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Beliebte Inhalte

Inhalte mit guter Reputation für 30.06.2026 in allen Bereichen

  1. Chöschi
    Sooo, heute mal härtetest für den Wagen, gleich 4 Pässe am gleichen Tag "bezwungen", bin mit dem Wagen noch keinen Pass komplett gefahren, war deshalb etwas vorsichtig, was sich schon beim ersten Pass als gute Entscheidung rausstellte, auf dem weg Berg ab auf der Ostseite vom Grimsel hatte ich gemerkt dass, trotz viel Motorbremsnutzung, die Bremsleistung langsam nachlässt, deshalb etwa auf 3/4 der Strecke abwärts mal eine "zwangspause eingelegt und für 10 Minuten die Aussicht genossen: Danach gings weiter, Furka rauf, Pause beim Gletscherrestaurant Belvedere, mal Flüssigkeiten checken, alles i.o., also Aussicht geniessen, Nach dem losfahren fiel mir auf dass die Kupplung doch sehr spät kommt, nachdem ich auf der Ostseite den Furka wieder runter gefahren bin hab ich den Seilzug nochmal etwas verstellt, aber irgendwie fühlt sich das so an als ob die Kupplung immer noch sehr spät kommt und ich jetzt einfach nur etwas mehr Spiel im Pedal hab, ich hoffe dass da nicht die Kupplung sich langsam meldet und gehe jetzt mal ganz naiv davon aus dass es am eh schon längst fälligen Seilzug liegt, der fühlt sich schon länger nicht mehr sonderlich gut an, und wird vermutlich auch oben am Pedal gebrochen sein, Ersatz liegt schon seit ein paar Monaten bereit. Zurück gings über den Sustenpass, hat mir eigentlich am besten Gefallen, kann man ohne viel bremsen und beschleunigen eine angenehme "Reisegeschwindigkeit" beibehalten und hat trotzdem eine schön kurvige Strecke, hier kurzer Zwischenstopp zum nochmals Sonnencreme Auftragen und abwarten dass ich nicht hinter einem LKW hinterherschleichen muss: Sehr erfreulich noch zum Abschluss, selbst bei den steilsten langen Strecken und bei Drehzahlen über 4500 u/min ging das Schätzeisen nie über die hälfte hinaus, und das mit nur einem Lüfter und 45 Jahre altem Kühler: Das Bremsfading hatte ich, evtl. halt auch einfach weil ich doch noch etwas Vorsichtiger war, nach dem einen mal am Grimsel nicht mehr, die Bremsanlage will ich aber auch so schon länger mal überarbeiten, Beläge und Satteldichtungen liegen schon bereit, muss aber noch Bremsscheiben und Bremsschläuche auftreiben. Ich hab Heute Morgen übrigens das erste mal seit dem letzten Ölwechsel mal etwas öl nachgekippt, er genehmigt sich Momentan scheinbar etwa 2-300ml/1000km, kann ich mit Leben.
  2. Chöschi
    Grimsel, Furka und Susten hintereinander Heute erfolgreich "bezwungen", war das erste mal dass ich den CX so über Pässe "gescheucht" hab, weiteres (und noch ein paar wenig aussagende Bilder mehr) hier: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/167305-wieder-ein-hydropneumat-in-der-familie-1981-citro%C3%ABn-cx-2400-gti-mit-39900km/?page=9#findComment-2103745
  3. Auto nom
    5 Punkte
    Wenn man nur dumm ist, einfach mal die Fresse halten. https://www.tagesschau.de/kommentar/klima-hitze-bund-laender-100.html
  4. jens-thomas
    Davon lebt dieses Forum 😄. Gruß Jens
  5. Aakim
    Den Toyota C-HR unserer Nachbarin empfinde ich schon als ziemlich laut, wenn das sogenannte AVAS anspringt. Den ollen E-Berlingo II von unserem Bäcker höre ich dagegen wirklich kaum. In dem Baujahr war das vielleicht noch keine Pflichtausstattung. Ich bin aber schon mal fast von einem E-Scooter über den Haufen gefahren worden, weil ich diesen nicht gehört habe und der Fahrer auf dem Bürgersteig unterwegs war. Ich habe auch schon richtige E-Roller an mir vorbeiflitzen sehen, die man kaum gehört hat. Vielleicht sollte man da erst mal anfangen, so etwas für alle Fahrzeugkategorien einzuführen.
