Schaumermal ins Wiktionary:
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Ähnliche (wohl ebenso kaum als Wortwitz gemeinte) Wortbildungen gibt es übrigens auch mit „buk“ (zu „backen“) und „frug“ (zu „fragen“), was wohl ebenso schlicht eine (seltenere, u.a. da nicht im Duden genannte – wie in den Fällen „frug“ und „schrub“ – und daher von vielen Menschen wohl als falsch angesehene) einfache Vergangenheitsform (oder der sogenannte Präteritum) ist wie „schrub“ zu „schreiben“. Anmerkend sei aber auch hier mal noch dazu genannt, das auch der Duden (ebenso wie wir hier im Wikiwörterbuch, gewöhnlich) nicht vor- sondern beschreibend arbeitet. Wenn also Wörter nicht (mehr oder noch nie, ebenso auch) im Duden (nicht) genannt werden (oder wurden), dann heißt das nicht, daß es diese Wörter nicht gibt – ggf. sogar trotzdem (auch in der freien Wildbahn/Sprache, nur mündlich). Der häufigere Fall ist aber wohl (jedenfalls in der Schriftsprache), daß Wörter einfach (im wahrsten Sinne sang- und klanglos) aussterben oder – durch vorschreibende Äußerungen (wie „das ist falsch“ oder – schlimmer – „das ist nicht korrekt“ oder „nur so [wie es der Duden/die Minderheit beim Duden/der Dudenrat macht/vorschreibt] ist es richtig/korrekt“) – mehr oder weniger willkürlich (nicht immer zum Besseren) verdrängt werden. ..in diesem Fall hier (um auch wieder auf den eigentlichen Kern zurückzukommen) wäre nämlich das Wort „schub“ zum Einen kürzer als „schrieb“ und käme zum Zweiten auch ohne das stumme/lautlose und damit (für einen Selbstlaut völlig) unsinnige Dehnungs-e aus. -- 78.52.71.148 07:28, 7. Jan. 2015 (MEZ)
Der Unterschied ist und bleibt allerdings, dass schrub ein Wortwitz ist, als Wortwitz kreiert wurde und weiterhin als Wortwitz verwendet wird, und buk und frug eben nicht. Mir ist auch nicht klar, wie die Offensichtlichkeit der Verbindung von schrub zu schreiben daran etwas ändern soll, wäre es nicht so, würde der Witz gar nicht erst funktionieren. Du weißt aber schon, was ein Witz ist, ja? Da hilft es auch nichts, mit einer vermeintlichen Nützlichkeit zu argumentieren; so funktioniert Sprache nicht. Du bist offenbar ein Fan der starken Konjugation – dann kann ich dir eines sagen, dass dich schockieren dürfte: Die deutschen (darauf fährst du doch voll ab) Ablautreihen lassen u auf ei gar nicht zu. Dies zu propagieren kommt einer Kontamination der reinen deutschen Sprache gleich. Oy vey! Da blutet doch das Puristenherz. —★PοωερZDiskussion 10:55, 7. Jan. 2015 (MEZ)
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Anders als buk und frug (die von vielen Deutschsprachigen als altertümlich oder ausgefallen betrachtet werden) hat schrub keinerlei Tradition; es hat keinen Vorläufer in älteren Sprachstufen und taucht erst im späten 20. Jahrhundert auf (Beispiel aus dem Jahre 1996). Vermutlich ist es bewußt in einer Art Analogie zu eben jenen geschaffen worden (nicht spontan und unwillkürlich, denn da laufen Analogien erfahrungsgemäß nach Proportionen ab, und hier gibt es kein direktes Vorbild, soweit ich erkennen kann), und gezielt entgegen der üblichen Muster – schließlich ist schreiben ja bereits seit jeher ein starkes Verb, anders als beispielsweise preisen, das im (klassischen) Mittelhochdeutschen noch ein schwaches Verb war (schwache Formen sind noch im 19. Jahrhundert belegt) und nachträglich „gestärkt“ wurde, nach dem Vorbild von Verben wie weisen. Siehe die Ablautreihen unter w:Starkes Verb.
Gegen eine Erwähnung dieser scherzhaften Form habe ich allerdings nichts einzuwenden. --Florian Blaschke (Diskussion) 04:13, 19. Mär. 2020 (MEZ)