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Inhalte mit guter Reputation für 03.04.2026 in allen Bereichen

  1. fredo
    Die Fans der Marke Saab und die großer Citroen schauen vergleichsweise wohlwollend ins andere Lager, beide verbindet wohl eine ähnliche Haltung zum Automobil. Neben den vielen Citroen steht auch hier nicht zum ersten Mal ein Saab, was mich zu einem Vergleich angeregt hat, ein subjektiver Vergleich zweier Limousinen. Kandidat 1: Saab 9-5 2,3 T Vector. Groß „T“ steht für die zweitpotenteste Leistungsstufe, 220 Benzin-Turbo-PS aus 4 Zylindern – gleichwohl die stärkste Motorvariante, die mit Komfortfahrwerk lieferbar war. Baujahr 2006, 211000 km gelaufen. Vector war die mittlere Ausstattung. Mit 5-Stufen-Automatik, Parkpaket, Navi, Leder, Xenon, CD-Wechsler und Metalliclack standen damals knapp 48000 Euro in der Preisliste. Kandidat 2: Citroen C6 2,2 HDi, 170 Turbodiesel-PS, 6-Gang Schaltgetriebe – motorisch der Einstieg in die C6-Welt, hier kombiniert mit der mittleren Ausstattungslinie Pallas. Baujahr 2007, 190000 km gelaufen. Ergänzt um Teilleder, Metalliclack und eine abnehmbare Anhängerkupplung war die Verhandlungsbasis nach Preisliste ebenfalls bei rund 48000 Euro. Damals klar Gutverdienerautos mit der Außenwirkung, bewusst keinen Audi-BMW-Mercedes gekauft zu haben. Beide Autos basieren auf verlängerten Plattformen mehr oder minder schnöder Großkonzernbrüder, dem Citroen C5 und dem Opel Vectra. Für beide hat man sich auch sehr viel Mühe gegeben, das nicht so zu zeigen, sondern die Limousinen deutlich oberhalb zu positionieren. Das ist meines Erachtens vollständig geglückt. Allenfalls die Citroen-Schalter um das Lenkrad und in der Mittelkonsole zeigen die Abstammung. Bei Saab durfte man hier noch völlig selbstständig agieren, im Innenraum gibt es keine sichtbaren Opel-Gleichteile. Im Motorraum setzt sich das im Saab noch fort. Der Motor ist die alte Saab-Eigenentwicklung aus den frühen 1980er Jahren, immer wieder einigermaßen auf dem Stand der Technik gehalten. Rund um den Motor findet sich dann oft der Aufdruck „GM“. Im C6 4-Zylinder herrscht mehr oder minder der C5 im Motorraum mit damals aktuellem und zeitgemäßem Dieselmotor. Das ist nicht exklusiv, aber sorgt verglichen mit den C6 V6 HDi für weniger Sorgenfalten bei der Teilesuche. Trotz dessen kennen wir alle die C6-Ersatzteilsorgen. Beim Saab gibt es hingegen keine Engpässe. Der freie Teilemarkt liefert alles. Immerhin liefen zwischen 1997 und 2010 etwa 483000 Saab 9-5 vom Band in Trollhättan, ca. 20000 wurden in Deutschland verkauft. Vom C6 sind bekanntlich nur gut 23000 zwischen 2005 und 2012 produziert worden, davon gingen neu etwa 3700 nach Deutschland. Als der C6 auf den Markt kam, als völlige Neuentwicklung, hatte Saab gerade den 9-5 dem zweiten Facelift unterzogen, um die betagte Konstruktion konkurrenzfähig zu halten – die sogenannte Chrombrille. Damit hatte Saab maximal polarisiert und das Fanlager gespalten. Ich bekenne mich hier zum Liebhaber der Chrombrille und hatte noch zu Produktionszeiten des Modells erstmals einen Jungwagen als SportCombi Aero erstanden. Bei aller Citroen-Verstrahlung war der C6 damals kein Modell, für das ich nennenswert Geld gezahlt hätte, was aber erstmal praktische Gründe hatte. Kaum sind fast zwanzig Jahre um, stehen beide nebeneinander in der Scheune. Der Saab hat in meiner Hand nun schon 10000 km hinter sich, der C6 ist nahezu frisch hier eingetroffen, fast 1000 km bin ich aber schon gefahren. Motorisch Benzin gegen Diesel, aber jeweils vier Zylinder, gut zwei Liter Hubraum, Turbolader, Frontantrieb. Im Saab ist ein klassischer, großer Turbolader verbaut. Unter 1800/min passiert nichts, danach bricht er los, was aber nur der erlebt, der aus unerfindlichen Gründen den manuellen Schaltmodus nutzt. Die Aisin 5-Stufen-Automatik macht die Arbeit nahezu perfekt und überspielt das Turboloch durch geschickte Schaltpunkte und Ansteuerung der Wandlerkupplung, ohne unnötig Drehzahlorgien zu produzieren. Bei meiner Frau kostet das dann auf Strecke 8,5 Liter Ottokraftstoff, bei mir 10, der Alltag liegt dazwischen. Dazu gibt es das Komfortfahrwerk – was aber leider, mit der Citroen-Brille geschaut, den Namen nicht verdient. Ich kenne aus dem Aero das Sportfahrwerk und hatte gehofft, dieses hier wäre deutlich komfortabler. Ist es nicht. Bei hohen Geschwindigkeiten in Ordnung, ist es mir auf schlechten Landstraßen schlicht nahe an unerträglich. Eine der von mir ab und an befahrenen Autobahnen besteht aus Betonplatten, es gilt 120 km/h. Beim Aero traf das eine Eigenfrequenz des Fahrwerks, wo es einem speiübel werden konnte. Der Vector macht das besser, aber