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Beliebte Inhalte

Inhalte mit guter Reputation für 06.11.2024 in allen Bereichen

  1. RalphB
    8 Punkte
    Das war es dann wohl. Tschau Ukraine, habt länger durchgehalten, als gedacht. Weg mit Moldau und Georgien, kennt und interessiert sowieso niemand. Tschüss Umweltschutz - wozu man Umwelt braucht leuchtet sowieso nicht ein. Aufwiedersehen Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit - sowieso nur eine romantische Vorstellung von Spinnern. Da dürft ihr wählen und das einzige was euch einfällt ist Verbrecher, Vergewaltiger, Unterdrücken und Menschenfeinde zu euren Führern zu wählen. Dann gutes Gelingen mit Euren Orban, Putins, Trumph und Höckes und so weiter. Den Meloni, le Pen(um der Gleichberechtigung eine letzte Ehre zu erweisen). Und wenn es dann an euren eigenen Arsch geht, denkt noch mal eine kleine Sekunde daran, wem ihr mit eurem scheiß Kreuz das Leben genommen habt. Wenn Blödheit einen Namen hat, dann heißt sie Mensch.
  2. silvester31
    5 Punkte
    Das ist gerade sehr, sehr, sehr schwer !
  3. holger s
    Hm … ich stimme da mit Dir überein. Nein. Doch nicht. Aaahhh … zum Teil … Ich stolper aber über »Profiphotograf« und »knipsen» und »mit dem Phonphon«. Das wird keinem gerecht und hat so einen komischen Beigeschmack. Was ist ein »Phonphon«? Einfach nur knipsen ist natürlich eh sinnlos; mit welchem Mist man da die ganze Zeit belästigt wird, sehen wir hier ständig in Form von XX-Treffen-Fotos. Wir wissen inzwischen, wie 20 nebeneinander geparkte XM und deren Besitzer in kurzen Hosen aussehen. Das hat weder einen Nachrichtenwert, noch ist es gestalterisch von Belang. Ich wollte mal Fotografie studieren … Dortmund, Düsseldorf – der Maßstab damals, kennste … Ich hab damals die Aufnahmeprüfungen dort nicht geschafft. Dafür anderswo für Architektur und Grafikdesign. Bin ich froh, dass ich nicht »Profiphotograf« geworden bin. Ich bin mit dem anderen Weg beruflich erfolgreich und habe mir die Fotografie als Herzensangelegenheit, als Leidenschaft behalten. Bin kein Knipser … Ich kenne »Profifotografen«, die auf dem Level eines Heimorgel-Alleinunterhalters irgendwelche Bilder abliefern, sehen wir immer wieder bei Hochzeitsfotos und ähnlichem Quatsch. Ich kenne aber auch Leute in Fotoforen, die eine €10000-Nikon-DSLR-Ausrüstung haben und Fotos machen, die keinen Pfifferling wert sind, auch wenn sie Jahr für Jahr wieder ebensolche Pfifferlinge, Blümchen, Vögelchen und Schmetterlinge fotografieren und bei denen Du mit ambitionierter Fotografie auf eine ablehnende Haltung stößt, die teilweise in Aggression umschlägt (Kleingärtnermentalität). Dagegen ist unser Forum hier eine Blümchenwiese. Lange Rede … was ich eigentlich sagen wollte: Zu einem guten Foto gehört eine Idee. Das Foto entsteht im Kopf. Ob ich mit meiner großen Nikon-DSLR oder mit dem iPhone fotografiere oder früher mit der Nikon FE oder der Polaroid – selbst die ersten Fotos mit der Kodak Instamatik … die Bilder haben die selbe Qualität, den selben Stil, die selbe Sprache und Wiedererkennbarkeit. Ich weiß auch nicht, warum das nicht von der verwendeten Technik anhängt. Aber das ist es, was es ist. Wenn man nicht fotografieren kann, soll man es lassen. Man tritt ja auch nicht als Sänger auf, wenn man nicht singen kann. Es sei denn, man trifft auf Leute, die das sehr wertschätzen (schlechte Fotos und schlechter Gesang). Hier mal zur Ehrenrettung der »Phonepone«-Fotografie … alle Bilder mit iPhone 5 oder iPhone X aufgenommen, alle unbeschnitten und ohne interne und externe Nachbearbeitung: Fährterminal, Innenaufnahme Salerno, Kalabrien (Italien) Architektur: Zaha Hadid Urnengebäude, Rohbau Friedhof Cisternino, Apulien (Italien) Funkhaus Nalepastraße, Verbindungsbrücke Berlin Oberschöneweide
  4. Kirunavaara
    5 Punkte
    User: Mein Xantia springt nicht an. Kannst du mal das Citroënforum nach zielführenden Tips durchsuchen? GPT: Batterie, Kraftstoffpumpe, Nockenwellensensor, Luftmengenmesser, Kerzen, Kabel, Zündmodul, OT-Geber schon gecheckt? User: Ja. Oder nein, weiß nicht. Moment, der OT-Geber ist es auf keinen Fall, der schreibt hier nämlich gerade einen sinnlosen OT-Beitrag... GPT: GIb mir erstmal die Organummer User: Die aus dem Motorraum, die aus der Verkaufsanzeige, oder die vom Spenderfahrzeug, aus dem der Motor stammt? Such Dir die passende raus. GPT: Schlachten!
