Es gibt im Leben vieles zu Bemängeln: z.B. dass ich diese Antwort hier nur schreiben kann, wenn ich in dieses Antwortfeld klicke aber dennoch kein Feedback bekomme. Ich hätte jetzt diesen Faden fast nicht zu Ende gebracht. Denn, wenn ich irgendwo hinein klicke, erscheint dann dort immer ein Cursor, der mir meine Absicht bestätigt. Hier leider nicht. Dabei kann ich eigentlich doch ganz gut lesen, lieber Jint. Bilde ich mir jedenfalls ein. Fazit: meine langjährigen, ehemaligen C6 Kumpels haben mir jetzt wirklich auf die Sprünge geholfen. Silvester31 (aus meiner fernen Nähe), Uwe.v11, Id-Ds; HuberoFN und Rainer (ACC..., blättere jetzt nicht zurück). Aber auch all die mir unbekannten Citroen-Fahrer hier im Forum haben es geschafft, mir eins klar zu machen: mein C5 Tourer ist EURO-NORM 5, obwohl 4 drauf steht. Das sagt der Fahrzeugschein. Hätte ich nie selbst gefunden, weil mir eigentlich Wurst ist, wie groß mein Wendekreis ist. Aber wenn ich aufgrund von Parteibeschlüssen in Berlin 50 TSD Euro hinblättern soll, wird es natürlich interessant. Denn mein Buch wird fast ebenso soviel verbrauchen, um gedruckt zu werden. Und das ist mir momentan wichtiger. Ich bin sehr, sehr erfreut für alle interessanten Einlassungen hier, auch wenn Sie hie und etwas provokativ geklungen haben sollten. Alles führt am Ende zu einer Erkenntnis. Und die ist momentan: Ich kann in München in die Umweltzone einfahren, vielleicht sogar woanders auch. Aber, man muss immer bescheiden bleiben. Mein C5 ist mein Rettungsnagel. Und ich finde ihn seit über 12 Jahren ein Klasse Auto. Würde ihn nicht tauschen wollen, solange es nicht Gesetz werden sollte. Der kann alles, was ich mag und brauche. Mein C6 ist leider laut Fahrzeug-Schein nur EURO 4, aber ohnehin nur alle Monate mal im kurzen Einsatz, z.B. wenn es mal zum Tennis-Training in 20 Km Entfernung geht, aber auch da nur selten. Der C5 macht das meiste. Ist halt ein 4-Zylinder mit hohem Gebrauchswert. Und um ganz offen zu sein: er ist auch vom Motor her deutlich leiser als mein C6, dessen 6 Zylinder deutlich knurriger klingen - erstaunlicherweise. Die Birne ist also gegessen. Den Anruf beim TÜV am Ostersamstag spare ich mir. Aber einen Besuch bei Stellantis (Citroen Saarbrücken) werde ich kommenden Mittwoch dennoch anpeilen. Wir haben noch einen kleinen, sehr alten, 17 Jahre alten Benziner namens Smart ForTwo, der wohl nicht ewig halten wird. Wir lieben den Wagen über alles, weil er so kurz ist und überall einen Parkplatz findet. Wir nutzen nur ihn fast ausschließlich. Aber sein Motor und Auspuff rumpeln doch vernehmlich. Den würde ich nach dieser letztlich positiven Tortur mit der Fahrt nach München gerne irgendwann ins Altenteil schicken. Das heißt letztlich - vor allem als nicht Grünen-Wähler - dass ein Akku-Fahrzeug fällig wird. Das fände ich passend und angebracht. Umwelt bleibt Umwelt - aber mit Maß und Ziel. Der Weg zum Stromer ist letztlich vorgezeichnet, auch ohne Zwänge. Lieber HuberoFN, wann mein Manuskript als Buch rauskommen wird, steht in den Sternen. Es ist eine Autobiographie innerhalb der Filmbranche und relativ rebellisch - gegen mich selbst, aber auch gegen dieses Land, in dem wir noch leben. Wenn Du mir eine Emailadresse - egal auf welchem Weg - nennst, schicke ich Dir eine PDF, in die Du mal reinschauen kannst. Rund 650 Seiten inklusive über 200 Fotos sind auch für viele Verlage kein Magnet. Die wollen das schnelle Geld, über 200 Seiten verkaufen sich angeblich nicht.. Ich bin auch eher eine Schildkröte, was Wirtschaftlichkeit angeht. Aber vier Verlage aus halb Europa (D, A, I) haben Interesse bekundet, gegen Bezahlung das Manuskript in ihr Programm zu übernehmen. Große Deutsche Verlage haben mir vor über 2 Jahren in Frankfurt, ohne auch nur einen Blick ins Manuskript geworfen zu haben, zu verstehen gegeben, dass eine Autobiographie nur von Prominenten geschrieben werden darf. Dazu zähle ich mich nicht. Alles andere wäre völlig sinnlos, meinten sie. Kismet. Um die Sache hier abzuschließen: in Kapitel 9 (von 18) "Auf den Spuren Karl Mays - Begegnung mit Pierre Brice als Winnetou" habe ich meine Citroen-Leidenschaft ganz dezent eingebunden. Brice war auch Citroen-Fan - von Jugend an. Das Kapitel erzählt, wie ich als Student und Assistent an der HFF München vier Episoden aus Karl Mays Leben als Autor für den Südfunk Stuttgart verfilmen sollte. Und darin kommt mein für mich zutiefst beschämender Auftritt auf dem Parkplatz des Prinzregententheaters an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) vor, auf dem ich als blutjunger Kerl (und Assistent der Schule) eine fast pubertäre Show mit meinem 12 Jahre alten Citroen CX vor den Augen von später recht bekannten Studenten wie z.B. Amelie Fried oder Florian Graf Henckel von Donnersmarck abgezogen habe. Ging leider voll daneben. Peinlicher kann ein CX in der Öffentlichkeit wohl nicht mehr vorgekommen sein. Aber so war ich damals halt gestrickt. Aber als Memoire auch heute immer noch ganz witzig. Vielen Dank an alle, die zu meiner seelischen Entlastung beigetragen haben. Habe ich sehr geschätzt. Mein C5 ist jetzt mein Held, ein Auspuffheld der Norm Euro 5. Freue mich, mit ihm weitere Jahre sauber durch die Lande kreuzen zu dürfen. Zurigo