Denken wir das doch mal durch:
Europa hat den ersten Weltkrieg gebraucht, um zu merken, dass es nichts bringt, sich zu bekriegen. - Gut, Deutschland hats erst nach dem zweiten Weltkrieg gemerkt.
Fairerweise muss man anmerken, dass es da noch ein paar andere Gründe gab, den zweiten Weltkrieg anzufangen.
Etwa das Bedürfnis, möglichst alle Juden die es gibt, zu töten. Oder Lebensraum im Osten. Oder den Versailler Vertrag. Oder die Weltwirtschaftskrise, die sich per Rüstungsbudget blendend ausstechen liess.- Wir kennen die Litanei.
Insgesamt aber weiss man: Krieg bringt keinen weiter. Und wenn man nicht gerade in Deutschland vor dem zweiten Weltkrieg lebte, war damals schon klar, dass es Menschenrechte gibt, und dass jeder - zu Recht leben will. - Drauf gekommen war man eigentlich schon während der Aufklärung, also etwa 100 bis 200 Jahre vor dem ersten Weltkrieg. Man fands aber nicht nötig, die Erkenntnis global gleichmässig anzuwenden. Wobei es daran schon so lange Kritik gab, wie die Aufklärung in Gang war.
Weil nun Deutschland den zweiten Weltkrieg verloren hatte und sich seine Ansichten nicht durchsetzen konnten und nach dem Willen aller anderen Beteiligten auch nicht mehr können sollten, hat man Israel kurz nach Kriegsende gegründet. Damit Juden, wann immer man sie irgendwo auf der Welt verfolgen sollte, einen Ort haben, wo sie hin können.
Klar mussten da, wo heute Israel ist, Araber weichen. Kompensiert hat man das mit einem perpetuierten Flüchtlingsstatus für die. Vererbbar.
Doof nur, dass es in den Muslimischen Ländern nie sowas wie eine Aufklärung gab. Da wurde nie mit den alten, feudalen, diktatorischen Zeiten und Werten gebrochen. Folglich werden dort Grund- und Menschenrechte bis heute abgelehnt. "Not invented here!" Das ist böser Westimport. Quasi fortgeführter Kolonialismus. Also weg damit.
Nach alter Väter Sitte haben die Juden keinen Staat, und daher muss das gefälligst auch so bleiben. Araber wollen ihr Land wiederhaben. - Eine andere Lösung, als die Vernichtung aller Juden lassen die dazu nicht gelten.
Und dann stellen sich @magoo und andere hin, und geben denen Recht, just indem sie nichts geringeres tun, als den Israeli das Recht abzusprechen, sich eben gegen dieses Vernichtungsstreben ihrer Nachbarn zu wehren. Nachdem man rund 80 Jahre lang vergeblich alles menschenmögliche versucht hat, zu einer friedlichen Koexistenz zu kommen.
Gehts noch?
Seid ihr wirklich derart mit Blindheit geschlagen, dass ihr nicht erkennt, dass ihr unter dem Titel der Menschenrechte genau das Ziel befördert, was den Deutschen im zweiten Weltkrieg schonmal nicht zu erreichen gelang? - Zum Glück, möcht ich betonen!
Da kann man dann nur noch sagen: Deutsche bleiben sich selber treu. Zur Not, indem sie alte Nazianliegen unterstützen und es nicht mal mitbekommen.
Sorry, aber das ist nicht mehr lustig. Das ist brandgefährlich.
p.s. Weiter gedacht: Wenn Israel aufhört zu kämpfen, dauert es ein paar Jahre im besten Fall, bis die Pallis wieder angreifen. Dann werden sich im Idealfall die Israeli ans Völkerrecht halten, und sich genauso abschlachten lassen, wie die Ukrainer. Zusammen mit dem restlichen Antisemitismus in der Welt dauerts dann noch ein paar hundert Jahre, und es gibt keine Juden mehr.
Hielten sich die Pallis ans Völkerrecht, hätten sie irgendwann ihren eigenen Staat, und es wär Frieden.
Weil die das aber um keinen Preis wollen, geht das nicht. - Also müssen die Juden weg.
Bravo. Das kann so nur richtig sein. Ganz sicher. - Putin hat schliesslich auch recht.
Nicht meine Welt. Nein. So darfs nicht laufen.