  5. Nitsrekds
    4 Punkte
    Endlich ist der Lindner weg. Egal ob oder wann Neuwahlen sind, bis dahin ist die FDP mausetot. Die Ampelregierung ist natürlich auch hinüber, aber mit Lindner konnte es so nicht weitergehen. Trifft sich mit Wirtschaftsbossen (wohlgemerkt er ist Finanz- und nicht Wirtschaftsminister gewesen), hat permanent Löcher in seinem Budget - wie kommt das immer so plötzlich oder im Nachgang, muss man das nicht vorher berechnen? - schreibt quasi ein Forderungspapier nach dem anderen... schon mal was vom Koalitionsvertrag gehört....? Manmanman, mal sehen mit wem die CDU eine Koalition bauen will, ich hoffe die SPD u die Grünen stellen sich nicht zur Verfügung, sondern machen mal richtig heftig Opposition. Und hoffentlich fliegt die FDP raus!
  6. GuenniTCT
    So viel Kohle kann der feine Herr gar nicht ranschaffen, dass ich mir die Nerven ruinieren lasse.
  7. GuenniTCT
    Weder noch. Es gibt auch noch was dazwischen. Aber das zu erklären schenke ich mir. Man muss auch erkennen, wann Erklärungen keinen Sinn machen. Unser Ruf in der Xantia Gemeinde ist bekannt und spricht für sich. Zur Info: die Lucas lebt, der 2,1 TD hat die HU und AU bestanden und wartet auf seine Zulassung.
  8. GuenniTCT
    Ne, das ist die Beschreibung der Realität mancher Autofahrer / Autobesitzer. Alles schon erlebt. Oh, die STOP-Leuchte ist an. Die Servo ist aus und das Fahrwerk ist auch schon runtergefahren. Ach, als nächstes versagt die Bremse? Da muss man anhalten? Verrückte Dinge gibt's.
  9. Nitsrekds
    3 Punkte
    Genau das ist mir auch aufgefallen, dass er frei spricht. Endlich nennt er Ross und Reiter und dass die Lindnersche Blockadehaltung u Nachkarten das Problem waren. Man kann in einer solchen weltweiten Situation nicht die schwarze Null anstreben. Eine Regierung unter CDU Führung wird das auch nicht machen (können) u dann die Lorbeeren einheimsen. Leider. Weil sie sich nicht mit Lindner u Konsorten rumschlagen werden müssen, sondern (fürchte ich), in der SPD einen kompromissbereiten Partner haben werden. Schade, dass die Erfolge völlig untergegangen sind. Renten u Reallöhne sind z.b. gestiegen .... Lindner hat sich ja schon mal aus der Affäre gezogen, als es mit CDU u Grüne Koalitionsgespräche gab, die er denn abbrach. Dann musste die SPD als Juniorpartner auf Steinmeierorder einspringen, statt sich in der Opposition profilieren zu können. Leider droht das wieder. Aber... angesichts der Alternativen....🤐
  10. Ebby Zutt
    3 Punkte
    Dann, wenn es Merzt wird er die Wahl haben, mit SPD, Grünen oder AfD zu Koalieren. Der Kanzler hat gerade ( ohne Koalitionsrücksicht) klare Worte gefunden und gut gesprochen und ohne Zettel/ Telepromter.