ein sehr unangenehmes Stuckern bleibt. Nerviges Details in der Bedienung: die ausgeschaltete Klimaanlage merkt sich der Wagen nicht, bei jedem Neustart ist sie wieder an. Workaround: Zündung an – AC off – Motor starten. Immerhin befindet sich das Zündschloss direkt neben dem Klimaschalter, in der Mittelkonsole. Auch gibt es keine Momentanverbrauchsanzeige. Dafür ein Klimatisierungssystem, das feinfühlig und zugfrei arbeitet, was ich im C6 leider anders erlebe, obwohl die Heizungsklappen funktionsfähig sind. Für meinen Durchschnittskörperbau bieten beide Limousinen hervorragenden Sitzkomfort. Bei der Federung ist der C6 über fast alle Zweifel erhaben. Selbst der berühmte Kanaldeckel wird besser erledigt als mit dem beschriebenen „Komfortfahrwerk“ der Konkurrenz. Der Biturbodiesel hat nahezu kein Turboloch, wird aber in niedrigen Drehzahlen noch brummiger als der Saab. Klar, hier vielleicht prinzipbedingt, aber eben deutlich. Die Gänge muss man in meinem C6 selbst sortieren. Das ist in meinen Augen im C6 eine ziemlich unwürdige Tätigkeit (gilt für mich aber auch im Saxo…). Zumal, da ich das Aisin-6-Gang-Getriebe im C6-Benziner-V6 als hervorragend empfand, ich davon ausgehe, es wäre es auch am 2,2 HDi. 7,5 Liter Diesel als bisherigen Verbrauch empfinde ich auch nicht als so niedrig, als dass ich mir das Schalten damit schönreden könnte. Der C6 ist eben auch 250 kg schwerer als der Saab, merkt man hier wohl. Nur mit Schaltgetriebe aber fühlt sich der C6 HDi so authentisch wie möglich nach CX TD2 an – das empfinde ich tatsächlich so, kann man mich für verrückt halten…. Im C6 befindet sich das RD4, was im Vergleich zum aufpreispflichtigen Saab-Touchscreen-Navi ziemlich altmodisch und pixelig wirkt. Wäre beim Saab serienmäßig aber auch nicht anders. Worauf ich völlig verzichten könnte, wären die rahmenlosen Scheiben am C6. Hier wirkt auf mich auch keine Empfindung, die mich an die DS erinnert. Sondern es wirken auf mich Ängste vor berstenden Scheiben, versagenden Mikroschaltern und Fensterhebermotoren. Und es wirken auf meine Ohren Windgeräusche bei Autobahngeschwindigkeit, die möglicherweise besser sein könnten mit einer Einstellung, aber immer schlechter bleiben als bei einem „richtigen“ Fensterrahmen. Mich ärgern diese vorteilslosen Scheiben eher als dass ich mich daran erfreuen könnte. So richtig den technischen Fortschritt finde ich auch in der elektrischen Handbremse des C6 nicht, die beim Saab ein rein mechanisches System darstellt. Das Head-up-Display hingegen ist ein schönes Detail, wie auch der sich wunderbar ins Cockpit einpassende Digitaltacho. Die Schalterorgie in der Mittelkonsole sähe ich aus haptischen Gründen gerne positiv, aber die damalige Kritik, dass hier eine Überfrachtung „gelungen“ ist, kann ich durchaus nachvollziehen. Das macht der Saab besser. Womit wir beim Innenraumdesign sind. Der C6 ist konsequent anders gestaltet mit dem flachen Armaturenbrett, den Türfächer und deren Abdeckung und einigen weiteren liebevollen Details. Mit den Holzapplikationen des Exclusives, die mein Modell nicht hat, wäre es noch besser – hier ist es mir etwas trist. Zumal auch die schwarze Teillederausstattung keine optischen Akzente setzt. Dennoch mag ich sie gerne, da ich Stoff und Velours prinzipiell für die Sitzfläche vorziehe. Was dem C6 sehr gut zu Gesicht stünde, wäre die feste Lenkradnabe wie im C4 I / C5 III. Der Innenraum des Saabs ist farblich so, wie ich ihn mir wünsche. Helle Sitze, Holz im Cockpit. Erstere Vollleder mit den üblichen Nachteilen bei Kälte und Hitze, letzteres so dunkel, dass man sich etwas Mühe geben muss, es nicht für schwarzen Kunststoff zu halten. Prinzipiell aber ist das Innenraumdesign nicht mehr als hübsch aufbereiteter Standard. Ja und dann außen: Ich bin kein Designer, aber dass auch das Außendesign des Saabs schön aufbereitete Hausmannskost ist, das erkenne ich schon. Gleichmäßige Überhänge vorne und hinten bei normalem Radstand, Designakzente setzt nur die Chrombrille und vielleicht ein wenig die seitliche, scharfe Blechkante vor dem hinteren Stoßfänger. Da kann der C6 natürlich mehr, wobei es mir vor allem die Heckpartie mit konkaver Scheibe und den aufgesetzten Leuchteneinheiten angetan hat. Diejenigen, die im kleinen „4-Zylinder-Spoiler“ eine Störung der Linie sehen, kann ich inzwischen verstehen, bevorzuge aber die Abwesenheit der wasserempfindlichen Spoilermimik. Der lange Überhang vorne, der kurze hinten, der lange Radstand (20 cm mehr als beim Saab) lassen weitere Erinnerungen an den CX aufkommen. Sehr schön. Wie das Schwarzkirsch-metallic, eine wunderbare Farbe, die Ähnlichkeiten mit perlmutt-cassis hat, das man