Ich habe es auch getan. ("(...) kopfüber bis ultimo in den Fahrerfußraum gekrochen und habe auf engstem Raum die hintere Schraube vom Gaspedalsensor entfernt. Dann habe ich den Sensor soweit verdreht, daß er erst bei Halbgas betätigt wird.)"
Ergebnis: 🥰
Jetzt nach ca. 1000 km kann ich genau das bestätigen, was der TE erwähnt: man muss nicht so delikat mit dem Gaspedal umgehen, um konsistent schweben zu können. Der Vergleich des Fahrens über Straßen, die ich hier in der Gegend mit dem XM fahre, mit den bekannten Unebenheiten, ist eindeutig. Gleiche Straßen, anderes Verhalten. Zwar gibt es Hecksenkung beim starken Beschleunigen, aber nicht mehr als was ein CX oder BX machen würde (was nicht wenig ist). Können wir Citroenisten das als unangenehm empfinden? Ich zumindest nicht - eher im Gegenteil 🙃
Beim Starken Bremsen spüre ich keinen merkbaren Unterschied. Klar reagiert die Hydraktive schneller wenn man plötzlich vom Gaspedal geht, und das gibt es jetzt nur wenn das Gaspedal sehr getreten wurde. Nicht dass ich den Sensor entfernt habe, sondern nur etwas nach hinten gerückt, so dass er später reagiert, also, mit mehr Gas. Und es gibt natürlich das starke Bremsen an sich, auch ein deutliches Signal für die Hydraktive. Es fehlt der Szenario das Torsten beschrieben hat - klar, da gibt es einen Nachteil. Aber meine Fahrweise ist nicht so, dass dieses Szenario für mich wirklich wahrscheinlich ist. Dazu, wenn in der Kurve, hat der Linkwinkelsensor schon Info für die Hydraktive gemeldet.
Vermutlich hat Citroen dieses eher "sportbereites" Verhalten eingeführt um den Fahreindruck des XMs (und des Xantias) weniger "Citroenesque" zu machen, sondern gängiger.
Es kann auch sein, das der Gaspedalsensor meines XMs nicht wie er soll funktioniert, also dass er unpassende oder "übertriebene" Signale emittiert. Macht nichts, jetzt ist er "in die Rente". Und ich schwebe und gebe Gas gleichzeitig glücklich jetzt.