  6. Kroack
    Ich finde wassergekühlte Zahnriemen einfach besser als im Ölbad...
  7. EntenDaniel
    Wenn ich manch ein E-Auto höre, dann sind einige sogar relativ laut - da gibt es Verbrenner, die leiser sind. Das Problem wird eher daran liegen, daß das Geräusch eines E-Motors nicht als Auto-Geräusch identifiziert wird. Da kann es schonmal schwer werden zu unterscheiden, ob das nun ein anfahrendes E-Auto ist, oder ob z.B. ein Gärtner grad seinen E-Laubbläser auf Touren bringt.
  8. SeppCx
    E-Auto Bimmler (ich hoffe das weiche B ist korrekt) ist Steinzeit. Zu jedem E-Auto wird eine Wachdrohne verkauft die beim gefährdeten Fußgänger eine Warnmeldung aufs Mobilfon sendet. Weil Bimmeln hört von der vulnerabelsten Gruppe, die der Ohrstöpselträger, eh keiner.
  9. Kroack
    Aber wenigstens der an den man gut rankommt. einfach den alten mit einem alten Schraubenzieher am Eck reinklopfen im Idealfall dreht er sich das man in mit der Zange greifen kann, ansonsten zerrostet er sich halt den Rest des Lebens im Berlischwimmbad. Kannst auch vorher eine Blechschraube ins Loch drehen damit Du den greifen kannst
  10. SeppCx
    2 Punkte
    Nein, die Karikatur ist aus der TAZ. 😘 Aber hätt ich mir eigentlich denken können das das ins autonome Beuteschema passt und schon realtime-verlinkt worden ist. Soll nicht wieder vorkommen. (flw)
  11. Auto nom
  12. froshyfrosh
    Das ist eine optische Täuschung wahrscheinlich durch die Abendsonne. Es ist ein helleres Mausgrau. Das Interesse hat übrigens schlagartig zugenommen, liegt also nicht mehr ganz exakt bei null 😀
  13. schwinge
    Hier und heute startet eine neue Serie. Für alle, die daran interessiert sind zu sehen was es bedeutet einen recht brauchbaren XM wieder in ein verwendbares Fahrzeug zu verwandeln, werde ich euch hier gerne mit einem mir für eine Instandsetzung freundlicherweise zur Verfügung gestellten Beispielexemplars auf die Reise mitnehmen wollen. "Recht brauchbares Fahrzeug" heißt leicht angerostet und mit diversen angesammelten Zipperlein. Den Arbeitsaufwand kann man da mit ungefähr 300 Stunden veranschlagen als Selberschrauber mit Erfahrung. Wie immer, mit Potential nach unten aber auch nach oben. Ausnahmefahrzeuge, die mit einem zweistelligen Stundenaufwand auskommen, habe ich auch schon gesehen. Die sind aber sehr, sehr selten. Quasi fast nicht zu finden. Wie man auf dem Bild sehen kann, handelt es sich um einen Y4 2.5TD, Modelljahr '95. Zur Beachtung: meine Expertise konzentriert sich auf den Xm Y4, mit Spezialisierung auf die Motorisierungen DK5ATE (2.5TD), XUD11BTE (2.1TD EPIC) und ES9J4 (Riemen V6). Die meisten Dinge, die ich im Verlauf dieses Fadens besprechen werde, werden mehr oder weniger auf den Y3 und/oder andere Motorisierungen übertragbar sein. Aber wie es immer so ist - eben nicht alles. Der Y3 hat eben auch so seine Eigenheiten, da kann man sich ganz schnell ordentlich verzetteln. Zuallererst muss die Frage geklärt werden, ob das Fahrzeug vom Zustand her eher für den Schraubenschlüssel oder die Säbelsäge in Betracht kommt. Lack und Innenraum - das muss sich jeder selber angucken und entscheiden ob Lacker oder Sattler ranmüssen. Problematischer ist