https://de.wikipedia.org/wiki/Wirecard
Wirecard unterhielt ein großes Netzwerk an Beratern und Lobbyisten, die für unterschiedliche Interessensbereiche des Unternehmens ihre Kontakte nutzten. Details zu ihren Tätigkeiten versuchte der Untersuchungsausschuss in Erfahrung zu bringen. Für das Unternehmen tätig waren u. a.:
Ole von Beust (CDU), ehemaliger Hamburger Bürgermeister[120]
Klaus-Dieter Fritsche (CSU), ehemaliger Staatssekretär im Bundeskanzleramt für Geheimdienste, „Sicherheitsberater“ für Wirecard[121]
Waldemar Kindler, ehemaliger Polizeipräsident Bayerns, beriet Wirecard u. a. zu Geldwäscheprävention[122]
Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), ehemaliger Verteidigungsminister, lobbyierte für den Markt in der Volksrepublik China für Wirecard bei der Bundesregierung und den „Aktionsplan Leerverkauf“ des Konzerns[123][124]
Kai Diekmann, ehemaliger Chefredakteur von Bild, wurde über eine Agentur für Wirecard tätig und setzte sich für das Unternehmen gegen Leerverkäufe ein[125]