...ja sicher werden in einem solchen Fall die Richtzeiten berechnet. Umgekehrt, also wenn es wesentlich länger dauert, erfolgt aber ( zumindest bei uns) auch nur eine Berechnung der Richtzeit! Also kaufmännische Mischkalkulation; wo sehen hier Deine "Befürchtungen" ein Problem? Richtzeiten sind nunmal dafür da und vom Hersteller so vorgesehen, dass sich jeder danach "richten" kann und z.B. die Gefahr minimiert wird, dass die alte, ahnungslose Omi abgezockt wird! Ohne objektiv und nachweisbar mehr als Richzeit zu berechnen... Da hast Du als Werkstatt vor jeder Schiedsstelle oder jedem Richter ganz, ganz schlechte Karten... Und zum Thema Stundensätze: Nicht nur der Mechatroniker möchte am Monatsende sein Gehalt, sondern auch der Serviceberater (der den Kostenvoranschlag erstellt), der Lagermitarbeiter ( der die Teile raussucht und bestellt), die Versorger die Strom (keiner arbeitet gern imDunklen), Wasser (wenn der Mechatroniker seine schmutzigen Hände an eurem Fahrersitz abwischen würde, findet ihr das auch nicht lustig), Heizung (im kalten Autohaus warten ist nicht schön für die Kunden),etc... kosten Geld. Ach so, Spezialwerkzeug, Hebebühnen und Werkstattgebäude bekommt man übrigens auch nicht geschenkt! Ja, und wenn ihr in ein Autohaus kommt, erwartet ihr doch meist auch, dass es einen Gratis-Kaffee gibt... Nun, zu guter Letzt arbeitet auch die hübsche, nette Blondine (oder Brünette...), die Euch so freundlich begrüßt und dann auch am Ende die Rechnung kassiert, nicht umsonst... Ach so, ja, da wäre dann schlussendlich auch noch die Finanzbehörde! Wenn man das alles berechnet und eine Vergleichsrechnung auch noch für die Neuwagenverkaufsabteilung anstellt, wird doch schon klar, daß diese Stundensatz gerechtfertigt sind und kein simples Füllen der Tanks von der Privatyacht des Chefs darstellen! Und wer es in Zahlen wissen möchte: In der Automobilbranche ist derjenige sehr gut aufgestellt, der eine Umsatzrendite von ca 2-4% erzielt!