Ok, da muss man etwas differenzieren.
Wer in der Lage ist, die Abdeckung, aus welchem Material auch immer, über den Wagen zu legen und sie wieder runterzunehmen, ohne sie über den Lack zu ziehen und ohne dass ein Staubkörnchen darunter ist, der soll das gerne machen.
Es ergibt keinen Sinn, wenn der Wagen neun Monate im Jahr Sonne, Wind, Wetter, Vogelscheiße, Saharasand und was auch immer ausgesetzt ist, um ihn dann drei Monate in der trockenen Garage abzudecken.
Wenn der Wagen zudem noch im Wind steht, sollte man ganz auf eine Abdeckung verzichten. Es gibt hier in der Straße den Besitzer eines Volvo 244, der den Wagen auf der Straße parkt, quasi ganzjährig abgedeckt. Dessen Abdeckung und Abspannung ist so schadhaft, dass die Plane immer schön hin- und herrutscht. Da kann man sich ausmalen, wie der Wagen nach drei Monaten aussieht … vorbereitet für eine Neulackierung.
Bei luftundurchlässigen Abdeckungen hat man immer das Problem, dass sich Feuchtigkeitsnester bilden können. Ich erinnere an den Fall eines der letzten produzierten – ich meine, es wär ein VW Käfer gewesen –, den der Besitzer hat einvakuumieren oder ähnlich einlagern lassen. Nach einigen Jahren war der Wagen wegen defekter Vakuumierung / Klimatisierung komplett verrostet und verschimmelt.