Ich habe mich konkret auf den Sketch bezogen, der die Diskrepanz der "genderqueeren Spinner" zur Realitaet in arabisch, muslimischen Laendern aufs Korn nimmt. Ich habe vor einigen Wochen dazu auch ein Foto gepostet, in dem eine LGBTQ-Gruppe ihre Solidaritaet mit Palaestina bekundet. Auch auf der Musikveranstaltung ESC haben Menschen, die nicht in das konventionelle Mann-Frau-Schema passen, ihre uneingeschraenkte Solidaritaet mit Palestina dokumentiert. Noch absurder finde ich, wenn sich Schwarze in den USA mit dem "Befreiungskampf" der Palaestinenser verbunden fuehlen.
Man muss schon auf beiden Augen schlecht sehen, um nicht mitzubekommen das Palaestina das tief rassistische , frauenverachtende und sexuell absolut intolerante Weltbild der arabisch-muslimischen Diktaturen teilt. Dort werden Schwarze nicht mit dem N-Wort bezeichnet, sondern wohl haeufig gleich Sklave genannt. Eine Tradition die auch heute in einigen Laedern aktiv fortgefuehrt wird. Kommt hier meistens nur ans Licht, wenn deutsche "Freiheitskaempfer" Jesiden als Sklaven halten.
Ich halte das was Israel macht fuer ein Kriegsverbrechen, wuerde aber jeder Veranstaltung fern bleiben, in der ich irgendwie fuer die Ziele der Palaestinenser, dei aktuell von der Hamsas vertreten werden, vereinnahmt werden koennte. Die Nationalchartea der Palaestinenser steht bis heute auf ihrer Presseseite, nur sind einige Punkte als "ueberholt" bezeichnet. Aeusserungen zum Existenzrecht Israel sind fast immer ambivalent formuliert. Eine freie, tolerante Gesellschaft steht schon gar nicht auf der Agenda. Deswegen fliehen homosexuelle Palaestinenser ja auch nach Israel, wenn sie ihre Sexualitaet nicht verleugnen wollen.
Ja, die meisten Palaestinenser sind Opfer. Aber nicht nur des unmenschlichen Kriegs gegen sie, sondern auch anderer arabischer Staaten die sie zynisch instrumentalisieren und auch ihrer selbst, weil sie Jahrzehntelang Israels Vernichtung gut geheissen oder gar betrieben haben.