Ja, dem stimme ich zu. Es gibt einen Grund für solche Entwicklungen.
Wichtig ist allerdings für mich, dass ein Verstehen nicht bedeutet, dass automatisch eine Unterstützung folgt. Es nervt mich, dass eine Unterdrückung durch die Nächste abgelöst wird und dass leider eine sehr große Mehrheit nicht versteht, dass der noch nicht an der Macht stehende Diktator, keine Lösung ist. Nur weil jemand zur Zeit der Unterdrückte ist, ist er perskeptivisch nicht zwingend die Lösung des Problems.
Das ist mit ein Grund, warum Revolutionen und Aufstände scheitern und sich für jahrzehnte Frust breit macht und eine Passivität Diktatoren viel Freiräume lässt. S.H. 1918 Rußland, Mao, Sandinisten, PKK, Hamas, arabischer Frühling etc.pp.
Die rechtsgerichteten israelischen Regierungen haben massiv zu einem Problem beigetragen - die Hamas ist aber keine Lösung. Genauso wenig, wie vor Jahren die PLO. Sind sind nur die andere Seite des Problems.
Also, was soll ich tun?
Meine Antwort ist, auf die Verbrechen hinzuweisen und dagegen anzugehen. Und wenn mein Bündniss den Weg der Unterdrückung einschlägt, dann ziehe ich mich raus. Es geht nur darum, dass Leben besser zu machen. Und nicht, dass die Gruppe X oder Y gewinnt oder verliert.