Es ging im Kern um die Aufarbeitung um für die Zukunft zu lernen. Es ist immer ne Abwägungsgeschichte. Klingt zwar gut, alles und jeden immer "retten" zu wollen, das funktioniert aber nicht.
Siehe mein unbelegtes Beispiel Sachsen, wo man teilweise die größten Einschränkungen der Grundrechte erdulden durfte, die kalten Leiber sich bildlich gesprochen dennoch höher staptelten als anderswo. Weil eben zum Teil wirkungslose Maßnahmen getroffen wurden. Zum Leidwesen vieler. Dort, wo man am meisten hätte erreichen (oder "retten") können, versagt wurde.
Anmerkung: Selbstschutz ist evolutionär verankert. Wer diesen nicht in ausreichendem Maße besitzt und ausübt, bei dem stimmt meiner Meinung nach was nicht so ganz (bei Wikipedia unter "Dodo" nachzuschlagen). Rücksichtnahme auf andere ist nur insoweit gegeben, wie es die eigene Existenz nicht gefährdet. Natürlich, wie immer, mit Ausnahmen. Zum Beispiel, was die Nachkommen bzw zukünftige Generationen angeht (siehe Klimadebatte).
Ich habe diese Aussage, vielleicht ungerechtfertigt, ohne den Kontext zu dem Beitrag aufgegriffen auf den sie sich bezog. Aber selbst im Kontext gesehen kann ich mich damit nicht so recht anfreunden, und würde nicht viel anders darauf reagieren können.
Einiges, was zuvor als Schwurbelei bezeichnet wurde, stellt sich später anders dar. Und umgekehrt.