Freddy hat ja das wichtigste schon gesagt.
Da in meiner Verwandtschaft 4 unterwegs waren , auch noch meinen "Senf" 😉.
Hier mal ein kleiner Überblick der Erfahrungen:
Der Cactus HDi100 hatte ab und an seine Probleme mit dem AdBlue-Tank. Der wurde 1x während einer Serviceaktion getauscht, einmal auf Kulanz und einmal durfte mein Vater selber zahlen.
Der Cactus PT110 hatte einen auflösenden Zahnriemen; es gab keine Kulanz, da der Cactus nie in einer Citroën-Werkstatt gewartet wurde (falsches ÖL?!?). Einmal ging ein Temperatursensor defekt. Unscharfe Bilder der Rückfahrkamera konnten mit einem Software-Update behoben werden.
Der Cactus PT82 lief und läuft total problemlos. Auch der Zahnriemen machte nie Probleme (Wartung nur bei Citroën!)
Was alle Cacteen hatten, waren klappernde Ausstellfenster. Da wurden bei Citroën kostenlos die Schrauben wieder festgezogen und zusätzlich mit Kleber fixiert - seit dem ist das Klappern nicht mehr aufgetreten.
Was weiterhin auffiel, waren die Serviceaktionen, von denen einige Baujahre betroffen waren. Dazu zählen z.B. Verstärkung der Motorhaubenhalterung, Austausch der Lenkradtasten etc. Meiner war davon nicht betroffen, da er in den letzten Wochen der Serie1-Produktion vom Band lief - er bekam diese Updates quasi schon im Werk eingebaut.
Die Verbräuche von Freddy können wir bestätigen. Mein Vater fuhr seinen Diesel im Alltag im Schnitt mit 4,5l. Auf tempobegrenzten längeren Strecken (Niederlande, Ost-Westfalen etc.) waren auch schonaml Verbräuche von 3,5l drin. Meinen Benziner fahr ich im Alltag mit 5,4-5,6l, auf oben erwähnten Strecken in NL und Münsterland auch schonmal mit 4,4-4,8l.
Vielleicht noch ein kleiner Schwang noch zur Ausstattung: Zu Anfang gab es die Niveaus Start, Live, Feel und Shine. Start und Live sind so gut wie gar nicht auf dem Markt vorhanden. Der Großteil dürfte das Niveau Feel sein. Ab 2017 viel das Niveau Start weg und man führte die Sonder-Ausstattung Sélection ein. Die Grundausstatung des Sélection liegt zwischen Feel und Shine und es wurden ein paar kostenlose oder vergünstigte Features mit dazugegeben. Da man den Cactus sehr individuell konfigurieren konnte, kann es vorkommen, daß sich ein paar Details der Ausstattung zwischen den Niveaus überschneiden. Bei grauem Interireur konnte man fast immer ein Polster wählen, das passend zur Außenfarbe war. Beispiel: adenroter Lack mit roten Polstern etc. Wählte man das braune oder das bordeaux-rote Interieur, gab es immer stoffbezogene Türarmlehnen (außer bei Lederausstattung), ein Handschuhfachdeckel mit Antirutschnoppen und Lederriemen, Kartentaschen in den Vordersitzen und (ab 2017?) eine geteilt umklappbare Rückbank serienmäßig. Desweiteren konnte man seinen Cactus optisch aufpeppen, indem man je nach Lackfarbe aus bis zu 4 verschiedenen AirBump-Farben auswählen konnte.
Desweiteren gab es einige interessante limitierte Sondermodelle.