Hat niemand behauptet
Wäre dieser Wagen inseriert worden, wäre er recht sicher bei sachkundigen Käufern gelandet. Vom Rost her kann da noch einiges schlummern. Ein CX mit 283.000 km muss schon sehr genau angeschaut werden, um zu entscheiden, ob ein Aufarbeiten sinnvoll ist, oder nicht. Da kann auch Schlachtung eins der möglichen Ergebnisse sein. Immerhin wurde der CX ja vom Verkäufer immer wieder mit frischer HU versehen, weil der verstorbene Besitzer sich nicht trennen wollte. Mit MS kann man ja durchaus auch als Beifahrer den CX geniessen. Insofern besteht Hoffnung, dass regelmäßig in den CX investiert wurde. Mal sehen, was die Sichtung der umfangreichen Ordner, die zum Auto mitgeliefert werden, ergibt.
Sonnenklar. DAS ist eben auch der Grund, warum auch gute Mechaniker mit viel Erfahrung auf die Schnauze fallen. Früher regelmäßig erlebt, wenn freie Werkstätten einen CX angenommen, nicht selten mit mit großmundigem Festpreis, und dann daran verzweifelt sind. Oft war es der Verlustauftrag des Jahres. Das sprach sich rund und war der Grund, dass CX Fahrer meist vom Hof gejagt wurden. Ohne Studium der Werkstatthandbücher geht da nichts. GS und BX machen es etwas leichter. SM und XM/Xantia sowie C6 und bedingt C5 haben durchaus größeres Masochisten-Potential als ein CX. Dagegen klappt das schrauben an einem Nicht HP-Citroen nach einem z.B. Golf recht problemlos.
Falls wir von Citroen reden, halte ich es für ausgeschlossen, dass die Werkstatt nicht HP kundig war. Zumindest bis etwa 2005. Schlechte Mechs gibts natürlich überall. Da hilft dann auch eine Schulung kaum.
Du siehst die Dinge, wie du sie eben unbedingt sehen willst. Egal, was man für Argumente bringt. Mal sehen, ob die weiteren Folgen Besserung im Umgang mit dem CX bringen.