Krieg ist Krieg, ist Krieg und bleibt Krieg - und bedeutet immer Tod, großes Leid und Zerstörung. Dieser Preis kann nur dann legitim sein, wenn es ein realistische Chance gibt, dass es nach diesem Leid auch eine bessere Perspektive gibt.
Und das scheint mir hier leider absolut nicht gegeben: kein Plan, nur der Sohn eines Diktators (Legitimation und Wissen wie beim Beruf Zahnarztgattin oder Spielerfrau), der die ewigen Versprechen einer besseren Zukunft in den Raum wabern lässt. Keine Opposition in Sicht, die bereit steht einen Übergang zu organisieren; selbst die kurdischen Gruppen scheinen zur Zeit dazu nicht in der Lage zu sein. Aktuelle Bedrohung? Ja, dieses ewige und seit Jahren verbreitete Argument der Atombombe - ja, große Scheiße und eine Bedrohung. Gerade für Israel und die dort lebenden Menschen. Aber wen stört es bei Nordkorea, wer versucht gerade die Friedenstauben USA oder Russland dazu zu bringen, mal weiter abzurüsten? Den Verstand fünf Minuten am Tag anzuschalten und diesen ganzen Schwachsinn mal zu durchdenken und die wichtigen Dinge des Lebens anzugehen.
Manchmal denke ich, es wird Zeit eine kleine Armee aufzubauen. International, über allen Religionen, Sprachen, Nationen und Ideologien stehend. Mit nur einem einzigem Ziel: jeden Diktator und Kriegstreiber, Unterdrücker und Despoten aus dieser Welt zu befördern. Ich bin es so satt mich mit den Machtgelüsten einer kleinen Minderheit abgeben zu müssen, darunter leiden zu dürfen und zuzusehen, wie sie für vollkommen bescheuerte Ziele alles und jeden ins Unglück bomben. Sollen sie an ihrem Geld, an ihrer Macht verrecken. Und ihre Melanias gleich mit.
Manchmal denke ich, es ist nicht mehr an der Zeit, sich mit den kleinen Kriechern und Willfälligen, im Voraus agierenden Unterstüzern der Mächtigen, abzugeben. Mit ihnen zu reden und zu versuchen mit Vernunft und Argumenten zu kommen. Liebe Arschlöcher: ohne euch Kriecher, Speichellecker und Gehilfen würden die Machthaber, Kriegstreiber und Despoten in ihren "Mar a Lago" Villen alleine vor sich hinsabbern. Selbst ihre Nutten würden sich den sinnvolleren Dingen des Lebens zuwenden.
Manchmal denke ich, man muss ihren Krieg annehmen. Den Krieg, den sie gegen uns führen. Nicht mehr wegschauen, nicht mehr nur hoffen, dass es weg geht, dass es besser wird. Das es zum Glück die Anderen trifft.
Und dann denke ich, vielleicht hat jemand doch eine bessere Idee, mehr Verstand als ich - und während ich darüber nachdenke, beginnt der nächste Krieg, verrecken die Menschen in einer anderen Ecke diese doch eigentlich so schönen Planeten. Dieser Kugel, die uns so viel schönes bieten könnte.
Ich bin Müde, verzweifelt, wütend und ratlos.