für den CX kaufen konnte. Leider ist sie wenig kompatibel mit meinen Autowaschzyklen. Da lobe ich mir das Saab-silber. Beide Autos sind in ordentlichem Zustand rund um 5000 Euro wert. Derzeit bietet der Diesel bei meiner Fahrleistung keinen Kostenvorteil gegen den in Steuer und Versicherungseinstufung vergleichsweise billigen Saab (Haftpflicht-Typklasse 12). Da kann der problemlos zwei Liter mehr trinken. Es kann außerdem bei beiden Autos jederzeit alles kaputtgehen, 20 Jahre und 200000 km sind mindestens am Rand der projektierten Lebensdauer. Die Qualität des Bleches ist beim C6 besser. Mein Exemplar ist zwar gut, dennoch gibt es beim Saab 9-5 prinzipiell einige Karosserieschwachstellen, die man sehr genau im Auto behalten muss. Ein wenig ist es wie beim BX – wenn man sie sieht, ist es zu spät. Motor und Getriebe sind dafür so trocken, wie es bei Citroen schon nach der halben Zeit nie der Fall ist. Jede Werkstatt könnte außerdem fast alles reparieren, ohne dass man Zettel ins Auto legen muss wie „nur anheben, wenn Deckel des Hydraulikbehälters geöffnet“. Der C6 zeigt aktuell nichts, was auf mangelnde Zuverlässigkeit hindeuten würde. Alles funktioniert. Dennoch bin ich lange genug im Citroen-Universum unterwegs, dass das Grundvertrauen nicht übermächtig wird. Ich bin sicher, der C6 wird sich eher etwas einfallen lassen, um mich zu ärgern, als der Saab es wohl tut. Aber der C6 ist ein Auto, was verwöhnt (bis auf den Schaltknüppel und das dritte Pedal), mich aber vermutlich auch zur Weißglut treiben kann mit Zipperlein und Zicken – genau wie mein einstiger CX TD2. Ein Fazit? Ich suche derzeit einen Käufer für den Saab, denn: Nichts bewegt Sie wie ein Citroen.
  2. laradu
    Ich habe Citro-Toon leider nicht gekannt. Immer traurig, wenn Menschen nach langer Krankheit gehen müssen. Aber auch schön zu hören das sein Sohn übernommen hat. Wenn ihr weiter über ihn sprechen möchtet, macht das doch bitte in PN. Hat jetzt hier mit meinem Kauf nicht wirklich was zu tun. Danke Euch. Nochmal zurück zum Leder und den neuen Kopfstützen: Mag sein, das nachgerüstete Kopfstützen mit neuem Leder an einer alten patinierten Lederausstattung Perfektionisten oder Menschen mit hohen Ansprüchen an ihren Oldtimer nicht zufrieden stellt. Nur: welche Optionen gibt es? Komplett neues Leder für alle Sitze oder ewig nach einem noch besser passenden Exemplar suchen? Ich persönlich finde eine gut erhaltene patinierte Lederausstattung wesentlich begehrenswerter als eine komplett neu bezogene. Und jetzt mal ehrlich: können wir nicht froh sein, das es so viele Ersatzteile für die DS gibt??? Schöne Lederkopfstützen in drei oder 4 verschiedenen Farbtönen? Für den CX gabs da nix!!! (Das reimt sich sogar 🤭) kein Teppich, keine Sitzbezüge, keine Kopfstützen… Also ich bin total froh das ich mal eben bei „der Franzose“ im Netzt all das sofort finde, inklusive einer Wassertemperaturanzeige für ein 56 Jahre altes Cockpit. Ich erstrebe kein perfektes Auto, ich möchte meines Fahren, viel fahren und Freude damit haben. Das bedeutet Verschleiß und Reparaturen und auch den ein oder anderen Makel an der Schönheit. Ich werde ja auch immer älter und bin nicht perfekt 🤩 Also ein Concours-Museumsfahrzeug ist nicht das richtige für mich. Wäre auch viel teurer zwischen 40 und 50 Tausend Euro gewesen… Hab gestern schon mal die erste Nachtfahrt gemacht. Erstaunlich diese mitlenkenden Scheinwerfer in Gelb. Das macht Laune! Schöne Ostern und spannende Ausfahrten euch allen! viele Grüße Ralf
  3. jumpy_beifahrer
    Egal ob es Vollverzinkung oder irgendwas anderes ist: Die Karosserie des Plu oder deren Behandlung bei der Herstellung ist offenbar anders genug als bei den Hartdachbrüdern, dass sie nicht rostet. Ich habe schon ganz viele Pluriels intim betrachtet und da auch Exemplare dabei gehabt, die keinerlei Liebe, dafür aber vollen Wintereinsatz erlebt haben, wo man im Fahrwerksbereich praktisch keine Schraube mehr ohne Rostlöser und viel Hitze aufbekommen hat oder die gleich abgerissen sind, die Fahrwerksteile allesamt braun waren, die Unterseite der Motorhabe komplett eingesalzen war und der Ventildeckel des TU3 nur noch aus Rost bestand - aber ich habe bisher niemals auch nur Ansätze von Rost an der eigentlichen Karosserie gesehen (mit der Einschränkung, dass sie nicht erkennbar beschädigt oder schlecht repariert waren). Der Plu ist in der Beziehung ähnlich zäh wie mein Daily-Octi, der auch nur auf die Mütze bekommt, wo aber auch keinerlei Rost an der Karosserie zu erkennen ist. Long Story short: An einem Plu würde ich als Gebrauchtkäufer ne Menge kontrollieren - aber Rost an der Karosse zu suchen ist Zeitverschwendung.