eher der Rost. Der muss gesucht, gefunden und nach Möglichkeit beseitigt und konserviert werden. Wenn der Karren mehr als drei Rostlöcher hat -> Säbelsäge. Insbesondere sind rostige Karosseriebleche als problematisch einzustufen, denn es gibt ziemlich genau exakt fast garkeine Ersatzbleche zu kaufen. Reparaturen werden also noch aufwändiger, als sie ohnehin sind. Auch Hilfsrahmen und Hinterachsköper mit denen man noch irgendwie was anfangen kann sind sehr rar. schwinges Geheimtipp: Für eine erste schnelle Einschätzung Motorhaube und Heckklappe öffnen und nach Rost gucken. Hier sind beide Teile relativ rostfrei, dann kann man sich auch trauen drunterzugucken, ohne vorher einen Schnaps hinterzukippen. Wagen auf die Bühne nehmen und auf die Suche gehen. Räder können ab, müssen aber nicht. Hinter sonem Rad gibts nicht viel aufregendes zu sehen. Der XM ist zu 95% der Fläche am Unterboden mit Unterbodenschutz überkleistert. Kleinere (und teils auch größere) Probleme sind darunter schwer zu finden. Darum kümmern wir uns aber zu einem späteren Zeitpunkt. Jetzt werden erstmal grobe Rostprobleme sowie die meist üblichen Verdengelungen gesucht. Wenn ihr beim Drunterrumherlaufen auf schwarzes Bitumen-UBS guckt, dann wünsche ich viel Spaß und Erfolg. Meistens knackig. Und die Wiederherstellungskosten sind auch gleichmal um ca 1000 Mark geklettert um den Unsinn wieder runterstrahlen zu lassen. Zuerst gehts in die Radkästen vorn. Hier hats eine Stelle am Ablauf Wasserkasten die zum Reparieren ist. Was die Aufnahme der Domlager selbst angeht, das sieht man eher von oben. Wie das geht, hatte ich im Detail bereits woanders beschrieben. Wenn man da schon was von außen sieht, will man das nicht reparieren. Schwellerspitzen und Wagenheberaufnahmen vorn rechts.Hier gibts ne Kleinigkeit zum Reparieren. Schwellerspitze und der Hohlraum unten im Radkasten (mittleres Bild). Interessanterweise ist die rechte Seite da häufiger rostig als links. Andere Seite. Wagenheberaufnahme verbogen. Dafür kein Rost (von außen erkennbar). Der Wagen wurde offensichtlich nach dem Malheur nicht mehr lange gefahren. Ist ja auch was. Längsträger beidseitig eingedrückt. Hier mit ner Hebebühne. Ich hab da ne minimalinvasive Zurückdengelmethode ausgeklügelt, die ist aber noch ungetestet. Würde mich aber auch dafür interessieren, wie ihr das machen würdet. Schweller vor Wagenheberaufnahme hinten links gründlich verdengelt. Hier deuten Indizien auch auf eine innen leicht braune Schwellerspitze. Knotenbleche, das übliche. Zweimal neu. Die Längsträger sind an den Stellen wo die "Abschleppbleche" angebracht sind auch schon einigermaßen knusprig. Auch üblich. Und da hier keine AHK installiert ist auch eher uninteressant. Solange noch zwei oder drei Schweißpunkte halten, fallen die nicht unterwegs auf die Straße. Zu guter Letzt: Einmal Doppelblech am Hilfsrahmen. Das darf natürlich nicht fehlen. Eine intensivere Betrachtung erfolgt dann, wenn Stoßstangen, Kotflügel, Antriebsaggregat, Hinterachse und Kraftstoffbehälter ausgebaut sind. Dann wird jedes Fitzelchen mit gelbem Wachsmalstift angezeichnet, es wird endoskopiert und Unterbodenschutz an verdächtigen Stellen abgekratzt.
