So.. Gelöt ist da.. dann Gelöten wir mal..
Der Plan ist, dass ich die Rückläufe und die Lecköle trenne. Als Rückläufe (nennenswerte Ölmengen) sind nämlich im Normalzustand nur die Anschlüsse von dem Druckregler, dem Lenkventil und den Höhenkorrektoren vorhanden. Das ABS kann auch ganz gut was rausspucken, aber da es von der Aufteilung der Anschlüsse am LHM Behälter eh praktisch ist, das Bündel 5270R1 einfach nachzubauen habe ich das Bremsventil und ABS entsprechend außen vor gelassen. Alle anderen Anschlüsse sind tatsächlich nur Leckölanschlüsse, wodurch hier eigentlich nur minimale Ölmengen zusammen kommen dürften.
Der Verteilerblock für die Lecköle im Vorderwagen hat also fünf Eingänge für 4x6mm Leitungen (Höhenkorrektor vorne, Sicherheitsventil, Federbein links, Federbein rechts und Hydractivblock vorne) und einen Abgang für eine 8x6mm Leitung zum Fass (Anschluss C nach https://www.citdoc.de/index.php?title=Rücklaufbündel_(Xantia)#Reservoir-Anschl.C3.BCsse ).
Da die Meisten Komponenten davon 4mm Anschlüsse haben, lässt sich die 6x4mm Leitung dort einfach aufstecken. Die Beiden Rohrenden der Federbein Lecköle haben 5mm Durchmesser. Hier muss man mit einem kurzen Schlauchstück als Verbinder (5mm Benzinschlauch..) arbeiten.
Der Verteilerblock für die Rückläufe hat demnach zwei 6mm Eingänge für die Höhenkorrektor-Rückläufe, einen 10mm Eingang für das Lenkventil und einen 12mm Eingang für den Druckregler. Der 12mm Ausgang ist mit einem Leitungsbogen (12x10mm) an den Anschluss B angeschlossen. Die HK- Rückläufe sind mit 6x4mm Leitungen gemacht und können einfach aufgesteckt werden (ich hab sie noch mit einer Schelle gesichert..). Die Leitung zum Lenkventil ist eine 10x8mm Leitung und kann theoretisch auch einfach aufgesteckt werden, was aber wegen der Platzverhältnisse mega fummelig ist. Ich habe die Kiste eh weitgehend auseinander, sodass ich dafür das Lenkgetriebe ausgebaut habe (der Anschluss am Lenkgetriebe ist eingeschraubt und kann, wenn nicht völlig verrostet (wie bei mir) mit einem 17er Schlüssel abgeschraubt werden.. falls das hilft).
Die Druckregler Leitung muss ich noch machen wenn der Motor wieder drin ist.. 😉
Die Leitung vom Lenkzylinder habe ich mit einem kurzen Leitungsbogen mit dem Anschluss F verbunden (6x4mm Leitung, einfach auf die vorhandene Rilsan Leitung aufstecken..).
Die hintere (kritischere) Leckölkammer von dem Bremsventil habe ich (wie ab Orga 6384) mit einem einteiligen Leitungsstück 8x6mm in dem selben Leitungsverlauf wie im Original mit dem Anschluss G verbunden.
Das Bündel 5270R1 habe ich mit dem T-Verbinder nach dem originalen Verlauf nachgebaut. Hier gibt es als Besonderheit den Anschluss an den ABS Block. Dieser hat zwar theoretisch einen 8mm Durchmesser, ist aber so blöd geformt, dass man dort die Plastikleitung auch mit erwärmen nicht drauf bekommt. Da muss man also auch ein Stückchen Schlauch einsetzen. Damit der auf der Plastikleitung gut hält und die dort verwendete Schelle die Leitung nicht zusammenquetscht habe ich in das Leitungsende ein passendes Messingröhrchen als Stützring eingesetzt.
So klappt das auch mit der Schelle..
Das Ganze wir dann an den Anschluss E angeschlossen, wobei man hier auch etwas tricksen muss. Auf den 7,5mm Anschluss kann man ein kurzes Stück 8x6mm Leitung erwärmt aufschieben. Dann kann man die 10x8mm Leitung, mit der man von dem T-Verbinder kommt ebenfalls mit erwärmen dort aufschieben. Eine elegantere (einfache) Lösung ist mir bisher nicht eingefallen.
Die Lecköle der Hinterachse werden mit dem 4 in 1 Verbinder an der Hinterachse zusammengefasst und mit einer 8x6mm Leitung ohne weitere Unterbrechung nach vorne auf den Anschluss D geführt. Aber dafür brauche ich erst mal wieder eine Hinterachse am Auto.. 😉
Generell bin ich noch am Überlegen, ob es eine so gute Idee ist, die doch recht steifen Leitungen direkt an die Anschlüsse an dem Fass aufzustecken. Nicht dass da etwas abvibriert.. Aufstecken und auch abziehen von den Leitungen ist ansonsten kein Problem.
Bei Fragen oder Anregungen.. jetzt liegt grade alles offen..