Jetzt steigen auch noch die Chinesen aus Hinkley Point aus. Das Ding entwickelt sich gerade eher Richtung 30 Cent / kWh.
Das wird eine finanzielle Katastrophe!
"Der chinesische Konzern China Nuclear Power Group (CNG) steigt aus der Finanzierung der britischen AKW-Baustelle Hinkley Point C aus, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Der französische Partner, der höchst defizitäre Staatskonzern EDF, könnte allein auf den derzeit auf 32,7 Milliarden Pfund (37,9 Milliarden Euro) geschätzten Baukosten sitzen bleiben."
"Demnach hatte CNG 2017 mit EDF vereinbart, ein Drittel der seinerzeit mit 18 Milliarden Pfund (20,8 Milliarden Euro) veranschlagten Baukosten zu übernehmen. Offensichtlich ist man nun aber nicht gewillt auch die – auf europäischen Baustellen übliche Kostenexplosion mitzutragen.
Hinkley Point C ist nicht der erste Fall, in dem den AKW-Bauern die Kosten aus dem Ruder laufen. EDF hatte auch in Flammanville, auf der anderen Seite des Kanals, und im finnischen Olkiluoto mit jahrelangen Verzögerungen und einer Vervielfachung des Kapitalbedarfs zu kämpfen.
Rekordverlust: 18 Milliarden Euro
Auch beim Betrieb der altersschwachen und entsprechend anfälligen französischen AKW, zeigte der Konzern, wie berichtet, kein glückliches Händchen. 2022 wurde ein Rekordverlust von 18 Milliarden Euro eingefahren, ein Minus für das letztlich der französische Fiskus aufkommt."
Atomkraft: Auch Chinesen können rechnen | heise online
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