  14. afterdark66
    Moinsen, mein Kumpel hat sich zeitgleich, zu mir, auch einen 1995er Wagen zugelegt. Xantia: 342456km 280 Sl: 245500km Beide mit ähnlicher Ausstattung. Ich habe keine elektrische Sitzverstellung. Ansonsten sind beide fast identisch. Außer preislich 😃 Ich werde im Laufe der Zeit weitere Fotos und Informationen mitteilen. Macht einfach Spaß gemeinsam durch die Gegend zu fahren.
  15. silvester31
    .... und Ignorante ignorant.
  16. phantomas
    1 Punkt
    Fiat baut das Angebot um den Topolino weiter aus. Topolino mit neuen Versionen und Boxen, Tris Dolce Vita Concept mit neuen Varianten, der Multiplina für mehr Raumangebot, erstmal als Studie : https://www.media.stellantis.com/em-en/fiat/press/fiat-unveils-its-micromobility-vision-from-topolino-to-tris-and-the-multiplina-concept
  17. Gernot
    Das bringt uns zur Berufsgruppe der E-Auto Bimmler, die vor jedem E-Auto laufen, die Glocke schwingen und "Das Ende ist nah" rufen. https://media.tenor.com/lORZRJNvnFAAAAAe/the-end-is-near-simpsons.png Netter Versuch der Anti Elektro Lobby. Gab es wirklich nie einen Zusammenstoß zwischen einem Verbrenner und einem Fußgänger? Gernot
  18. Ofi
    Wenn du noch eine Dichtung unter die Schraube legst, könnte das noch eine weile Dicht sein, passend zum Thema. 🤣
  19. Dr.Jones
    Du meinst wahrscheinlich das Stück Kabelbaum mit den beiden Steckern unter der großen Abdeckung? Da gibt´s ne Abdeckung. Die Abdeckungen für neben den Scheibenheberschaltern hab ich sogar mal als 3D-Nachbau gesehen. Dabei liegen warscheinlich noch zig davon in irgendwelchen Grabbelkisten herum. Wie zum Beispiel in meiner. Ich kann mal nachsehen, ob ich auf 3 komme. Die große Abdeckung für Stecker und Kabel hab ich bestimmt auch.
  20. SeppCx
  21. ThorstenG
    Stressfrei und gleichzeitig bezahlbar ist mMn ein Jahreswagen oder Leasingrückläufer mit überschaubarer Laufleistung auch aus dem Hause Stellantis. Diese Fahrzeuge allerdings mit 5 Jahren und >100tkm zu bewegen funktioniert wahrscheinlich nicht mehr stressfrei. Aus dieser Theorie erwächst auch mein Mantra, daß der C6 im Alltag ein "Hochrisikofahrzeug" ist.
  22. Kugelblitz
    Der Bremssattel vorne links hat die Nummer 4400L8, vorne rechts 4400L9. Dann gibts noch die Sättel als AT-Teil, links 1607375280 und rechts 1607375380. Stehen im Service Portal alle auf NFP.
  23. Steinkult
    1 Punkt
    Da ich in Bezug auf "zu wenig trinken" völlig unauffällig, gar unverdächtig bin - muss ich hier gestehen, wenn ich resümiere und das nachgiebig ohne in der Sache nachzugeben, wie die Schweizer hier im Forum, mit ihrer offenen. ehrlichen und anständigen Art regelmäßig niedergebügelt werden, da dämmert mir, der WM-Sieg 1954 bei ihnen (davon sind wir seit dem heutigen Paraguay weit entfernt) war nicht nur für Ungarn eine Katastrophe.