  4. Ebby Zutt
    Ich habe Antwort. Und siehe zu Ostern gibt’s eine Kulanzregelung. Der Einsatz von 1€ Porto hat sich gelohnt, allen Unkenrufern zum Trotz 😛 Es gibt 320€ Rückerstattung auf den Adbluetank.
  5. Ebby Zutt
    Dann bist du jetzt ein eineiiger ohne Zwilling.
  6. magoo
    Eben. Daraus ergibt sich ja die klare Empfehlung: Wem es so gefällt, der soll Gelb drinlassen auf eigenes Risiko! Soll jetzt nicht die Diskussion abwürgen 😉. Vor allem Glückwunsch zum tollen Auto und dem gelassenen Umgang damit.
  7. Andreas Strunk
    Der TÜV Prüfer bescheinigt hier gar nichts, er trifft lediglich eine Aussage, die von der Strassenverkehrsordnung nicht gedeckt ist bzw dazu im Widerspruch steht. Insofern bleibt es Wunschdenken dass das erlaubt ist ob man das nun wahrhaben will oder nicht. Du kannst dem Prüfer ja dann mal die Mängelkarte der Rennleitung zeigen oder das Knöllchen. 😉 Ich hatte das Vergnügen schon, ist zwar schon lange her und es wird heute häufiger toleriert als früher; das ändert aber an der Rechtslage nichts. Wir kauen das Thema hier regelmäßig durch.
  8. M. Ferchaud
    Zwei, die warten: Die 66er ID19 auf ihre Abholung, der CX auf die französische Zulassung.
  9. id_ds
    Das scheint mir Wunschdenken, wobei es auch meinem Wunsch entsprechen würde. ;-) Hast du da eine Quelle? Habe selbst zu dem Thema recherchiert, und alles, was ich gefunden hatte, war: in D nicht erlaubt. Habe selbst eine 64er DS mit gelben Birnen, die so durch die Vollabnahme ging (noch beim Händler), hatte auch nie Probleme mit der Polizei und kenne einige, die ebenfalls problemlos mit gelben Birnen unterwegs sind. Dennoch fürchte ich, dass wir da keine rechtliche Grundlage anführen können …
  10. MatthiasM
    Tja Zurigo, und das ist nicht das Problem des Landes. Zuerst solltest Du akzeptieren, dass Auto fahren kein essentielles Menscherecht ist. Es ist ein Privileg, dass eben auch gewisse Pflichten beinhaltet. Dazu gehoert auch sich staendig ueber aktuelle Reglungen zu informieren. Wenn man sich selbst ueberfordert fuehlt, kann man seinen Nachwuchs um Rat fragen. Sollte man versaeumt haben solchen zu zeugen, stehen einem Dienste wie Rechtsanwaelte oder Vereine wie der ADAC zur Seite, die aber auch gerne einen kleine Obulus nehmen. Oder man fragt einfach in einem Forum, da ist aber eher eine demuetige Haltung gefragt 😄. Um den Unterschied von Umweltplakette und Abgasnorm zu verstehen ist ein oeffentliches Weblexikon ganz hilfreich: https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_zur_Kennzeichnung_der_Kraftfahrzeuge_mit_geringem_Beitrag_zur_Schadstoffbelastung https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm Achja, noch ein Live-Hack (auch an mir nagt ja der Zahn der Zeit): Bei den Discountern oder den Drogeriemaerkten gibt es Nasenfahrraeder in den Staerken 3 oder gar 3,5 Dioptrien. Damit kann man nicht nur Haltbarkeitsdaten auf Lebensmitteln entziffern, sondern auch KFZ-Papiere fluessig lesen🙂.
  11. ACCM Claude-Michel
    Das ist das Modul was ich genommen habe: Es hat den Vorteil eine Spannungsversorgung von 5 bis 35V zu akzeptieren. Das paßt dann ohne Umwandlung an das Bordnetz. Ich habe es an den Motor des Kassettendecks angeschlossen. So ist es an wenn eine Kassette eingelegt ist. Bei dem 3035 konnte ich die Spannung am Motor abklemmen und für das Modul nehmen. Am 4035 ging das nicht. Da dreht der Motor weiterhin mit. Bei der Bluetooth-Verbindung gibt es auch keine Stimme die irgendwas wie: "Bluetooth mode connected" blabbert. Einfach nur ein Gong und gut.