  11. JK_aus_DU
    3 Punkte
    Nochmal ein seriöser Link zur "Wehrpflicht", die zunächst weiterhin auf Freiwilligkeit setzt: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/wehrdienst-bundeswehr-reform-100.html
  12. Ronald
    3 Punkte
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-11/republikaner-haben-kuenftig-mehrheit-im-us-senat
  13. Frank M
    3 Punkte
    USA, Israel, Russland: die dunkle Seite der Macht ist aktuell sehr stark. Ausgesprochen stark. Auch in Deutschland: AfD, CDU, CSU, FDP. Anstand, Wahrhaftigkeit, Moral und Nachhaltigkeit gelten nichts mehr. Oder besser: Sie sind ein Luxus, auf den viele Leute bereitwillig verzichten, wenn sie sich einen Materiellen Vorteil davon versprechen. Materialismus schlägt Idealismus. Wut, Diffamierung, Lügen, Manipulation und Egoismen setzen sich durch. Imperator Trump, Darth Musk, Lord Putin, Darth Netanjahu - sie triumphieren. Gleichwohl: Es gehört eben dazu. Die gibt es seit Anbeginn der Menschheit. Gerade wir in der westlichen Welt waren verwöhnt von 30 oder 40 goldenen Jahren, in denen es den Menschen so gut ging, wie noch nie in der Geschichte. Jetzt kommt eine Phase der Dunkelheit, aber ich bin zuversichtlich, dass auch diese Zeit vorbeigeht und die Jedis wieder an Kraft gewinnen. Möge die Macht mit Euch sein. Es ist jetzt wohl an der Zeit, sich gelassen etwas mehr zurückzuziehen, und auf eine bessere Zeit zu warten. Familie, Natur, Freunde, Nächstenliebe und Achtsamkeit kann man auch in kleinem und kleinstem Rahmen praktizieren - und ganz ohne allgemeinen Medienkonsum und große Diskussionen. In diesem Sinne: bleibt zuversichtlich, konzentriert euch auf die helle Seite der Macht und lasst das Dunkle nicht so sehr in Euer Leben.
  14. silvester31
    3 Punkte
    Ich glaube heute ist der Tag, ab dem ich keine Nachrichten mehr konsumiere.
  15. bx-basis
    Hab das dann vermutlich auch - mal bei der Krankenversicherung nachfragen ob ich dafür irgendwas kriegen kann...
  16. TorstenX1
    Cool, offensichtlich ein Mediziner, der sich meiner annimmt, und das auch noch umsonst. Herzlichen Dank dafür ! Sonst profilierst du dich hier ja nur als Schnorrer und mit abwertenden Kommentaren zum Thema Citroen ! 🙂
  17. MatthiasM
    2 Punkte
    Das bedauerliche daran ist, dass es auch den Rechtspopulisten helfen wird. Und nachher werden sich wieder alle ueber den dummen Waehler wundern!
  18. Frank M
    2 Punkte
    Eine treffende Analyse , von Marc Saxer, Direktor der Friedrich Ebert Stiftung : #DonaldTrump hat die Präsidentschaftswahl gewonnen; die Republikaner erobern den Senat. Eine böse Überraschung für die progressiveren Pundits in Washington DC, die ein knappes Ergebnis, oder gar einen Harris Sieg vorhergesagt hatten. Im Gegensatz dazu haben Analysten, die seit Jahren eine tiefe Krise des Liberalismus beschreiben, auf einen Trump Sieg gesetzt. Wohl selten stand bei einer US Wahl so viel für die Amerikaner – und den Rest der Welt – auf dem Spiel. Viele Amerikaner wollen nicht nur eine andere Migrationspolitik, sondern erhoffen sich auch eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage. #Trumps Wahlsieg wird Konsequenzen haben für die Kriege in Europa und im Nahen Osten, für den geopolitischen Wettbewerb mit China, für den Kampf gegen den Klimawandel, die die Vitalität der liberalen Demokratien und vieles mehr. Der Showdown zwischen Trump und #Harris hat aber auch eine ideologische Dimension. In diesem Showdown zwischen dem Kalifornischen Liberalismus und der rechtspopulistischen Gegenrevolte könnte eine Vorentscheidung darüber gefallen sein, welche Ideologie zur Leitidee des Westens nach dem Kollaps des Neoliberalismus wird. Aufstieg und Fall des Neoliberalismus Der Begriff des Neoliberalismus ist zwischen Befürwortern und Gegnern derartig umstritten, dass es schwerfällt, sich auf eine Definition zu einigen. Im Rückspiegel der Geschichte handelt es sich um ein wirtschaftliches und gesellschaftliches Umbauprogramm des Kapitalismus, das das Primat des Marktes über den Staat und der Kapitaleigner über alle anderen gesellschaftlichen Interessengruppen proklamierte. Sein Kernversprechen