Snowden? Du meinst Assange?
Ja, Datenschutz kollidiert manchmal mit Interessen anderer. Immer schön zu sehen, dass Datenschutz dann keinen Sinn macht, wenn es a) andere betrifft, b) sich darüber schöne Theorien über die böse Regierung basteln lässt und c) eingentlich alles bekannt ist, aber doch irgentwie noch immer der Beweis fehlt, dass alles abgesprochen und zum Nutzen des Großkapitals (alternativ der jüdischen Weltverschwörung) war.
Ja, ich würde die Profiteure der Maskendeals incl. Steuerhinterziehung auch gerne vor Gericht sehen.
Menschen, die in einer absolut neuen und dramatischen Situation ihr Bestes gegeben und dabei auch Fehler gemacht haben, sagen ich heute noch Dankeschön - auch wenn ich die Zeit nicht lustig und die Angst um mein Geschäft mich einige Nächte hat nicht schlafen lassen.
Ich mag sie auch nicht und ihr Vater war in meinen Augen ein Verbrecher - Sippenhaft ist blöd und nicht mögen sagt nichts über ihre Arbeit aus. Wenn ich mir die Rahmenbedingungen anschaue, muss ich ihr in vielen Bereichen einen guten Job zugestehen. Nicht meine Politik aber korrupte oder schlechte Arbeit ist etwas anderes.
wusste es, der Habeck ist schuld... 🙂
Nebenbei ist sich die Berliner Zeitung treu: der Artikel ist äußerst schlecht, Dinge werden vermischt und die Ideologie tropft aus jedem Satz. Absolut kein guter Journalismus.
Damit keine Misverständnisse entstehen: ich sehe einige Fehler in den Jahren der akuten Coronapandemie, gerade in der Anfangszeit. Dazu gehören auch schwere Fehleinschätzungen. Ich finde auch, dass es eine Aufarbeitung geben muss. Die Kommunikation ist und war teilweise dramatisch schlecht. Aber dieses "alles war scheiße und ich wusste schon immer wie es gemacht werden muss". Sorry, dann mach(t) es besser. Diese Art der Kritik ist destruktiv, soll sie ja wohl auch sein und führt zu nichts. Außer, man möchte das bestehende System zerlegen. Aus Lust an der Zerstörung oder weil da im Hinterkopf der neuer Führer schon am gröhlen ist.
Kritik bedarf auch nicht zwingend das Wissen, wie es hätte besser gehen können. Ein Fehler ist auch dann ein Fehler, wenn man keine Lösung kennt. Das ist halt manchmal so. Auch ist es deutlich einfacher, in einem bestehendem, gut funktionierendem System Fehler zu erkennen und sie schnell zu beheben. Hier hatten wir aber eine extrem unbekannte und sich rapide ausweitende Notsituation. Massive Auswirkungen auf Leben, massive Konsequenzen im gesellschaftlichen Bereich und auf die wirtschaftliche Situation einzelner und ganzer Gesellschaften. Dazu die 20% Idioten, die immer alles besser wissen, sich in ihrem kleinen spiessigen Leben dann auf einmal an Freiheit erinnern und das tragen eines Mundschutzes zur Systemfrage erklären. Ganz ehrlich, mir haben die Entscheidungen die ich treffen musste hier im Geschäft gereicht. Die Verantwortung war erdrückend, die wirtschaftlichen Sorgen lähmend - die Verantwortung auf der wissentschaftlichen und politischen Ebene hätte ich nicht haben mögen. Die 20% Arschlöcher aus diesen Bereichen abgezogen, habe ich Respekt und Achtung vor den Entscheidern und trage die Fehlentscheidungen daher mit.