Lieber @Kugelblitz, ich danke dir erst einmal, dass Du das Problem mit mir teils.
Ich habe kein Problem damit, kritisiert zu werden und nehme auch im Eifer des Gefechtes die ein oder andere kleinere Überschreitung hin. Ich bin jedoch der Meinung, dass ich fast immer respektvoll schreibe - ja, auch mir reicht es mal und das ein oder andere Mal hat dann vielleicht meine schlechte Laune die Oberhand. Das sollte nicht sein. Aber trotz allem denke ich, dass ich sehr fair mit allen hier umgehen und auch, wie es zwischen uns die Tage war, durchaus innerhalb kurzer Zeit erkennen und schreiben kann, dass ich etwas falsch verstanden und aufgenommen habe.
Ich kann es auch noch irgendwie verstehen, dass @TorstenX1 aus einer persönlichen Betroffenheit heraus über das Ziel hinwegschiesst - daher hatte ich ihn auch sehr klar und direkt aufgefordert ein solche gravierende Unterstellung zu benennen, oder sich zu entschuldigen. Ich bin der festen Meinung, dass er weiß, dass das zu weit ging und bin sogar der Überzeugung, dass er diesen Satz so nicht gerne verteidigen würde. Ich hatte mir tatsächlich die Größe erhofft, die für eine Entschuldigung notwendig ist - eine Entschuldigung relativiert noch nicht einmal seine Einstellung oder Meinung. Es hätte nur gezeigt, dass diese Grenzüberschreitung auch von ihm nicht erwünscht, falsch ist.
Gravierender finde ich, das @fgee ohne Grund nachlegt und mir direkt unterstellt, dass ich ein Kollaborateur sei oder mich anmaßend verhalten würde. Arschloch oder Arschloch - ich habe die freie Wahl... Ich sage Dir ganz klar und deutlich: das trifft mich und ich fühle mich sehr verletzt.
Die Art und Weise der Kommunikation ist zum größten Teil unter aller Sau; es macht mir kaum noch Spaß. Es geht überhaupt nicht darum, den Anderen zu verstehen oder sich Fehler im eigenen Denken aufzeigen zu lassen, gemeinsam Lösungen für Konflikte und Kriege zu suchen und zu finden. Es geht nur noch drum .... - ja worum geht es? Ich weiß es nicht.
Ich finde Deine Einschätzung im übrigen nicht richtig. Es läuft kein Ding zwischen mir und egal wem. Ich lese, habe meine Meinung, revidiere Teile und schreibe ab und an, wenn ich etwas besonders falsch oder gut finde. Oder es sehr interessant oder neu ist. Wo Du irrst ist bei der Einschätzung, auf "welcher Seite" ich stehe würde. Habe ich zwar auch schon sehr deutlich geschrieben, aber was solls. Ich stehe auf der Seite der Opfer, der Verletzen und der Toten. Und ich stehe gegen Macht, Unterdrückung und Erniedrigung. Ich bin nicht auf der Seite Israels, weil sie die Stärkeren sind und zur Zeit die Grenze des Menschlichen nicht erkennen. Ich stehe nicht auf der Seite der Hamas, weil ich diese Art der Politik nicht teile, unmenschlich und perspektivlos finde. Ich stehe auf der Seite jedes Juden, jedes Palästinensers und überhaupt jedes Menschen, der Verfolgt wird, nicht leben darf und keine Zukunft hat.
Mein bestreben ist es, die durch die Hamas verschleppten Menschen frei zu sehen, dass das Töten aufhört und das es eine echte Perspektive für alle in dieser Region lebenden Menschen gibt. Ist das ein Grund, mich als Kollaborateur zu sehen?
Ich plädiere dafür, dass diese letzten Seiten uns alle zum Nachdenken bringen sollten: was ist der Sinn, was will ich von und mit den Menschen hier. Und wie möchte ich selbst behandelt werden. Das sollten wir uns und nicht den Admin fragen. Und entsprechend schreiben.