war, die Entfesselung der Eigeninitiative der Marktteilnehmer als Motor für Innovation und Effizienz zu nutzen – vom daraus entstehenden Wohlstand würden alle profitieren (trickle down). Der Neoliberalismus war aber mehr als ein wirtschaftspolitisches Deregulierungs-, Privatisierungs-, Globalisierungs- und Finanzialisierungsprogramm. Er machte aus Staatsbürgern Konsumenten und aus Menschen Leistungsträger, die sich permanent selbst optimierten, um im Wettbewerb aller gegen alle bestehen zu können. Dieses Programm, das sich in Kontinentaleuropa nie vollständig durchsetzen konnte, ist mit der Finanzkrise 2008 auch in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich gescheitert. In den folgenden Jahren waberten viele seiner wirtschaftspolitischen Elemente – von der französischen Arbeitsmarktreform bis zur deutschen Schuldenbremse - weiter vor sich hin (was Colin Crouch das „befremdliche Überleben des Neoliberalismus“ nannte), der ideologische Überbau der ultimativen Effizienz des Marktes war aber diskreditiert. An seine Stelle rückte ein „progressiver Neoliberalismus“ (Nancy Fraser), der statt wirtschaftlicher die gesellschaftspolitischen Reformen – von Änderungen des Staatsbürgerschaftsrechtes über die gleichgeschlechtliche Ehe bis zum Selbstbestimmungsgesetz – in den Vordergrund rückte. Die Gegenrevolte gegen den „progressiven Neoliberalismus“ Gegen den progressiven Neoliberalismus läuft eine populistische Gegenrevolte, die mit dem Brexit Votum und der ersten Wahl Donald Trump 2016 ihren ersten Höhepunkt erreichte. Seitdem diskutieren progressive Analysten darüber, ob sich diese Revolte gegen das Wirtschaftsprogramm aus Globalisierung und Automatisierung richtet, das die materielle Existenz der arbeitenden Bevölkerungsschichten bedroht, oder gegen die sozio-kulturelle Agenda, die gemeinhin als „Identitäts-, Verzichts- und Verbotspolitik“ angegriffen wird. Aber auch das Ende des Neoliberalismus läutet nicht das Ende der Geschichte ein. Ganz im Gegenteil formieren sich an diesem historischen Scheidepunkt auch die ideologischen Überbauten neu. Der Kalifornische Liberalismus Aus dem liberalen Lager wurde der Kalifornische Liberalismus ins Rennen um die Leitidee des „Techno-Feudalismus“ (Yanis Varoufakis) geschickt. Wie alle Allround-Ideologien hat auch der Kalifornische Liberalismus ein wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Reformprogramm und eine spirituelle Dimension. Das Wirtschaftsprogramm speist sich aus dem Techno Utopismus des Silicon Valley, der glaubt, durch technologischen Fortschritt alle Probleme der Menschheit – vom Klimawandel über Krankheiten bis zur Überalterung- lösen zu können. Die Gesellschaftspolitik soll die Kämpfe der anti-rassistischen, feministischen und postkolonialistischen Kulturkrieger aus den Universitäten („Berkeley“) in den amerikanischen Mainstream tragen. Spirituell ist der Kalifornische Liberalismus in der New Age Kultur der Hippies verwurzelt. Deren Ideale der Selbstverwirklichung passen hervorragend zum neoliberalen Imperativ der Selbstoptimierung – der allerdings auf der Yogamatte, im Bioladen und beim Meditationsretreat auf Bali ausgelebt wird. Der eiskalten Leere des Geiz-ist-Geil Kapitalismus wird die Wohlfühldecke pseudobuddhistischer Mindfulness übergestülpt. Allen drei Elementen des Kalifornischen Liberalismus ist gemein, dass keinerlei Grenzen der menschlichen Selbstverwirklichung akzeptiert werden. Denn die „Grenze“ gilt nicht nur den #noborder#nonation Aktivisten als Übel an sich. Auch im Silicon Valley wird an der Unsterblichkeit und an der Singularität gewerkelt – also dem Moment, an dem Künstliche Intelligenz die Beschränkungen der alten Biohirne hinter sich lässt. Transaktivisten verändern ihr Geschlecht per Sprechakt, Trans-Spezies Gläubige tauschen gar ihr Menschsein gegen eine Cosplay Identität als Füchse oder Wölfe ein. Aus dem neoliberalen „Just do it” wird ein entgrenztes „Be all you can be“, aus dem progressiv-neoliberalen “Yes we can” ein ulta-individualistisches „You do you“. Weil geglaubt wird, dass der Mensch alle kinetischen, biologischen, wirtschaftlichen und nationalstaatlichen