  12. schwinge
    Kontrollschraube am Differenzial. Motor an, Getriebe auf N oder P, Getriebeöltemperatur 60° C.
  13. Sina
    Und so sah es dann aus :
  14. Koelner
    Der kommt doch gar nicht oben ins Gewinde, dort, wo es fest sitzt. Es sei denn, du bohrst oben ein kleines Loch in den Achsschenkel und sprühst es dort rein…. aber selbst dann wär ich mir nicht so sicher.
  15. robi64
    Wenn man nach Rost schauen will, sollte man unter den Wagen kriechen. Die Nähte und Ansätze der Holme und des Unterbodens können bei Schlechter oder mangelder Pflege schon mal Rost zeigen. Das hält sich aber in Grenzen, wenn man mit Wachs oder ähnliches behandelt.
  16. schwinge
    So wie immer, vermutlich. Nur wurde mit dem Update anscheinend ein Zeitlimit zum Editieren eingeführt, und das ist hier abgelaufen.
  17. Jint Nijman (ACCCM)
    Zurigo hat geschrieben: Vielleicht können Sie schreiben, aber lesen offensichtlich nicht. Was für ein fürchterlich peinliche Tirade...
  18. 15cv
    Verständlich. Die rennen da ja nicht den ganzen Tag mit ner Lupe rum...
  19. klette
    Hier mal eine Übersicht meiner bisher gefundenen 1:87-Modelle. Es fehlen noch Fiat Panda, Citroen ZX Break, Renault Espace JE und Volvo V50. Den Panda gab es tatsächlich mal von Herpa, allerdings werden dafür in der Regel um die 40,-€ aufgerufen. Soweit geht dann meine Leidenschaft doch nicht. Die meisten Autos fuhr ich in den 80er und Anfang 90er Jahren. Seit gut 10 Jahren bin ich meinen jetzigen Autos treu. Gruß Michael
  20. irgendwas_mit_bx
    Im allgemeinen sollte man bleifrei und bleihaltiges Lot nicht unbedingt mischen, weil die entstehende Legierung dann nicht mehr gleichzeitig und als eine Einheit erstarrt, sondern die verschiedenen Bestandteile erstarren bei leicht unterschieden Temperaturen, was dann ggf. wieder zu brüchigen Kontakten führt. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Wer will kann sich bei Wikipedia zum Thema "Eutektikum" schlau machen. Wenn man also im Kombiintstrument eine alte, bleifreie Lötstelle mit neuem Blei-Lot ausbessern möchte, ist es sinnvoll alles bleifreie möglichst Restlos mit Entlöt-pumpe und -Litze zu entfernen. Dann erst frisches Bleilot auftragen. Gilt andersrum natürlich genauso. Es gibt aber inzwischen auch super gutes Bleifrei-Lot. Ich persönlich benutze Felder Isocore clear, speziell die Legierung mit Silber und Kupfer ( Sn96,5Ag3Cu0,5 ) lässt sich wunderbar Löten. Beim entlöten halt etwas Flussmittel zugeben... Der schlechte Ruf von bleifreiem Lot kommt daher, dass die billigsten Rollen wirklich unglaublich schlecht sind, billiges Bleilot ist dagegen ein Traum.
  21. laradu
    Ich denke auch eine Getrenntschaltung macht bei den Kanguruh Scheinwerfern Sinn. Laut Paragraf 50 der StVo, der in vielen Foren immer zitiert wird schreibt nur weißes Licht vor. Das bedeutet aber überhaupt nicht, das es für französische Oldtimer im Rahmen einer H-Zulassung keine Ausnahme gibt bzw. wie der TÜV im Video bescheinigt, Bestandsschutz gilt. Sollte mich tatsächlich mal die Polizei anhalten und das gelbe Licht bemängeln, werde ich ihnen genau dieses Video vom TÜV vorführen. Der TÜV muss es ja wohl wissen… 👍
  22. henuw
    Um nochmal auf gelb/weiß und Fern-/Abblendlicht zurück zu kommen: Im § 50 StVZO steht im Absatz 1: (1) Für die Beleuchtung der Fahrbahn darf nur weißes Licht verwendet werden. und im Absatz 4: (4) Für das Fernlicht und für das Abblendlicht dürfen besondere Scheinwerfer vorhanden sein; sie dürfen so geschaltet sein, dass bei Fernlicht die Abblendscheinwerfer mitbrennen. Nachzulesen: https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/BJNR067910012.html Scheinwerfer mit gemeinsamem Fern- und Abblendlicht sind in Absatz 6 geregelt. Da steht aber nichts davon, ob sie gemeinsam oder getrennt leuchten dürfen/müssen/sollen oder nicht. Nach meiner Erfahrung mit alten Autos hat die Getrenntschaltung eher technische Ursachen (Hitzeentwicklung, Elektrohaushalt)
  23. p1000
    Indem Du den Motor an der KW.- Schraube in Laufrichtung durchdrehst, dann sollten die NW.- Räder verriegeln.