  24. Steinkult
    1 Punkt
    Individualbeschimpfungen gehören psychosozial, also wenn Menschen vor Phantomschmerzen schreien ohne was in der Hand, noch (geht's noch? - dieses eine Mal, ja) noch (doch, es ist unvermeidlich) im Kopf zu haben, um in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu erregen, in die Kategorie der Eimer mit Loch im Boden. Ich befeuchte sie nicht, noch nicht einmal mit einer Träne, denn Bodenlosigkeit ist ein Synonym für Frechhet. Wer will schon in sinnlosen Gefäßen verrinnen...
  25. GuenniTCT
    Ja, könnte so was sein. Bei dem Kopf, den wir neulich überholt haben, war es jedenfalls so, dass die Ventilsitze nicht gut ausgesehen haben. Und wenn man den Aufwand treibt, dann macht man das am Besten auch richtig. 1,8 16V Motoren, die auf mindestens einem Zylinder eine messbar schlechtere Kompression (7 bar) haben, sind uns nicht unbekannt. Nach der Bearbeitung haben wir jedenfalls wieder eine gleichmäßige Kompression bei um die 11 bar.
  26. Auto nom
    1 Punkt
    https://taz.de/Klimakrise-in-Europa-Eine-lebenswerte-Zukunft-fuer-alle-geht-nur-mit-Systemwechsel/!6191827/
  27. Auto nom
    War ein großes Thema in einer ACZ, irgendwann in den 90ern des letzten Jahrtausends.
  28. bx-basis
    BX und CX haben maximal ganz kleine Dämpfungselemente am Pedal, die haben beide noch ein sehr direktes Pedalgefühl. Bein den frühen Modellen war das möglicherweise noch direkter als bei den letzten, aber so schwammig wie in Xantia und XM wurde es nie.
  29. 15cv
    1 Punkt
    Streisand effect incoming derstandard.at/dieter-nuhr-verlangt-loeschung-eines-kommentars-und-droht-dem-standard-mit-klage "Die Meinungsfreiheit, die Dieter Nuhr in der Vergangenheit sehr oft auch für sich selbst gefährdet sah, gilt natürlich auch für Kommentare und journalistische Meinungsbeiträge, die nicht seiner Meinung entsprechen." Die von Nuhr stets so stark bedroht gesehene und vehement eingeforderte Meinungsfreiheit gilt freilich nur für Nuhr, aber nicht über Nuhr.🤷 - Netzfund
  30. ajkon1
    Auf dem CX Treffen in Westhofen,schon zig Jahre her,sah ich einen BX GTI 16 Soupapes und da war klar das nächste Auto wird ein BX GTI.Ich meine den BX den ich dort gesehen hatte war der von Autonom ...könnte sein.
  31. Saint-Ex ACCM BAD
    Danke für die schönen Fotos! Jetzt gibt's endlich auch von mir ein paar Bildchen. Zunächst ein paar Bilder über das Wichtigste - auch bei diesem Treffen: Die Menschen:
  32. Andreas Strunk
    kann ich alles nachvollziehen; und ich bewundere eine derartige Markentreue. Bei mir haben sich die Prioritäten so verschoben, dass mir mein Alltagsauto emotional nicht mehr so wichtig ist. Ich will einfach nur stressfrei und zuverlässig unterwegs sein und das zu kalkulierbaren Kosten. Sowas kann Stellantis nicht mehr, daher jetzt „langweilig“ Japaner; bin damit extrem zufrieden
  33. Joe-DS
  34. Valerius
  35. id_ds
    Habe das Auto mehrfach gesehen. Das Fahrzeug weist einen nur noch sehr selten zu findenden unverbastelten Originalzustand auf, ungeschweißt und ohne substanzielle Rostprobleme. Optisch patiniert, typisch südfranzösisch eben. Wer ein ehrliches D-Modell sucht, einen solchen Zustand zu schätzen weiß und auf glänzenden neuen Lack und Dellenfreiheit verzichten kann, sollte sich das Auto ansehen.