Grenzen überwinden kann, wird gefordert, das es auch seine Pflicht ist, das auch zu tun. „Fail, Try again, Fail Better“ ist der Imperativ des Kalifornischen Liberalismus. Aber kann diese Ideologie jenseits von Silicon Valley und Berkely zur Leitidee des Spätkapitalismus nach dem Ende der Pax Americana werden? Dafür muss sie in der Lage sein, die Grundfunktionen einer Ideologie zu erfüllen: die Welt erklären, Handlungen anleiten und die Gesellschaft vereinen. Ist der Kalifornische Liberalismus hegemoniefähig? Kann eine Ideologie, in der magisches Wunschdenken (Der Sprechakt als Zauberstab) eine so zentrale Rolle spielt, eine Welt erklären, die unter dem Schock des Einbruchs des Realen in die Welt der Narrative steht? In der Welt von heute wird wieder gestorben (Pandemie und Krieg). Die Körper der Corona-Kranken, der Migranten, der Olympioniken sind hochpolitisch. Wurde gestern noch an der Liberalen Weltordnung, also einer Global Governance für eine Welt ohne Nationalstaaten, gebaut, sind heute selbst die liberalen Demokratien zuhause in Gefahr. Was zurückkommt ist eine Welt der Großmachtkonflikte und Kriege, der Grenzen und der Abschottung. Der Optimismus des Kalifornischen Liberalismus, den Menschen der Überflussgesellschaften über alle Begrenzungen hinweg zu gottgleichen Fähigkeiten entwickeln zu können, wirkt dagegen wie eine weitere tragische Fehleinschätzung der Natur des menschlichen Tieres. Kann der kalifornische Liberalismus handlungsanleitend sein für die Welt von Morgen? In Deutschland sind mit einem Schlag sind die Illusionen der Energie-, Fiskal, -, Wirtschafts-, Verteidigungs- und Migrationspolitik zerstoben. Das Land muss sich und seine europäischen Nachbarn fit machen für eine bedrohliche Welt, in der das amerikanische Sicherheitsversprechen nicht mehr unbegrenzt gilt, in der die globalen Erfolgsbedingungen für das Wirtschaftsmodell wegbrechen, in der die Gesellschaft von heftigen Verteilungs- und Kulturkämpfen zerrissen wird. Die Agenda des Kalifornischen Liberalismus mag die Digitalisierung beschleunigen – doch die Betonung der Entgrenzung und der Gruppenidentitäten sind kontraproduktiv für eine Gesellschaft, die wirtschaftlich und sozial immer weiter fragmentiert und sich politisch und kulturell polarisiert. Auch lädt die Erfolgsbilanz des Kalifornischen Liberalismus in seinem Heimatstaat Kalifornien – von den in Kriminalität, Drogen und Obdachlosigkeit versinkenden Innenstädten von San Francisco und Los Angeles (#Defund-the-Police) über die Exzesse von Cambridge Analytica bis Twittermobs bis hin zur Burn-Out und Depressionsepidemie der selbstoptimierenden Individuen – nicht gerade zur Nachahmung ein. Nicht zuletzt sind die populistischen Revolten von Rechts und Links ein deutliches Zeichen, das zumindest die gesellschaftspolitische Agenda des Kalifornischen Liberalismus nicht mehrheitsfähig ist, geschweige denn den gesellschaftlichen Zusammenhang zwischen den Lebenswelten stärken kann. Das alles deutet darauf hin, dass der Kalifornische Liberalismus nicht das Zeug dazu hat, zur Leitideologie des Westens aufzusteigen. Der Kalifornische Liberalismus im Wahlkampf Nun lässt sich trefflich darüber streiten, ob der Kalifornischen Liberalismus überhaupt die Leitidee hinter der Agenda von Kamala Harris war, oder ob das Problem ihrer Kampagne nicht eher das vollkommene Fehlen irgendeiner Leitidee war. Allerdings verweist die Unfähigkeit von Harris, einen charakterlich, intellektuell, gesundheitlich und politisch völlig ungeeigneten Con-Man zu schlagen sehr wohl auf eine tiefgreifendere Schwäche des liberalen Lagers. Nicht nur verfangen die identitären Versprechungen nicht einmal mehr bei den umworbenen People of Colour – es waren die Hispanics, die den Ausschlag für Trumps Wahlsieg gegeben haben. Schlimmer noch, die Besetzung der Vizepräsidentschaft und die konkurrenzlose Kür zur Kandidatin nach identitätspolitischen Kriterien hat die Demokraten erst in ihr elektorales Dilemma geführt. Die Überbetonung der Stammesidentitäten hat direkt zur Massenmobilisierung der zahlenmäßig größten Wählergruppe - der Weißen- geführt. Auch die Unfähigkeit, die