseren und leistungsstaerkeren Fahrzeugen.
  17. phantomas
    1 Punkt
    '...könnte so aussehen. https://forocoches.com/foro/showthread.php?t=9733792
  18. Audi 5000
    1 Punkt
    Es soll auch Leute geben, die einem Xantia nicht viel abgewinnen können.
  19. Dr.Jones
    Ist auf dem Foto nicht zu ermessen: ist der blanke Bereich in der Mitte der Bahn nur anfänglicher Verschleiß, oder schon eingelaufen und damit verschlissen? OK, die Frage erübrigt sich eigentlich, denn Du hast die Welle ja wieder zusammen gebaut, aber in etwa so sahen die Gelenktöpfe von einigen V6-Antriebswelle aus, die ich mal geöffnet hatte, weil es starke Vibrationen beim beschleunigen gab.
  20. Kirunavaara
    Hmm, könnte hinkommen. Und die üppigeren 6750 Euro (brutto) gibt es ja nur noch ein paar Tage - da fallen eventuelle Verluste mangels Stückzahlen kaum ins Gewicht.
  21. SeppCx
    1 Punkt
    1000km, das sind einmal Berlin und zurück.
  22. Auto nom
    Ja, bei den Besoffenen (ob von Alkohol, von sich selbst oder was auch immer) können die sicherlich punkten. * Hinweis: den Link habe ich in das Zitat eingefügt.
  23. id_ds
  24. Kirunavaara
    Im Grunde sind das wieder mal Chrono-Wochen, das Kind hat nur einen neuen Namen bekommen. Wie ist Eure Einschätzung, reicht die Gewinnmarge für diese Aktion, oder zahlt Stellantis bei jedem Auto drauf und verbucht das im Marketing-Budget?
  25. bx-basis
    Geschmackssache - ich finde das sieht in echt gar nicht mal schlecht aus.
  26. M. Ferchaud
    Hi @Hartmut51, hast den Thread ja offensichtlich gefunden. Schöner Beitrag 👍
  27. Hartmut51
  28. silvester31
    Wenn Du schon Familie hast, ist die Thematik ja zweitrangig. Aber ein Besuch beim Andrologen kann dennoch helfen.
  29. andrefrey
  30. Ebby Zutt
    Genau, so hörte ich 1985 einen Vortrag zu Benzin & Diesel im Jahr 2000 ( also grade mal 15 Jahre in die Kuhzunft). Der Professor hatte die Gegenwart hoch- und sich damit verrechnet. Es werde nur noch Normalbenzin & Diesel geben, Super werde vom Markt verschwinden…( lange Begründung…) Also, das ist immer wie Kaffeesatzlesen. Da kommt jemand um die Ecke, der still geforscht und entwickelt hat und zügig dreht sich die Welt ( Blackberry erfand das Smartphone und Zack, machten es alle nach - und besser [ zumindest die Vermarktung]. Damit hatte niemand gerechnet… Oder Growian https://de.m.wikipedia.org/wiki/Growian alle haben gespottet, das mit der Windkraft wird sowieso nie was - und heute?!) Fazit, aus dem Heute kannst du nie lange in eine Zukunft schauen, da kommt immer was anders ( und wenn es Putin ist oder die Hamas, oder all die Wahlen weltweit ~50% der Weltbevölkerung…)
  31. Gernot
    Nein, das wird bestimmt mit "die Förderung übernimmt nun Peugeot zu 100 %" gerechnet. Die Autohersteller kennen ihre Produktionskapazität und die wollen garantiert nicht mehr verkaufen als sie produzieren können. Langfristig werden die Autos sicherlich auch in der Liste billiger, aber das passiert nicht im ersten Halbjahr 2024. Gernot
  32. silvester31
    Danke für die Bestätigung. Das Problem mit den Autozulieferern hat eigentlich nichts mit der Politik zu tun. Die deutschen Autohersteller inkl. der Zulieferer haben schlichtweg die Sache mit der E-Mobilität verpennt. Auch ein großer amerikanischer Hersteller schließt Werke, wie z.B. in Saarlouis. Da hängen auch viele Zulieferer dran. Zudem ein Teil der Maschinenbauer der Gegend. In Spanien scheint man Arbeiter, Gewerkschaften und Politik besser erpressen zu können. Die Autoindustrie muss einfach nur gute Qualität zu einem vernünftigen Preis - Leistungsverhältnis anbieten. Dann muss man auch keine Panik vor BYD, Great Wall usw. haben. Hat aber eher weniger mit der Energiewende zu tun.
