Wieso steinigen?
Es kann ja jeder seine persönliche Ansicht haben.
Probleme habe ich, wenn verallgemeinert wird, ohne auf teilweise immense Unterschiede diverser Automatik-Getriebe einzugehen:
Hörensagen und Anekdoten machen es nicht besser:
Das kann genauso für Motoren, Elektrik oder Hydrauliksysteme gelten. Aber auch dort gibt es derart viele verschieden Ausprägungen, dass eine generelle Verteufelung ebenso unangebracht ist.
Wenn einem hingegen eine Automatik hilft, das eigene Leben zu
oder
zu bekommen, ist es doch schön.
Auf der anderen Seite frage ich mich, wie viel Stress man sich selbst macht, wenn man ein Schaltgetriebe vorzieht, obwohl mit Automatik vieles besser wird.
Dass man manuelles Schalten vorzieht, weil man mit Automatik
ist, zeugt von irrationalen Beweggründen. Du bist im normalen Verkehr nicht schneller, weil Du einen Schalter fährst.
Ich fahre beides gerne, bevorzuge aber seit dem Jahr, in dem ich meinen CX Prestige kaufte, eindeutig das lässige und entspannte Dahingleiten mit einer Automatik - selbst wenn es "nur" eine Dreigang-ZF ist. Was mich dort am meisten stört, ist der Mehrverbauch.
Das Rumgerühre in einer Schaltkulisse, das auf Dauer - insbesondere im Stau und in der Stadt - mühsame Kuppeln sind Nicht-Komfort-Aspekte, die ich nicht brauche. Wenn ich Schalter fahre, versuche ich stets, so sanft und ruckfrei zu fahren, wie es geht. Kunst am Pedal, Gefühl fürs Timing. Wenn die/der Beifahrer:in nicht ständig nickt und vielleicht sogar einschläft, ist alles gut.
Viel Spaß macht mir die Halbautomatik in einer DS, dort insbesondere wegen der Faszination an der Technik.
Die meisten modernen Automatikgetriebe können mittlerweile alles besser als der "Handschalter". Mit E-Autos hat sich das Thema schlussendlich eh erledigt. So sehe ich das.