https://www.tagesschau.de/ausland/rabin-ermordung-jahrestag-100.html
"Ich freue mich sehr. Ich möchte mich bei jedem Einzelnen bedanken, der hier gegen Gewalt und für den Frieden eingetreten ist." Es sind letzte Worte aus der Rede von Izchak Rabin, bevor der israelische Premier, der als Mitbegründer des Oslo-Friedensabkommens bekannt wurde, vor genau 30 Jahren von einem rechtsreligiösen Studenten nach einer Friedenskundgebung in Tel Aviv erschossen wurde.
…Auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv haben sich jetzt, 30 Jahre später, mehr als 100.000 Menschen versammelt, um Rabin zu gedenken. Premier Benjamin Netanjahu, der schon damals Rabins Widersacher war, hält sich fern. Oppositionsführer Yair Lapid kritisiert, dass die derzeitige Regierung im Namen des Judentums Gewalt rechtfertige. Die Stimmung ist nachdenklich…
Merav Ben Ami wischt sich eine Träne aus dem Auge. Ihr Mann sei einer der Polizisten gewesen, die Rabin nach den Schüssen ins Krankenhaus begleiteten, erzählt die Frau: "Es ist traurig. Alles, was es damals gab, hält bis heute an. Die Gesellschaft ist gespalten, die Gewalt geht weiter. Aber wenn wir nicht auf Veränderung hoffen, haben wir nichts, wofür es sich zu leben lohnt. Deshalb gehe ich seit zwei Jahren im Krieg auf die Straße. Auch wenn alle Geiseln wieder da sind, werden wir weiter protestieren."…
was wäre ohne die rechtsextreme Scheiße möglich gewesen?