  33. fgee
    @Le poisson qui vole Wenn du @magoo's Beiträge etwas verfolgt hättest, hättest du gemerkt, dass du mit deiner Kritik bei ihm an der falschen Adresse bist... Mir ist es zu billig, wenn Menschen, die zu Hause in der warmen Stube sitzen, weit weg vom Geschehen, denen, die akut Not erleben, sagen, was sie zu tun haben. Ich will dich etwas fragen: - Wie fühlen sich wohl palästinensische Familien, wenn sie deine Meinung hören? - Wie fühlen sich wohl israelische Familien, wenn sie deine Meinung hören?
  34. silvester31
    Du weißt doch, daß da nix kommt. Und wenn eine Wiederholung von den letzten 100 Beiträgen.
  35. Auto nom
    https://www.hessenschau.de/wirtschaft/umweltbonus-fuer-privatkunden---stellantis-garantiert-e-auto-bonus-v1,kurz-stellantis-104.html Neue Stellantis E-Fahrzeuge kann man als Privatkunde noch bis zum 31.12.2023 mit vollem Umweltbonus kaufen. Ich war offensichtlich zu optimistisch mit meiner Schlussfolgerung aus diesem Zitat. https://www.media.stellantis.com/de-de/opel/press/opel-deutschland-garantiert-umweltbonus-fuer-privatkunden Demnach nur für bereits erfolgte Käufe und Bestellungen mit den genannten zeitlichen Einschränkungen.
  36. yzx.de
    Ist einfach ärgerlich, dass da kein ordentliches Material verwendet wird. Mit geplanter Obsoleszenz (worin deutsche Hersteller ja groß sein sollen) wird es wohl nichts zu tun haben. Denn da geht es ums Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft. Die Leitungen müssten also noch teurer, dafür aber lieferbar sein. Sind sie nicht. Also ist es PSA, so wie man es seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten kennt. Mein Lösungsansatz wäre, drei Viertel der Betriebswirte in der Konzernverwaltung einzusparen und das eingesparte Geld z. B. in ein ordentliches Ersatzteillager und -konzept zu investieren. Sollte bei jedem europäischen Hersteller funktionieren.
  37. bx-basis
    Die Qualität der Leitungen hat Ende der 80er mit der schwarzen Beschichtung einen riesigen Sprung nach oben gemacht. Gute 10 Jahre später beim X2 war die dann ausreichend kaputt gespart um wieder gehäuft gammelige Leitungen zu finden. Beim C5 wurde es eher schlimmer als besser, da hat nur die deutlich geringere Anzahl an Leitungen die Statistik verbessert...
  38. yzx.de
    Mein C5 V6 hat mal in weniger als 30 Sekunden das ganze LDS auf den Boden gerotzt. Im Stand. Von außen durchgegammelte Hydraulikzuleitung. Die lange von vorn nach hinten. Minderwertiges Material, denn sonst würde es ja nicht rosten. Beim X7 HDi200 aktuell das gleiche. Mehrere Undichtigkeiten an genau dieser Leitung. Gammel. Von außen. Jeder Baggerbude schafft es, bessere, zuverlässigere und preiswertere Hydraulikleitungen zu bauen wie Citroen. Und vor allem können die liefern. Hängt bei mir z. B. schon seit sieben Wochen. Keine zehn Jahre alt, das Auto. In der Federzylinderliste stehe ich zwar nicht, aber vorne links wurde auf Garantie auch beim meinem HDi200 ein Federzylinder geweechselt. Wenigstens sitzt im X7 die überteuerte Hydraulikverteilung für die Servolenkung nicht mehr drin. Die war beim V6 aus der ersten Serie Immer schon ab Werk leicht undicht und dann nicht lieferbar. "Durfte" deswegen mal drei Monate lang mit einem Elysee (Chinakracher) rumfahren.
  39. Ebby Zutt
    Absolut, das ist nur 90 KM von meiner polnischen Wohnung entfernt, Ostern kann ich dort mal klopfen.
  40. RalphB
    Nach meiner Info wollen sie es in diesem Jahr auch bei wenigen Anmeldungen durchziehen. Ein Freund von mir hat vor ein paar Wochen mit dem Club telefoniert und die Info hier in Berlin weitergegeben. Wir planen das Treffen fest ein und sind vorher ein paar Tage in Masuren. Alleine wegen der Arbeit, die sich die Leute vor Ort gemacht haben, fahre ich hin. Und Torun ist sowieso eine Reise wert.
