Und alles, was von euch an Antwort kommt, ist: "Es gibt keinen Gott. Lalalalala"
Das sind zwar beides Behauptungen und keine Fragen, ich tue aber mal, als wären es welche:
1. Stimmt. Es wird durch seine Nichtexistenz faktisch aber auch nicht schlimmer.
2. Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht für Gerechtigkeit sorgen. Das hat aber a) mit der persönlich empfundenen Hoffnung nichts zu tun, und die Frage ist doch, ob b) Gerechtigkeit, die keiner egozentrischen Perspektive entspringt, überhaupt von allem Menschen angestrebt wird…
Hoffen kann ich auch ohne Gott, dafür brauche ich kein übergeordnetes Wesen, das den Dreck vor meiner Haustür kehrt.
Im übrigen behaupte ich nicht, dass es keinen Gott (Lalalalala) gibt, sondern ich habe lediglich angemerkt, das es aus meiner Sicht keine hinreichenden Verdachtsmomente für seine Existenz gibt, da sie nicht nachgewiesen werden kann.
Zudem erscheint mir das mit Logiklücken nur so übersäte Konstrukt, welches als Fundament für seine Existenz herangezogen wird, als derart skurril, um nicht zu sagen, absurd, dass es mich eher darin bestärkt, seine Existenz nicht anzuerkennen.