  24. ACCM Jumpy
    Die Karosserie ist vollvezinkt. Meine Pluriels sind aus allen drei Bauphasen (jetzt zwischen 23 und 16 Jahre alt) und rostfrei. Aggregatträger können mal etwas korrodieren, sind aber bisher auch noch nicht bei der jeweiligen HU beanstandet worden. Wenn ein Pluri Rost hat, würde ich an eine schlechte Unfallreparatur denken.
  25. ACCM Claude-Michel
    Danke für die Rückmeldung Laradu. Meine DSuper5 von 1973 hat auch diese Känguru Scheinwerfer. Die sind aber nicht original. H4 wäre richtig. Da man so bei Fernlicht fast nichts sieht und da ich so dachte wie Henrick, habe ich die Schaltung mit einer Diode und Relais geändert damit Ablend- und Fernlicht gemeinsam an sind. Bin gespannt auf deine Erfahrung einer Nachtfahrt mit Fernlicht. Zu den Kopfstützen, wie ich lese hast du sie beim Franzosengekauft. Ich habe zwei unterschiedliche. Einmal Leder wie die Sitze und einmal so wie deine. Ich dachte daß diese nicht aus Leder sind sondern eher aus simili-cuir.
  26. Quaxxx
    Über den Link unter dem Bild
  27. -martin-
  28. id_ds
    Tipp @zurigo: Schau einfach nach, was im Feld 14 steht. Bei meinem 2014er C5 (HDi 200) steht da EURO5.
  29. silvester31
    Viel Erfolg dabei morgen jemanden beim TÜV zu erreichen ! Wenn Du aus deiner ganz eigenen Welt irgendwann auftauchen solltest, wirst Du merken : ES IST OSTERN 🐰 Nochmal für dich ganz alleine : Der Bapper mit der "4" hat nur bedingt etwas mit der Schadstoffklasse deines Autos zu tun. Benziner mit G-Kat, auch von 1990, bekommen diese grüne Plakette. Diesel ab Euro4, was es ungefähr ab Anfang der 2000er gab => grüne Plakette Diesel mit Euro5 (ab ca. 2009/10) haben auch die gleiche Plakette. Diesel mit Euro6 (ab ca.2014/15), Euro6d temp und Euro6d auch. Demnächst haben wir Euro7 und immernoch maximal die grüne Plakette mit der 4. Und im Fahrzeugschein ist das auch relativ einfach zu finden, ich weiß nicht was Du dir da abgehalten hast. Setzt euch in den C5, fahrt nach München und fühlt euch kein bisschen illegal. Auch wenn das ein schöner Kick wäre, Mal was verbotenes zu machen. Gehe dabei nicht über LOS, ziehe keine 4000 Mark ein und lasse erst Recht keine 50.000€ beim Autohaus. Fragen ?
  30. Frank (F)
    Behn ist ja ne Bank. Schön, dass er so nah ist. Habe ich weitergeleitet. Ergebnis: CX wird dort repariert und weiter genutzt. Steht also nicht mehr zum Verkauf. Herzlichen Dank - auch vom Besitzer
  31. M. Ferchaud
    Weicher! Obwohl der CX prinzipiell sehr gut federt, kann eine DS Bodenunebenheiten noch effizienter absorbieren, insbesondere, was kleine Unebenheiten angeht. Letzteres ist insofern bemerkenswert, als ein D-Modell im Gegensatz zum CX keine Silentlager zwischen Fahrwerk und Karosse besitzt. Dafür liegt der CX ruhiger und erzeugt weniger und langfrequentere Aufbaubewegungen, insbesondere bei den längeren Radständen.
  32. laradu
    Hallo Liebe Freunde des Schwebens, Die göttliche wurde gestern geliefert. Überwältigend, beeindruckend, wunderschön 🤩 Jetzt muss ich sie erstmal kennenlernen. Und erstmal einen LPG Adapter besorgen und Benzin und Gas ⛽️ volltanken. Ich bin sehr gespannt auf die erste Probefahrt nach der Zulassung… Euch allen ein Schönes Osterfest Viele Grüße Ralf
  33. XMechaniker
    kennt ihr die Southpark Folge mit den neuen Nachbarn, die keine Gelegenheit auslassen, ihr moralische Überlegenheit zu zelebrieren um danach dann ihren eigenen Furz aufschnüffeln?
  34. **HD**
    Kängeruh Update warscheinlich ......................
  35. fredo
    Hallo zurigo, ich verstehe das Problem nicht ganz. In München dürfen Diesel mit Schadstoffklasse Euro 4 nicht in die Umweltzone, erst ab Euro 5. Mindestens mal Dein C5 erfüllt Euro 5. Die grüne Plakette weist trotzdem immer nur eine "4" aus, auch für Euro 5, 6 etc. Würdest Du kontrolliert, musst Du per Fahrzeugschein nachweisen, dass Dein Fahrzeug Euro 5 erfüllt. Weil das im fließenden Verkehr nie erfolgt, gilt Andreas´ Vorschlag, selbst wenn Du nicht Euro 5 erfüllen würdest. Einzig parken in der Umweltzone hat ein gewissen Kontrollrisiko, da wird aber eher nur die Plakettenfarbe kontrolliert - wie gesagt, mehr als die grüne 4 gibt es nicht.
