genau das meinte ich mit dem Blick über den Tellerrand😉 Ich war seit 1985 sowas wie ein Hardcore-Citroenist, habe mehr als 60 Fahrzeuge durch, vom 2CV bis zum C6. Auch mein Blick ging immer nur zu dem, was es bei Citroen gab. Und jetzt? Meine Frau und ich brauchen grundsätzlich nur noch ein Auto. Der Ölriemen-C3 war stressfrei 8 Jahre alt geworden und sollte weg bevor grössere Arbeiten erforderlich werden; der 2010er Alltags- C6 machte bei knapp 200.000 mit einem lauter werdenden Turbolader auf sich aufmerksam. Reparaturkosten irgendwas zwischen 4.000 und 5.000€. Beides also keine Langfristperspektive. Durch glückliche Umstände war der Kauf eines Neuwagens möglich. Citroen? Höchstens ein C5 Aircross. Der gefällt mir erstens nicht wirklich (womit ich mich allerdings noch hätte arrangieren können) aber ich verliere angesichts der diversen Qualitätsmängel und der (zumindest) 2024 kurzen Garantie das Vertrauen in die Langzeitstabilität der Stellantis-Fahrzeuge. Dafür sind mir meine Nerven zu schade. Darauf folgte der besagte Blick über den Tellerand, diverse Fahrzeuge anderer Hersteller angesehen, einige Probe gefahren. Testberichte gelesen etc. Es wurde dann, ich oute mich, ein Toyota RAV4. Bei der Gelegenheit durfte ich übrigens auch erleben, was ich von Citroen so seit vielen Jahren nicht mehr kannte: ein hervorragender Umgang mit mir als Kunden im Rahmen des Kaufprozesses und der Auslieferung des Fahrzeugs. Auch das sicherlich individuell, aber ich brauche einen engagierten Ansprechpartner vor Ort, eine gute Werkstatt 200km entfernt nützt mir nichts. All das sind Aspekte, die man erlebt, wenn man den Blick in Richtung anderer Hersteller mal öffnet, aber eben nur dann