Ja, der Drehzahlsensor bzw. Kurbelwellensensor. Der sagt dem MSG zum einen, wie schnell sich der Motor dreht und wann Zylinder 1 dran ist. Das in Verbindung mit dem Nockenwellensensor.
Lecköl bedeutet, das die Abdichtung der Düsenbetätigung zum umhüllenden Rohr undicht geworden ist. Die Düse funktioniert grob so:
In dem inneren Teil Düse besteht der gleiche Druck des Diesels, beim Start ca. 350 bar. Die eigentliche Düse, das ist nur die Spitze unten im Brennraum, wird mit Hilfe einer kleinen Feder geschlossen gehalten. Auf diesem Verschluß drückt eine Metallstange drauf, die ist oben in einem Ventil geführt. Das Ventil ist geschlossen. Öffnet es, spritz der Kraftstoff ein. Zwischen dem inneren Teil der Düse und der Ummantelung ist nun eine Dichtung, die verhindert, das von unten, dort wo die eigentliche Düse sitzt, nach oben, dort wo der Leckölrücklauf angeschlossen ist, der Kraftstoff fließt. Ist diese Dichtung un dicht, dann fließt ständig Kraftstoff vom Hochdruckbereich der Düse ind den Rücklauf, es kann sich kein Mindestraildruck aufbauen und das MSG steuert keine Düse an.
Unter dem Begriff "Lecköl Menge prüfen" finden sich genug Videos im Netz, in denen gezeigt wird, was eine korrekte und was eine falsche Leckölmenge ist. Und wie man das ohne Düsenausbau einfach prüfen kann.
Mit der Diagbox geht das auch, die sagt einem aber nur, ob der Mindestraildruck beim Anlassen erreicht wird. Ist das nicht der Fall, muß man sowieso die defekte Düse suchen.
Auch führen verschlissene Anlasser zu zu niedrigen Anlaßdrehzahlen und damit zu schlechtem Anspringen.
Jens