Nein, die bestehende FSD-Funktionalität wurde auf das neue Auto übertragen. Die kann immer noch nicht viel, wird aber demächst kostenlos auf die FSD supervised Version upgedatet. Einparken klappt mit der bisherigen Version schon ganz gut, viel mehr aber nicht. Die neue Hardware hat einen schnelleren Computer (sog. "Hardware 4", das alte Model 3 hatte noch die "Hardware 3"). Außerdem haben aktuelle Teslas eine weitere Frontkamera. Radar und Ultraschall-Sensoren wurden vor ca. 5 Jahren abgeschafft. Inzwischen vermisse ich die auch nicht mehr (unser 2019er Model 3 hatte die noch, der 2022er Y und das neue Model 3 nicht mehr). Kann ich nachvollziehen. Aber heute hat man eigentlich nur die Wahl, welchem Milliardär man Geld geben will: Quandt (BMW, Nazi-Erben), Piech/Porsche (VW, Nazifirma, Sklaverei in Brasilien, Betrug von Anfang an), Källenius/Kuwait (Mercedes), chinesischen Oligarchen usw. Musk würde ich nicht mit Putin vergleichen. Putin ist ein Mörder und Kriegsverbrecher. Musk ist ein herrschsüchtiger, rechtsextremer Antidemokrat, der sich inzwischen wieder aus der operativen Politik zurückgezogen hat. Da sehe ich schon noch Unterschiede. Ich will jetzt aber auch nicht aufrechnen, wer mehr Menschenleben auf dem Gewissen hat (alleine durch die Zerschlagung von USAid kamen und kommen tausende Menschen ums Leben). Wie schon des Öfteren geschrieben: ohne Doppelmoral kann niemand leben. Wir können nicht unabhängig sein. Wenn jeder auf alle Produkte der Trump-Unterstützer Meta, Oracle, Alphabet, Microsoft, Amazon, Tesla usw. verzichten würde, dann wäre das Leben ein anderes. Die Ukraine könnte ohne Musks Starlink überhaupt nicht überleben. Ohne Microsoft würden bei uns reihenweise Betriebe zusammenbrechen. Ohne Oracle-Produkte gäbe es das Internet nicht, wie wir es kennen. Eine gute Lösung fällt mir auch nicht ein. Wir haben es in Europa einfach verpasst, unabhängiger zu werden. Am Ende möchte ich beim Auto keine unsinnigen Kompromisse eingehen und leiden, nur weil ich einen anderen Milliardär als Musk reicher machen will. Citroen und Peugeot sind moralisch vielleicht weniger verdächtig, aber es gibt halt keine gute elektrische Limusine von Stellantis. Ein eC6 wäre klasse, aber der würde vermutlich 100.000,- kosten. Hyundai ist sicher gut. Wir hatten aber mit unserem Kona-E soviel Stress mit den beiden Hyundai-Händlern hier in der Gegend, dass wir ganz sicher nie wieder einen Hyundai/Kia kaufen werden. Das war so unterirdisch, da sind Hartmuts Erfahrungen mit Peugeot goldig dagegen. Ja, Polestar ist prima. Ein vergleichbarer Polestar 2 oder 4 kostet aber mindestens 20.000,- mehr als der Tesla bei vergleichbarer Ausstattung und Leistung. Und kein Allrad-Polestar 2 oder 4 schafft 600km WLTP (Tesla 716km). Polestar 3 und 5 sind nochmal viel teurer. Gebrauchtwagen ohne Garantie möchte ich nicht mehr haben.