Megane E-Tech zeigt im Display nur den Fahrverbrauch an, nicht den der Nebenverbraucher wie Heizung etc. Das führt zu völlig absurden Angaben, insbes. im Winter. Die übrigen Verbräuche sind ganz tief in Untermenüs versteckt.
Bei Tesla dagegen passt das im Wesentlichen ganz gut. Kann ich als Tesla-Fahrer nach über 2 Jahren und knapp 90.000 km einschätzen. Am Supercharger zahle ich auch tatsächlich nur das, was im Akku ankommt, keine Ladeverluste. zu Hause habe ich da selbstverständlich eine Differenz, v.a., weil hier von Wechsel- in Gleichstrom gewandelt werden muss. Das geht nicht Verluste. Physik halt.
Ich weiß allerdings, dass in Deutschland die eigenen Erfahrungen von Tesla-Fahrern relativ wenig zählen. Dazu hat die Anti-Tesla-Presse schon seit Jahren kräftig beigetragen, lange bevor der CEO ins rechte Lager abgebogen ist. Allein die Presse-Kampagnen wegen angeblich unhaltbarer Zustände beim Arbeitsschutz. Ohne Substanz (kann ich von Berufs wegen beurteilen. Und nein, nicht als Tesla-Mitarbeiter). Dann die Brandenburger, die plötzlich zu Umweltaktivisten geworden sind und für ein paar Quadratmeter Kiefernplantage gekämpft haben. Kurz zuvor ist direkt nebenan der Großflughafen BER auf einem Vielfachen der Fläche entstanden, mit enormen Beeinträchtigungen für die Anwohner, was den Fluglärm angeht. Das hat keinen Brandenburger aus der Hütte gelockt. Man darf nicht unterschätzen, mit welch religiösem Eifer der Deutsche an deutschen Automarken hängt und wie die Presse hier im gesamten Spektrum, von linksliberal (Süddeutsche) über konservativ (FAZ) bis Springer (Welt, Bild) gegen den gefährlichsten Konkurrenten arbeitet. Deshalb zählen für mich, was Tesla angeht, nur selbst gemachte Erfahrungen und selbst gemessene Werte.
Was die übrigen Qualitäten des Fahrzeugs angeht, bin ich ganz bei Hartmut51. Außer Stecker rein/Stecker raus ist an dem Ding einfach nichts zu machen. Schlechte TÜV-Bilanz? Pah! Natürlich fällt das eine oder andere Fahrzeug durch, wenn vergessen wurde, überhaupt irgendwann einmal konventionell zu bremsen. Beim Verbrenner werden solche Mängel, wenn sie denn auftreten, i.R. einer der zahlreichen, teuren Durchsichten, bei denen dann gleich die HU mit erledigt wird, zuvor entdeckt und meist beseitigt. Das alles fällt bei Tesla weg. Naturgemäß macht dann manchmal erst der Prüfer auf einen Mangel aufmerksam. Wo ist da bitte das Problem?