Ähm.. jetzt werden hier Rückbaukosten von Atomruinen gegen Zukunftsinvestitionen gerechnet. Ansonsten bleibts tags wärmer als draußen.
Überkapazitäten bei den billigen Erneuerbaren sind im Moment, bis zu negativen Strompreisen, marktwirtschaftlich wünschenswert. So entsteheht merkantiler Druck, den Speichermarkt auszubauen. Was wir gerade erleben.
Dagegen auf eine Stromerzeugung zu setzen, die etwa die 5 bis 10-fachen Kosten pro Kw/h verursacht, und das auch noch mit nicht absehbaren Folgekosten, finde ich dumm. So empfinden wohl auch unsere KKW-Betreiber. Die wollen auch schon lange nicht mehr:
RWE: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energie-rwe-chef-haelt-deutsches-atom-comeback-fuer-sehr-unrealistisch-01/100088192.htm
Die KI zu Vattenfall, EnBW und PreussenElektra:
"Vattenfall sieht für die Kernkraft in Deutschland keine Zukunft, da das Unternehmen seine Strategie auf den Ausbau erneuerbarer Energien und die Erreichung der Fossilfreiheit ausgerichtet hat. Deutschland hat im April 2023 den Atomausstieg vollzogen, weshalb Vattenfall sich nun auf den sicheren und effizienten Rückbau der Anlagen konzentriert und stattdessen in erneuerbare Energien wie Windkraft investiert. Die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland sieht Vattenfall in einer fossilfreien Wirtschaft mit einem Fokus auf erneuerbare Energien und Sektorkopplung, nicht in der Kernkraft."
"Die Zukunft der Kernkraft ist für die EnBW keine Option mehr. Nach dem deutschen Atomausstieg hat die EnBW den Rückbau ihrer Kernkraftwerke begonnen und setzt stattdessen konsequent auf erneuerbare Energien und Gaskraftwerke als Brückentechnologie zu Wasserstoff. Das Unternehmen investiert massiv in erneuerbare Energien wie Offshore-Windparks und plant, bis 2035 klimaneutral zu werden"
"PreussenElektra wird keine Kernkraftwerke mehr betreiben; stattdessen konzentriert sich das Unternehmen mit Hochdruck auf den vollständigen und zügigen Rückbau der Anlagen, da ein Wiederbetrieb aus technischen und wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen sei. Die Zukunft an den Standorten der ehemaligen Kernkraftwerke wird in Energiespeichern und anderen neuen Technologien wie Kernfusion gesehen, da das Unternehmen den Partner für die Energiewende darstellen möchte"
Wenn unsere Atomwirtschaft schon nicht will, wer soll die Dinger denn finanzieren, bauen und betreiben? Es sei denn wieder mit mehrstelligen Milliardensubventionen in vergangene Dinosauriertechnologie.
Gruß,
Joschko