Migrationsfrage - der Zaubertrank Trumps – in den Griff zu bekommen, hat ihre Ursache in der Ideologie der Entgrenzung. Nicht zuletzt ist es der „kalifornische“ Lebensstil der Küsteneliten, der breite Teile der Bevölkerung in den „Fly-Over-States and Rust-Belts“ gegen sie aufgebracht hat. Ob nun gezielt als Agenda oder eher unterbewusst als Zeitgeist, der Kalifornische Liberalismus hat Kamala Harris sicher nicht geholfen, und wohl eher geschadet. Die Krise des Liberalismus als fruchtbarer Boden für den Populismus Die Revolte des Trumpenproletariats richtet sich jedoch keineswegs nur gegen die Demokraten und die alten republikanischen Eliten, sondern speist sich aus einem weitverbreiteten Misstrauen gegen das gesamte liberale Establishment in der Wirtschaft, den Medien, den Kulturinstitutionen und der Wissenschaft. Dabei geht es nicht nur darum, dass breite Teile der Bevölkerung sich als Leidtragende einer verfehlten neoliberalen Wirtschaftspolitik (Globalisierung und Automatisierung) und progressiven Gesellschaftspolitik (Migration und Identitätspolitik) fühlen. Bezweifelt wird auch, ob die liberalen Eliten die Welt überhaupt noch verstehen bzw. den Willen und die Kraft haben, die Gesellschaft aus der Dauerkrise zu führen. Denn die große Mehrheit der Amerikaner (und der westlichen Bevölkerungen allgemein) hat eine dunkle Ahnung davon, dass die Dinge nicht mehr so weitergehen können wie bisher – und sich ihre Lage wahrscheinlich verschlechtern wird. Sie misstrauen Politik und Medien, weil sie das Gefühl haben, dass ihnen kein reiner Wein über das Ausmaß der Probleme eingeschenkt wird. Und sie haben die Befürchtung, dass sie am Ende wieder einmal die Dummen sein werden, die die Kosten zu tragen haben. Das ist die Grundstimmung, auf der die Populisten ihr Gebräu zum Kochen bringen. Wer diese Menschen wieder erreichen will muss also die Herausforderungen, vor dem die Amerikaner/ der Westen nach dem Ende der Pax Americana, dem Kollaps des neoliberalen Wirtschaftsmodells, am Beginn des Zeitaltes der Künstlichen Intelligenz und der Klimakrisen stehen, klar benennen. Und Lösungen vorschlagen, die nicht nur intellektuell auf der Höhe der Zeit sind, sondern auch die Kosten der großen Umbauten und Anpassungen gerecht auf alle Schultern verteilen. Diese Antworten hat das im breitesten Sinne liberale Establishment seit Jahren vermissen lassen – und damit Zweifel an seinen intellektuellen Fähigkeiten, seiner moralischen Aufrichtigkeit oder schlicht politischen Kapazitäten gesät. Es darf bezweifelt werden, dass die richtigen Antworten auf die Herausforderungen der Zeitenwende aus dem Kalifornischen Liberalismus kommen werden. Die Wahl Trump könnte im Rückblick als Ende der Epoche nach dem Kalten Krieg, als Ende der liberalen Weltordnung, als Ende der Hegemonie des Liberalismus gelesen werden. Was heißt das für Deutschland und Europa? In Deutschland und Europa ist es allerhöchste Zeit, die richtigen Schlüsse aus der Krise des Liberalismus zu ziehen. Statt wie Kaninchen vor der Schlange auf die „Bedrohung der Demokratie von Rechts“ zu starren, muss der Blick auf die eigenen Verfehlungen im liberalen Lager gerichtet werden – und am Wiederaufbau des Liberalismus im allerweitesten, allumspannenden Sinne gearbeitet werden. Wenn es die großen Fragen unserer Umbruchszeit sind, die die Menschen am Liberalismus zweifeln lassen, dann müssen ehrliche und weitsichtige Antworten auf diese Fragen gegeben werden – auch wenn sie schmerzen. Das setzt voraus, den Platz für unsere Staaten, Wirtschaften und Gesellschaften in der entstehenden Weltordnung grundsätzlich neu zu bestimmen. Denn erst aus diese grundsätzlichen Neubestimmung lassen sich die Antworten auf die daraus resultierenden Teilfragen finden. Statt wie Kaninchen vor der Schlange auf die „Bedrohung der Demokratie von Rechts“ zu starren, *muss der Blick auf die eigenen Verfehlungen im liberalen Lager gerichtet werden*
  19. Kroack
    Oder in der Weihnachtsbäckerei in größeren Förmchen rausbacken - passend mit Lebensmitelfarbe KPK
  20. silvester31
    Das grüne ? Das ist sehr wahrscheinlich ein Stück Styrodur. Also stabiles Styropor.