  36. Andreas Strunk
    einfach reinfahren und gut ist. Ich kenne niemanden, der in D dafür eine Knolle bekommen hätte und selbst wenn, wäre alle Jubeljahre eine Knolle in Relation zu einem Neukauf wohl zu verschmerzen. Meiner Wahrnehmung nach ist die Grosse Umweltzonen-Panik vorbei, die ersten Städte schaffen sie schon wieder ab
  37. SeppCx
    Wie im Kindergarten. Schade das wieder mal ein Faden gerade den Empörungsbach runtergeht. Vielleicht kann der @admin hier mal böse schauen und ausmisten.
  38. margia2
    Kein eSSd ist ja bekanntlich beim S2 auch nicht unbedingt ein Nachteil. Bis nach Melle zu Jens Behn sind es 30 Minuten.
  39. SeppCx
  40. Koelner
    Lack und Chrom: Kult-Citroën aus dem Schimanski-"Tatort"...Eine Duisburger Werkstatt hält den Citroën CX aus den Tatorten von Horst Schimanski fahrbereit - Fans können das Kultauto sehen.
  41. leonleon
    Dortmund Kiefernstraße steht mindestens 6 Wochen 1.8i Berline
  42. M. Ferchaud
    Sag mal, in welcher Epoche bist Du denn hängen geblieben? Oder folgst Du einem aktuellen globalen Trend? Selbst als Witz wäre dieser Spruch unterirdisch. Pfui.
  43. bx-basis
    Hier mal was wirklich seltenes, ein BX Corbillard Und unweit von mir ein Break 4x4
  44. laradu
  45. lupus2
    @jens-thomas: UPDATE: Heureka - bei mir ist es doch auch der runde Stecker ! Der scheint innen Kontaktprobleme zu haben. Es werden ja auch keine vergoldeten Kontakte sein, sondern Messing ? Eigentlich sollte man diese ganze blöde und unnütze Kabelstrecke mit dem klobigen Stecker darin rausschmeissen. Kann mich also jetzt mit Lexia / Diagbox beschäftigen. -Lupus
  46. Gernot
    Alfa hat die Giulia im Programm. Die machte gegen BMW und Mercedes in D keinen Stich. Der C3 ist gut und richtig. Preis, Platzangebot, kompakte Abmessungen. Der geht wie geschitten Brot. Gernot
  47. Celloman
    Hey, ich bin Luca und wollte mich auch mal kurz vorstellen. Mein CX direkt nach Kauf im November 2024 bei einem Zwischenstopp in Koblenz – nebst sichtlich stolzem Besitzer. Denn: Traum erfüllt. Und noch dazu mein erstes eigenes Auto. Ich kann es kaum fassen. Keine Zeit zum Kennenlernen, erst mal Winterschlaf in der Halle eines Landwirten... bis nächstes Jahr! Großes Wiedersehen im März 2025 – endlich, ich brauch nen neuen Kleiderschrank. Im Juni 2025 dann Fotoshooting mit Band. Das Schiff ist im Hafen. Im Oktober 2025 dann kleine Herbstausfahrt nach Ursenbach im Odenwald. Freue mich schon auf den Frühling! Liebe Grüße aus Mannheim Luca
  48. RoteZora
    Am 28. Februar 2025 verstarb Torsten Dupke; unser ACCM TortsenX1. Ich hatte die große Ehre seine Trauerrede vor knapp 50 Wegbegleiter:innen halten zu dürfen. Hier im Forum möchte ich eine Zusammenfassung veröffentlichen, in dem es vor allem um sein Wirken rund um den Citroën geht. Die gesamte Rede findet man in der André-Citroën-Zeitung Ausgabe 252 vom Oktober 2025 (Seite 111/112). Wir alle verabschieden mit Torsten einen Menschen, den wir bestens kannten und schätzten. Aber kannten wir ihn wirklich mit all seinen Facetten, seinen Eigenheiten und Befindlichkeiten die einen Menschen ausmachen oder kannte jeder nur einen kleinen Teil des großen Ganzen? Torsten war ganz sicher sehr viel mehr als nur der stolze Vater oder der geniale Schrauber. Lasst mich bitte meinen ganz persönlichen Blick auf das Leben eines sehr interessanten und faszinierenden Menschen werfen. Am 5. Mai 1966 geboren arbeitete Torsten 2006 als „Personaler“ beim Beihilfe Berechnungszentrum Bad Dürkheim. In dieser Zeit lernte ich ihn über den Citroën-Stammtisch Pfalz kennen. Ein ziemlich ruhiger Typ mit einem sehr hintergründigen Humor und einem äußerst sympathischen Hang zur Ironie. Schnell wurde mir bewusst, welch ein Experte er sein musste. Wann immer es in der Runde um fachliche Fragen ging, war Torstens Expertise gefordert. Außerdem war ganz oft von einem gewissen Forum des André-Citroën-Clubs die Rede. Torsten hat meinen Weg zum diesem Club ganz wesentlich mitbegründet. In einer Zeit ohne soziale Medien - heute kaum noch vorstellbar - waren Foren unser Facebook. Also ein Ort im Internet an dem man sich austauschte, um Hilfe fragte und sie meistens auch bekam oder sich zu Treffen verabredete. Und in genau diesem Forum veröffentlichte Torsten fast 35.000 Beiträge. Er genoss den Ruf eines „Schrauber-Gottes“ und gut 100 mal waren die am meisten aufgerufenen Beiträge dieses Forums von Torsten. Sie wurden insgesamt mit fast 10.000 positive Reaktionen bedacht heute gerne auch Likes