Seltsame Tomaten:
Letztes Jahr habe ich von meinem Bruder eine Tomate aus Ungarn bekommen. Keine Ahnung welche Sorte, hab nur das Bild. Samen rausgekratzt, ausgesät, keimen wie verrückt. Nur, einige haben keinen Trieb nach oben, sondern nur Seitentriebe sozusagen. Siehe, die linke im Bild. Die mittlere terminierte auch in einem Blatt, hab ich abgeknipst und werde sie versuchsweise "zweigleisig" hochziehen. Rechts halt eine Tomate, wie eine Tomate eben so sein und wachsen soll.
Was ist da los? Standen am 10.04. eine Nacht bei 0°C im Gewächshaus, ist da eventuell was kaputtgegangen? An den Blättern hab ich da jedenfalls keine negativen Auswirkungen erkennen können.
Kriechtiere:
Gehäuseschnecken hab ich erstmal genug gesammelt - hunderte, klar die konnten sich ein Vierteljahrhundert fast ungestört vermehren. Ich denke, das passt erstmal. Nacktschnecke entkommt mir aber keine. Ausser die lieben, wie zB der Tigerschnegel (linkes Bild). Und natürlich Herbert, meine Weinbergschnecke. Vertragen die sich mit Blindschleichen? Dort, wo Herbert daheim ist, hab ich einen Stein-/Holzhaufen aufgeschichtet und eine handvoll Blindschleichen mit reingeworfen. Musste ich umsiedeln.
Auf letztere muss man ganz schön aufpassen, die haben die doofe Angewohnheit, sich auf Trampelpfaden zu sonnen. Überall und andauernd...
Urbarmachung:
Ca. 2015 hab ich die Kornelkirschenhecke gepflanzt. Nun ist sie langsam hoch genug.
In dem Zuge wurde die Fläche komplett mit einem nicht-selektiven Herbizid braungemacht und hernach gefräst und abgerecht. War zur Hälfte mit Efeu zugewuchert. Dieser konnte so erfolgreich ausradiert werden. Nur in zwei, drei Mauerritzen hält er sich hartnäckig.
Egal, aktuell wächst irgendwelches Gras und Kräuter, und Brennessel.
Methode 1: Plane und Trapezblech liegen jetzt 6 Wochen. Gras ist tot, Wurzelunkraut eher nicht so. Hacken und mit dem Rechen rausholen, fertig.
Methode 2: Gras umdrehen, 20cm Kompost draufkippen, Balken als Umrandung. Auch da müssen Wurzelunkräuter aussortiert werden.
Methode 3: kurzmähen, Wellpappe drauf, 10cm Kompost drüber.
Unter der Plane wird Ende nächster Woche gefräst und vor kühlem und feuchten Wetter ne Bienenwiese reingesät.
Wasserspiele:
Ich hab zwei Plastikteiche geschenkt bekommen, vor Jahren. Die sollen jetzt zum Einsatz kommen. Folgende Idee, vielleicht kann da wer Tipps geben:
Situation siehe obendrüber linkes Bild. Haus im Rücken. Blickrichtung grob südost. Gelände zum Kompostberg hin leicht abschüssig.
Ich dacht mir jetzt, ich verbuddel hier irgendwo im Bild die zwei Teiche. Zapf das Fallrohr an, leite von dort Wasser in die zwei Teichleins. Überschuß läuft dann weiter Richtung Komposthaufen, vor den ein sichelförmiges Hügelbeet installiert wird wo das Wasser versickern kann. Wenns nicht regnet, wird hier und da was aus dem Brunnen gepumpt, ist auch irgendein kleiner, uralter direkt am Haus.
Kann man das so machen? Klar, aktuell gibts nur den einen Baum. Weitere Büschleins und Bäumleins sollen installiert werden, damit die Teiche nicht die ganze Zeit in der prallen Sonne stehen. Bepflanzung würde ich mir aus irgendwelchen Wassergräben in der Gegend ausbuddeln, da wächst ja alles mögliche.
Keine Fische, nur ne Schildkröte im Sommer. Idealerweise keine Pumpe/Filter. Höchstens was kleines, solarbetriebenes.
Über Teiche liest man viel. Nur halt nichtsoviel, wie man was selbstregulierendes baut. Algen möcht ich nicht züchten. Mir scheint da die Begrenzung der Sonneneinstrahlungsintensität einer der kritischen Faktoren zu sein, besonders bei so kleinen Dingern.