  36. bx-basis
    Die einzig verwertbare Information aus einen HU-Bericht ist die Fälligkeit der nächsten HU.
  37. schwinge
    Unter anderem hatte ich dich vor meinem geistigen Auge, als ich vorhin von erfahrenen Schraubern schrub, die mit den Eigenheiten des XM zu kämpfen hatten. Der XM ist für mich eins der bemerkenswertesten Fahrzeuge seiner Zeit. Das Leben eines XM-Besitzers war und ist aber leider nicht frustrationsfrei. Man muss wissen, wo man hingucken muss. Was man anpacken muss. Und wie das letztlich zu berwerkstelligen ist. Sowas wie einen "low-maintenance-XM" gibt es nicht. Mir sind schon viele Leute begegnet, erst begeistert, dann frustriert. Deswegen diese Serie. Sie soll aufzeigen, mit welcher Strategie und welchem Gedankengang ich an einen XM herangehe, um letztlich ein Fahrzeug auf die Räder zu stellen welches einem in der Folgezeit mehr Freude als Sorge bereiten sollte. Vielleicht hilft es jemandem. Qualifiziert dafür halte ich mich mal, selbsbeweihräuchernderweise. Schließlich müssen meine XM tauglich auf Langstrecke sein. Jo, aber nicht bei dem Wetter grad. Und bei Joachim war zumindest in der Halle die ich zuletzt gesehen hab kein Platz ohne eine Bühne. Dürfte jetzt eine andere Halle sein, aber wohl auch wieder alles voller Hebebühne.
  38. schwinge
    Beim Zerschrauben nehme ich mir immer genügend Zeit, alles ganz genau anzuschauen. Jetzt ist der Zeitpunkt zu beurteilen, was gut, was verdächtig und was kaputt ausschaut. Wenn alles angefasst wurde und zerlegt ist, sind viele Spuren bereits verwischt. Prinzipiell liegt mein Hauptaugenmerk darauf, während des Zerschraubens Schäden bzw Leckstellen zu dokumentieren. Das muss schließlich anschließend alles repariert werden. Auch werden Dinge vorsorglich repariert werden, unabhängig davon ob sie gerade "kaputt" oder "ganz" erscheinen- dazu zu gegebenem Zeitpunkt aber mehr. Zusätzlich versuche ich jedes kleine Fitzelchen an Informationen zu identifizieren, was bereits wo dranherumgeschraubt wurde. Wir haben hier ein 30 Jahre altes Fahrzeug. Niemand weiß, was repariert wurde, was kaputt ist, was ganz ist, was fehlt, was nicht am richtigen Ort ist. Viele XM wurden als Verbrauchsfahrzeuge billig heruntergeritten. Niemand weiß, wer da vorher alles dranherummontiert hat. Viele am XM-Herumschraubende hatten offensichtlich keine entsprechende Qualifikation besessen. Bei manchen Dingen frugte ich mich, ob der Mechanikierende überhaupt als Rasenmäherreparateur qualifiziert gewesen wäre. Ich schaue mir also ganz besonders an: Wo sind Plastikteile zerbröselt worden oder verschwunden gegangen? Wo fehlen Schrauben, bzw wo sind falsche Schrauben eingebaut? Wo sind Leitungen verbogen, Kabel falsch verlegt, Stecker lose? Wo sind Kabelbinder hinzugefügt worden? Wo fehlen Halterungen? Wo sind offensichtlich Ersatzteile eingebaut worden? Mir geht es dabei primär um die Klärung der Frage: Warum. Was wurde dort repariert. Und dort sollte man dann genau hinschauen, um zu gucken dass das richtig gemacht wurde. Es folgen ein paar Beispiele: Haltelasche Heckstoßstange nicht korrekt befestigt. Stoßstange war demontiert und wurde nicht wieder korrekt montiert. Warum war