Ich kenne nur ein paar Grün-Wähler aus meinem Umfeld, ich würde mir jetzt nicht anmaßen, alle zu beurteilen.
Die Zeit, Elektroautos zu leasen, ist schon wieder nicht mehr so günstig. Aber vor 3 Jahren war das für viel mehr Menschen möglich (wir hatten einen Kona-E für 106,- pro Monat geleast, ohne Anzahlung, jeder 18jährige Polo hätte mehr gekostet, das gibt es aber heute nicht mehr).
Du meinst also, es wäre besser, wenn man die kommenden Zumutungen lieber verschweigen würde und das Blaue vom Himmel versprechen sollte?
Die Unterstützung für wirtschaftlich Schwächere hat zugenommen, ist aber noch lange nicht gut genug. Meine Punkte oben sind mit einer FDP nicht zu machen.
Und warum schreibst Du von "sozial" gestaffelt? Dieser Begriff ist diskriminierend! Als ob ärmere Menschen sozial schwach seien! Die sind wirtschaftlich schwach, aber doch nicht sozial schwach!
Zum Thema: "meine" Interessen. Ich wähle keine Partei, die vor allem meine Interessen vertreten würde. Hmmm.
Wo ist das Problem mit den Linken? Habe ich jemals was gegen diese Partei geschrieben? Ich habe die sogar schonmal gewählt. Mit Wagenknecht ging das aber eine Zeit lang nicht mehr. Die ist ja bekanntlich raus und daher wäre für mich die optimale Regierungskoalition eine rot-rot-grün-violette. Die beiden neuen LINKE-Vorsitzenden finde ich super!
VOLT ist nach inoffiziellen Umfragen inzwischen bei 3-4 Prozent (also im Bereich der FDP!) und könnte evtl. auch in den Bundestag kommen. Falls sie knapp drunter liegen, wäre es schade um die Stimmen, denn diese Partei vertritt auch vor allem links-progressive Positionen. Ich werde trotzdem diesmal Grün wählen, weil ich Habeck für einen guten Kanzler mit Weitblick und Augenmaß hielte.
Ich denke, in Deutschand leben auch nach 1945 um die 20% rassistisch denkende Menschen. Inzwischen finden sie in der AfD eine Partei, die wirkt und daher wählen sie sie. Früher haben die CDU oder gar nicht gewählt.
Ich verunglimpfe die AfD-Wähler nicht, ich nehme sie ernst. Und genau deshalb bezeichne ich sie als Nazis. Wer die AfD wählt, unterstützt eine in großen Teilen rechtsextreme Partei. Das kann heute auch niemand mehr leugnen. Jeder weiß, um was es geht und wer die AfD trotzdem wählt, ist daher ein Nazi.
Daher bleibt für mich nur noch ein Verbotsverfahren. Inhaltlich kann man die AfD nicht stellen (siehe u.a. "Diskussion" mit Chrupalla bei Lanz diese Woche).
Die NPD war für ein Verbot zu klein und die AfD sei jetzt zu groß (1/5 der Wählerstimmen würde man "ignorieren"). Da frage ich mich, welche Größe wäre denn für ein Parteienverbot passend? Ist das überhaupt eine relevante Frage? Sollte man nicht ausschließlich darüber urteilen, ob eine Partei staats- und demokratiefeindlich auftritt und rechtsextreme Positionen vertritt?
Ne, aber auf dem eigenen Dach!
Oder meinst Du Windkraft? Die wird eigentlich nirgends vor Haustüren gebaut.