Durch Vokale wurde noch nie der Sinn eines Wortes verändert, siehe all die Dialekte oder auch länderübergreifend in den germanischen Sprachen. Selbst mit den Färöern unterhielt ich mich nur mit Konsonanten, die Vokale setzte jeder ein, wie ihm zumute war. Die klugen Slawen wussten das und haben gleich die Vokale weggelassen. In der Romanistik ist es kaum schwieriger, seien wir ehrlich, dort gibt es im Grunde nur a oder o. Magoo, du Kubaner*, wenn du dich ausnahmsweise einmal dialektfrei in der deutschen Sprache bewegen solltest, so kann es vorkommen, dass du, so wie es mir widerfuhr, nach drei Wörtern, in dem Fall - Atom, Kraft und Werk - an ein großes Unglück denkst, du aber weißt, man sollte es zwar nicht, jedoch aus Reklamegründen könnte man, weil bei den Substantiven bekommen die Deutschen den Hals nicht voll genug, noch ein viertes Wort in seiner Seenot anhängen. Er aber in dem Moment nicht so recht wusste, ob a oder o, da alle Worte ohne doppelten Boden und ohne KI aus der eigenen Rippe - oder war es die Niere - sprudelten
, Schnitt,
dann bin ich bislang immer gut mit einem "e" gefahren. In dem besonderen Fall kamen mir meine Dänischkenntnisse zur Hilfe. Soweit ich mich erinnere heisst es "Kopenhavn" - flugs klemmte ich in meinen Gedankengewässern mit den wohligsten Gefühlen ein germanisierendes "e" hinein. Der Duden wird das irgendwann übernehmen. Bis dahin einigen wir uns auf dänisch: Bis zur nächsten "Havnrie"!
*Gib es zu, nur deshalb wusstest du es.