  21. Ronald
  22. Frank M
    2 Punkte
    Aber ohne unser Kind . Kannste vergessen.
  23. MatthiasM
    2 Punkte
    Jep, Sch .... laesst sich auch stapeln!
  24. TorstenX1
    2 Punkte
    LED beim D-Modell oder SM rufen eine ganz normale Abstoßungsreaktion hervor. Man sollte froh sein, wenn es nur stinkt und nicht der Motor in Brand gerät. Beim Xantia und Xm kenne ich einige Umbauten auf LED. Vorteile konnte ich nie erkennen, aber deutliche Nachteile in Bezug auf -gleichmäßige Ausleuchtung - Dimmungsverhalten - Haltbarkeit ! (dürfte am Produktionsland China liegen, die LED zerbröseln halt nach wenigen Jahren, während Glühlampen normalerweise rund 20 Jahre lang halten) Aber jeder, wie er mag....
  25. Frank M
    2 Punkte
    Und ich fürchte es wird der Verbrecher . Und wir bekommen Merz mit seinen Speziadragees aus der Black Rock-Apotheke.
  26. MatthiasM
    2 Punkte
    Du bist so alt, dass Du noch Selen-Gleichrichter kennst? Beileid ! https://de.wikipedia.org/wiki/Selen-Gleichrichter#Trivia
  27. splitterimauge
  28. Koelner
    also gehe des öfteren in diesem Betrieb ein und aus, dankbar eine so ehrliche, zuverlässige Werkstatt gefunden zu haben … und nur so nebenbei: Ich erhalte auch immer eine steuerrechtlich völlig konforme Rechnung
  29. GuenniTCT
    Jetzt widersprich doch nicht dem Oberchecker! 🙂
  30. AndreasRS
    https://www.citdoc.de/index.php?title=Rücklauf-Reparatur_Federbein_(Xantia/XM)
  31. Ronald
  32. EntenDaniel
    Ob der BYD Seagull in Europa wirklich so günstig wird, ist abzuwarten; wenn der erstmal auf europäischen Standard hochgerüstet wurde, wird der teurer. Das derzeitig günstigste Modell von BYD ist der Dolphin und kostet in der europäischen Variante rund 33.000€.
  33. Kugelblitz
    Oder jemanden aus der Nähe fragen, der versenden kann. Carsten ist meines Wissens in Flensburg.
  34. Koelner
    Ist es nur der Rücklauf? Schlauch lässt sich tauschen. Die Federbein-Problematik ist bei c5 I und II eigentlich nicht existent.
  35. M. Ferchaud
    XM Y3 Break in Unkel:
  36. Karl Hunsche
    1 Punkt
    Die Dringlichkeit hat sich durch Trumps Wahl verschärft. wir brauchen nochmal einen doppelwumms.
  37. Frank M
    1 Punkt
    Ekhard ! Die Russen kommen!!! Ne, jetzt mal ernsthaft. Putin hat an uns überhaupt kein Interesse. Und mal ganz nüchtern betrachtet, wer schon "Leiharbeiter" für die Ukraine braucht, hat schlicht nicht das Humankapital am start uns anzugreifen. Die Sowjets sind damals mit 500 000 Man in Tschechoslowakei einmarschiert. Nur so lässt sich nachhaltig eine Besetzung realisieren.
  38. Karl Hunsche
    1 Punkt
    Und da ist sie, die wehrpflicht. https://www.bild.de/politik/neuer-wehrdienst-bundesregierung-plant-militaerdienst-einfuehrung-672b4bfcebdb8724738ea416 zitat: “Wegen der veränderten Sicherheitslage ist der Bedarf Deutschlands für die Nato-Ziele aber ganz anders. Pistorius: „Der deutsche Beitrag zur Bündnisverteidigung erfordert langfristig einen Verteidigungsumfang von insgesamt rund 460.000 Soldatinnen und Soldaten. Ein großer Teil davon, nämlich rund 260.000, muss aus der Reserve aufwachsen können.“ Und dann brauchen wir schnell ein paar mehr Raketen, mehr panzer und Atombomben. meinetwegen mit Citroen Doppelwinkel drauf.