  41. HDI JUNKIE
    1 Punkt
    Außerdem hab ich noch einige wirklich tolle Freunde gefunden.
  42. Audi 5000
    1 Punkt
    Nilpferd. Also ich fahre gern mit meinem Nilpferd durch die Gegend. Und zur Entspannten empfehle ich einen Aufenthalt in einem Audi 100 Typ 43: „Das Interieur entwarf Ro-80-Designer Claus Luthe, und die in den 1970ern moderne Farbpalette in gedeckten Braun-, Blau-, Orange- und Grüntönen wurde in Zusammenarbeit mit dem Münchener Architekten Paolo Nestler entwickelt. Dieser war auch dafür verantwortlich, dass anfangs kein kräftiges Rot lieferbar war („Rot schafft vermeidbare Aggressionsreize“). Grundgedanke war dabei, den Fahrzeuglenker von grellen Farbkontrasten abzuschirmen und verstärkt auf naturähnliche Farbtöne zu setzen. Dabei wurden nicht nur die Bezugsstoffe farblich abgestimmt, sondern auch die Innenverkleidungen, das Armaturenbrett, die Bodenteppiche und sogar die Prallplatte des Lenkrads Ton in Ton gehalten.“ Quelle: Wikipedia
  43. HDI JUNKIE
    Israel wird schon seit Jahren bedroht, nur können sich das unsere Gut Bürger hier nicht vorstellen wie das ist .
  44. Gernot
    An den Massepol kommt man mit der Zange des Starthilfekabels kaum heran. Auch aus Gründen der Explosionsgefahr verbindet man + auf + an den Batterien und dann Motormasse mit Motormasse. Nach dem Anspringen löst man die Motormasse zuerst und dann den + Pol an der Batterie. Gernot
  45. Oldieschrauber
    Ich bin schon fast euphorisch, dass Ihr beide Euch fast ohne Streit miteinander unterhalten könnt. Macht bitte weiter so. Zum Thema kann ich leider nichts beitragen, aber ich wollte sehen, nach wie vielen Beiträgen es kracht, aber Respekt!
  46. M. Ferchaud
  47. highharti
    Ich verstehe nicht was ihr hier macht. Wenn ein Problem auftritt und nicht sofort jemand mit der "Komplettlösung" um die Ecke kommt, dann versucht jeder beizutragen, was er kann. Das ist dann nicht immer die vollständige Lösung, es ist auch nicht immer vollständig richtig und auch nicht immer auf Erfahrungen mit exakt demselben Problem basierend. Wenn das fünf Leute machen, ergibt sich trotzdem ein Bild. Dann probiert man zwei, drei Sachen aus und am Ende ist das Problem gelöst und oft haben dann sogar noch alle was dabei gelernt. So funktioniert für mich ein (gutes) Autoforum. Wenn man jemanden hat, der exakt das gleiche Problem schonmal hatte, der das betreffende Bauteil schon hundertmal zerlegt und wieder zusammengesetzt hat ist das natürlich der Idealfall. Dass es so jemanden gibt, weiß am Anfang aber niemand. Folglich sollte das auch niemanden davon abhalten etwas beizutragen, wenn er glaubt etwas nützliches beitragen zu können.
  48. Auto nom
  49. highharti
    Ich kann den Gedanken auch sehr gut nachvollziehen. Eines der Probleme unserer Gesellschaft ist, dass es bei Besitz und Lebensstil im Laufe des Lebens nur eine Richtung zu geben scheint und eine Anpassung "nach unten" in aller Regel nicht stattfindet. Ich finde es sehr gut, wenn man sich da ab und zu mal hinterfragt. Meistens wachsen Auto und Wohnung verständlicherweise, wenn man eine Familie gründet. Sie schrumpfen aber nicht wieder, wenn die Familie sich dann verteilt. Brauche ich wirklich ein riesiges Auto, wenn ich in einer Großstadt wohne, kaum noch fahre und wenn dann meistens alleine? Brauche ich das 200 qm Haus noch, wenn die Kinder doch längst ausgezogen sind und Wohnraum knapp ist? Wenn sich mehr Leute solche Fragen stellen würden, wäre nicht nur dem Umwelt, sondern auch der Gesellschaft gedient.
  50. holger s
    Aha – dafür war auf dem Flyer-Layout wohl kein Platz mehr …
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