genannt. Aber das ist wieder nur ein kleines Puzzelteil des ganzen Bildes, denn seine Beiträge waren nicht nur technischer Art. Torsten war auch ein äußerst meinungsstarker Mensch, der keiner politischen Diskussion aus dem Weg ging. 2010 geriet sein Arbeitgeber durch riskante Finanzgeschäfte in eine erhebliche wirtschaftliche Schieflage und Torsten musste wie er mir einmal erzählte diverse Kollegen und auch sich selbst entlassen. Diese berufliche Situation war für ihn Anlass genug über eine Selbstständigkeit nachzudenken. Jetzt ging es nur noch um Xantia, CX und ab und zu auch mal um einen XM. Der Schrauberplatz bei Ralf Pusch in Fußgönheim entwickelte sich zu Torstens neuen Lebensmittelpunkt auf dem er sich um Xantia, CX und ab und zu auch mal um einen XM kümmert. Unter freiem Himmel, in öligem Schotter bei Wind und Wetter - und ich rede hier von wirklich jedem Wetter - folgte er seiner Passion: Dem Retten von Hydropneumatikern der Firma Citroën. Und all das wollte er genau so, denn er schlug konsequent; oder sollte ich vielleicht sagen dickköpfig? alle Angebote aus, an der Situation etwas zu ändern oder zu verbessern. Trotz der für uns Normalos ziemlich widrigen Umstände bleibt Torstens Kompetenz unbestritten. Um sie zu beschreiben habe ich oft gesagt: „An so einem Xantia kennt er wirklich jede Mutter beim Vornamen“. Wenn ich an Torsten und verschiedene Treffen denke habe ich immer folgendes Bild vor Augen: Ich sehe einen Xantia mit aufgestellter Motorhaube drum herum jede Menge Menschen und aus dem Motorraum ragen - zwei Beine. Es gibt zahlreiche Geschichten ziemlich ungewöhnlicher Aktionen für die Torsten steht: So zum Beispiel die, dass er einem Xantia-Fahrer in Essen helfen wollte, der keine Garage und keinen Schrauberplatz hatte. Dabei handelte es ich um einen V6 also einen sechs-Zylinder-Motor, in dessen Motorraum es ziemlich eng zugeht. Für Torsten aber selbstverständlich kein Problem, denn dann wechselt man eben den Zahnriemen einfach auf einem Supermarktparkplatz. Oder man baute so nebenbei auf einem Treffen einen „lagen 5. Gang“ in ein Getriebe ein. Oder man entdeckt auf einem anderen Treffen ein lebensgefährlich verrostetes Domlager an einem Xantia. Da wurden dann schnell mal diverse Kontakte in die Citroën-Szene genutzt, sehr viel telefoniert - und am Ende fuhr die Besitzerin mit einem verkehrssicheren Auto wieder nach Hause. Wenn Torsten mal nicht mit Schraubenschlüssel und Ratsche „bewaffnet“ war, hatte er meistens einen Fotoapparat dabei, denn Fotografieren war ein großes Hobby von ihm. 2022 folgte dann ein sehr schweres Jahr für Torsten, denn seine geliebte Mutter starb und er musste sich in Berlin um alles kümmern. Sicher keine leichte Aufgabe. Kurz darauf erlitt er dann selbst einen Schlaganfall mit 56 für mich immer noch unfassbar. Zum Glück konnte er sich in der Reha in Bad Schönborn ziemlich gut regenerieren und es blieben kaum körperliche Einschränkungen nach. Seiner Leidenschaft für´s Schrauben tat das aber alles keinen Abbruch. Und so verlieren wir einen wunderbaren Freund, einen unermüdlichen Helfer und einen einzigartigen Experten. Die große Citroën-Familie verliert mit ihm nicht nur jede Menge Kompetenz, sondern zugleich einen guten Freund sowie ein großartiges und enorm wichtiges Mitglied unserer Gemeinschaft. Sein Licht ist nun erloschen und wir alle müssen in Zukunft unseren Weg im Leben ohne ihn finden. Einen Weg, der ohne Torsten sicher für jeden von uns in eine etwas andere Richtung führen wird. Aber das Beste was wir als Liebhaber der Marke Citroën tun können, um sein Vermächtnis zu bewahren ist, dass wir uns in seinem Sinn mit Respekt und Engagement innerhalb der Community stark machen. Stark machen um uns mit all den uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegenseitig dabei helfen, unsere vierrädrigen Schätze am Leben zu erhalten. Johann Wolfgang von Goethe sagte einmal: „Was man tief in seinem Herzen trägt, kann man nicht durch Tod verlieren“. Lieber Torsten, wenn Du uns da auf der anderen Seite siehst und hörst: Danke dass wir ein Stück des Lebens mit Dir gemeinsam gehen durften; aber wir vermissen Dich - unendlich. Wer die ursprüngliche Mitteilung über Torstens Tod und die zahlreichen Reaktionen lesen möchte wird hier fündig.
  49. AndreasRS
    (Video mit Erlaubnis von Anton)
  50. PuckX2
    R. I. P Torsten Dupke Torsten (r. ), GuenniTCT(li.), ACC Herbst-Treffen, 2.9.2023
Bestenliste gesetzt auf Berlin/GMT+02:00

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