  39. Kugelblitz
    Geht hier oder oder per PN.
  40. M. Ferchaud
    Falsch: nicht anscheinend, sondern offensichtlich nicht! Stimmt, hat aber mit dem Prestige nix zu tun. Vinyl war in dieser Zeit bereits ein aufpreispflichtiges Extra. Insofern ist ein lackiertes Dach ebenfalls historisch korrekt.
  41. MatthiasM
    Hier wird ja viel ueber Unvermoegen debattiert 🙂. Um eine OT Beitrag im richtigen Thread zu kommentieren: Auf das +neben dem "Zitieren" klicken In den richtigen Thread gehen (ggF noch mal neu laden) Auf das grau-schwarze Kaestchen "Zitiern: x Beitrag" klicken kommentieren! Ist nicht schwer! In den Kriegsfaden haette diese Wahl gehoert wenn Trump verloren haette.
  42. AndreasRS
    https://www.kickstarter.de/search?qs=faltenbälge
  43. Kugelblitz
  44. Frank M
    1 Punkt
    Wir sind tatsächlich auch schon am schauen. Aber hauptsächlich für unseren Sohn.
  45. MatthiasM
    1 Punkt
    Ist schon wieder vorbei! Diese Haltung ist Teil des Problems! Wer merkt, dass er im bestehenden Wertesystems immer die Arschkarte zieht, schafft sich einfach ein neues Wertesystem. (Kenne ich aus eigener Erfahrung!) Man muss nicht jeden Dummnazi mitnehmen, wenn man aber zu grosszuegig mit der Auszeichnung ist, wird sie zum Bumerang. Fast! In der Zeit hat eine Soziologin (?) das Wahlverhalten mit verleztem Stolz erklaert. Menschen die arbeiten, wollen auch ein selbstbewustes Leben fuehren. Wenn sie sich die essentiellen Dinge des Lebens nicht mehr leisten koennen oder dafuer Sozialleistungen in Anspruch nehmen muessen, wird dieser Stolz verletzt. War doch hier auch schon einen "Lebenshilfe": es gibt doch Wohngeld! Das wird hier auch noch in die Hose gehen! Denn die "Sozen" wollen den sozialen Ausgleich immer nur wenn sie gewaehlt werden wollen.
  46. Kugelblitz
    Hallo Ronald, das darf ich leider nicht: Ich habe nur den Teilekatalog, nichts sonst. Viele Grüße Fred
  47. schwinge
    1 Punkt
    Jeder hat Dreck am Stecken. Leichen im Keller. Er wird gewählt, weil er kein Politiker ist. Ich hoffe er entwickelt keine Gedächtnislücken - wie andere Staatslenker - und er erinnert sich zB an sein Versprechen, Putins Spezialoperation innerhalb 24h nach seiner Wahl zu beenden. https://www.nbcnews.com/politics/2024-elections/president-results Lustig machen über den Ami brauchen wir uns aber eher nicht. Die alternative Wahl hier lautet "Goldman-Sachs-Weidel" oder "Stalin-Sarah". Merz ist nur eine billige Kopie. Er mag balancieren können. Das Seil aber ist wackelig.
  48. Dr.Jones
    Aber alle XM sind etwas für LHM-Liebhaber
  49. TorstenX1
    Beim Xantia schaut das identisch aus. Ich hab vor ein paar Jahren genau diese Teile aus sonst schlechten Sitzen herausgenommen und beiseite gelegt, um sie halt zu haben wenn erforderlich, denn sie brechen gern. Seitdem liegen sie in einer Schachtel ... Meine dunkle Erinnerung sagt, daß Demontage und Montage recht einfach sind, wenn der Sitz ausgebaut ist, man sieht sofort wie man vorgehen muß. Bau ihn also aus, das geht erheblich schneller als den Vierkantverbinder nachzubauen. Vielleicht muß man das sogar, um die Stange weit genug beiseitedrücken zu könen, un den neuen Verbinder einzusetzen - ich weiß es leider nicht mehr.
  50. badscooter
    Ich habe von Peugeot ein fast 70-seitiges Heft zum Überholen des ZPJ-ZPJ4. Kann ich dir gerne einscannen, wenn du es brauchst!
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