die Stoßstange demontiert? Abblätternder Lack an der Stoßstange Radlaufkante. Schaut nach lackiertem OE-Ersatzteil und einem etwas eiligem Lackierer aus. Ein Blick dahinter zeugt ebenfalls von einem Ersatzteil. Indiz Halteblech schwarz beschichtet. Original ist gelbverzinkt (heute also meist Eisenoxid-Braun). Warum wurde hier eine neu lackierte Stoßstange eingebaut? Keiner weiß es. Hier muss man sich also ganz genau die Längsträger zwischen der hinteren Hinterachsbefestigung und dem Heckabschlußblech angucken ob man da Verformungen erkennen kann. Das Heck des XM besteht aus Büchsenblech. Auch die Spaltmaße Hecktüren - Kotflügel kontrollieren. Einen gröberen Heckschaden erkennt man schon von oben durch komisch schließende Heckklappe oder Hintertüre. Hier hats eine feuchte Stelle um eine Verpressung an einer Hydractive-Leitung. Es besteht der dringende Verdacht, dass die Verpressung undicht ist. Andere Ursachen sind wenig wahrscheinlich, ringsrum ist sonst nix schmutzig, kein kleines bisschen. Neuteil nicht zu bekommen. Schneidringreparatur mache ich hier nicht, nicht an dieser Stelle. Gebrauchtteil kann dicht aber auch undichter sein, Austausch bedeutet Motor raus. LecWec kann funktionieren, muss aber nicht. Es wird zärtlich nachgepresst werden. Und LecWec kommt dann sowieso ins LHM. Die Abschirmbleche an der Hinterachse sind auffällig verbogen und zerknittert. Warum? Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass die Bleche (vermutlich) nicht mit den originalen Schrauben/Unterlegscheiben befestigt sind. Die Einstellbleche zwischen Stabi und Schwingarm sind evtl normalerweise nicht von unten eingesteckt (glaube ich, muss ich nachgucken). Die Federstecker der Stößelstangen im Schwingarm sind beweglich und leicht vergrießgnaddelt. Irgendeiner armer Wicht hat sich da wohl vorher mit rumärgern dürfen. Kann mir ein Bendix-ABS-Auskenner sagen ob dieses am Durchgang im Blech doch eher recht straff gespannte ABS-Sensorkabel orignal so sein soll? ATE/TEVES ist da jedenfalls enstpannter verlegt. Was hier genau gemacht wurde wird sich erst offenbaren, wenn hier die Schwingarme aus der Achse rausgenommen worden sind. Und das, heute bereits im Keksfaden gepostet. Steuerriemenwechsel mit der Flex. Sieht ja niemand, weil normalerweise hinter der Radhausverkleidung versteckt. Der nächste Mechaniker siehts, zuckt kurz mit den Schultern, macht weiter seine Arbeit. Warum ich dazu tendiere, hierfür einen "Profi" verantwortlich zu machen? Der gleiche hellgraue EP-Primer ist an wenigen weiteren, eher versteckten Stellen zu finden. Stellen, an denen der Hobbyschraubende eher weniger herumlaboriert. Zudem tendiert der Hobbschraubende zu großzügigerem Einsatz, wenn er denn schonmal die Buddel in der Hand hat. Und tendenziell würde dann eher Rostschutz rotbraun als EP hellgrau zum Einsatz kommen. Ich bezweifle, dass der Fahrzeugbesitzende davon unterrichtet wurde, dass an der crashrelevanten Struktur seines Fahrzeugs herumgeschnitzt wurde. Unter anderem wegen solcher Dinge meine ich: genau hingucken. Je genauer, desto besser. Grüße an die, die bis hierhin durchgehalten haben. Belohnung folgt: schwinges Geheimtips: Zum Lösen der Antriebswellenzentralmutter die Bremsscheibe auf der Radnabe mithilfe zweier Radschrauben (egal ob Flach- oder Kegelbund) und zwei Muttern M14 festrattern. Danach kann die Zentralmutter mit dem Ugga-Dugga losegeschraubt werden. Die zwei T27 Halteschrauben der Bremsscheiben bekommt man eigentlich immer lose, sofern man sich nicht zu blöd anstellt. Wenn sich nix tut, ein paarmal fleißig mit nem großen Durchschlag draufherumklöppeln und nochmal versuchen. Wenn die Schraube dann nicht locker ist, hat man nicht fest genug geklöppelt. An manche Schrauben kommt man aber nicht dran. Wenn man weder klöppeln noch Hitze geben kann, wie an so einer Stelle wie im zweiten Foto. Und sich weder mit zärtlich vor oder zurück überhaupt garnix bewegt. Und man auch von hinten nicht drankommt dann reißts ab. Wer hat hier auch schonmal auf festgerostete und abgerissene ABS-Sensorschrauben hintendrauf Muttern geschweißt um diese "nach innen" auszubauen - bei eingebauter Antriebswelle? Solche Stellen an denen Folgearbeiten zu erledigen sind markiere ich mit Klebeband. Die Teile werden ja weggestapelt und irgendwann zum Wiedereinbau vorbereitet. Da will man dann sowas wie einen im Gewinde steckenden Schraubenrest nicht übersehen. Denn den findet man dann erst wieder wenn das Teil eingebaut ist und man das nächste oder übernächste dranschrauben will.
  39. schwinge
    Wenns losgehen kann, gehts los. Wagen auf die Bühne nehmen. Nach Möglichkeit Einspritz-Steuergerät freischalten (Wegfahrsperre deaktivieren). Code auf das Steuergerät schreiben. Alle Steuergeräte Fehler auslesen und dokumentieren. Nur die Klima lese ich nicht aus, die klappere ich mit dem Prüfbuchsenadapter ab. Fehler lasse ich aber erstmal gespeichert bis wieder in Betrieb genommen wird. Auf Höchststellung die hinteren Radfederkugeln ein Stückchen lösen. Danach Federung drucklos machen keinesfalls vergessen. Das ist mir einmal bei nem Schlachter passiert, das brauch ich nicht nochmal. schwinges Geheimtipp: Beim Federung drucklos machen Vorderachse mit nem Hilfsmittelchen hochkurbeln. Dann wieder einen cm runterlassen. Radfederkugeln Vorderachse ausbauen. Dann kann die Vorderachse wieder runtergelassen werden. Zweck der kurzen Übung ist es, möglichst wenig Öl in den Federbeinen zu haben. Je nachdem, wie man die Arbeiten an der Vorderachse künftig ausgestaltet, kann man sich so eine Menge LHM-Sauerei ersparen. Nun noch ein rotes "Starten verboten"-Erinnerungsband an den Lenkradkranz vors Zündschloß binden. Dann kann der Schraubenschlüssel in die Hand genommen werden. Beim Fehlerauslesen gabs hier nix ungewöhnliches. Das ABS hat fast eine halbe Seite Fehlermeldungen ausgespuckt. Bendix halt, das Übliche. Nur die Einspritzung, die eigentlich fast immer zufriedene VP36 meldete Vorübergehende Störung Vorverstellung, Übereinstimmung Signal. Bei einem Zählwert von 23 wohl eher weniger zu ignorieren. Hatte das schonmal wer? Edith: Hinzugefügt, dass die hinteren Radfederkugeln auf Höchststellung etwas zu lösen sind. Ich habs gestern vergessen. Aber die Dummen haben Glück: Da war schon mal wer dran, waren also nicht so festgebacken.
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